Freitag, 28. November 2008

Drawdowns als Cost Average-Killer?

Der Cost Average Effekt funktioniert besser, wenn die Drawdowns im Rahmen bleiben!

Bereits zu Beginn einer Investmentkarriere lernt ein jeder den Cost Average Effekt kennen: bei fallenden Kursen und gleichbleibender Sparrate erwirbt man als Investor mehr Anteile, die bei nachfolgender positiver Kursentwicklung ein mehr an Performance bringen.

Was niemand erwähnt: Diese einfache Investmentformel ist leider nur bedingt richtig: je mehr Kapital bereits angespart wurde, umso mehr verhält sich die Anlage wie ein Einmalerlag. Das bedeutet: große Drawdowns sind schädlich.

Beispiel einer Sparplanentwicklung seit 2002:
Im nachstehenden Chart werden jeweils EUR 100,-- monatlich in einen diskretionären Aktienfonds (rot) und in einen trendfolgenden Fonds wie DiaMind (grün) veranlagt (Start 01.01.2002). Aktuell liegt der diskretionäre Fonds unter dem einbezahlten Kapital (schwarz):

Link Chart 1

Wie könnte sich der Sparplan in Zukunft weiterentwickeln?
Im nachfolgenden Chart wird unterstellt, dass der Investor weiter einzahlt und dass sich der DiaMind mit 6% p.a. und der diskretionäre Fonds mit 12% p.a. weiterentwickelt.

Link Chart 2

Erst 2018 - nach 10 Jahren - könnte der diskretionäre Fonds den trendfolgenden DiaMind einholen, wobei er eine Outperfomance von 100% jedes Jahr benötigen würde. Können Sie sich das vorstellen (siehe Chart oben)?

Mittwoch, 5. November 2008

Wann ist die Krise beendet?

Hat schon mal jemand von Euch den Crashverlauf von 2000 mit dem aktuellen verglichen? Sind zwar in der Entstehung und in der Struktur völlig verschiedene Krisen, aber interessant ist die verblüffende Ähnlichkeit in der Psychologie des Crahsverlaufs:
grün = MSCI World, rot = Verlauf von 2000 verschoben auf die aktuelle Krise

Interessant oder? Fortsetzung folgt.