Mittwoch, 30. Dezember 2009

S&P 500 weekly "all in one" Chart

Für einen weiteren starken Aufwärtsschub im S&P 500 muß jetzt einmal die Hürde bei 1.100 Punkten nachhaltig verlassen werden. Während alle unsere Indikatoren (Aroon, Hoose und PSAM Index) nach wie vor positiv sind und einen intakten Trend anzeigen, merkt man, dass die Bullen zur Zeit etwas verschnaufen und die Bewegung an Schwung verliert. Aber sie ist intakt!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

S&P 500 - weekly Ichimoku-Chart


Auch im Wochenichimoku-Chart bleibt alles positiv. Der S&P 500 kämpft aktuell um den Fall des 50% Fibonacci-Retracements. Der nächste Umkehrtag liegt im März 2010 und sollte optimalerweise eine kleinere Korrektur an der 61,8% Linie einleiten (siehe gelbe, strichlierte Linie), bevor mit der Überwindung derselben die Werte vor dem Crashmonat Oktober 2008 wieder erreicht werden.

Die Investdenker wünschen allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Wir melden uns dann wieder am 28.12. mit unserem tradtionellen Wochenrückblick.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

S&P 500 weekly "all in one" Chart


Im Wochenchart des S&P 500 sieht der Trend in allen 3 Indikatoren (Psam, Hoose und Aroon) intakt aus. Unser PSAM Index ist zwar leicht sinkend, aber immerhin liegen nach wie vor mehr als 88% aller Aktien des S&P 500 und des DAX 30 über ihrem langfristigen Durchschnitt. Der Hoose Index bleibt weiterhin leicht steigend.

In den Jahren mit einer Jahresendrally erfolgte diese meist ab dem 20. Dezember und dauerte bis in die ersten Jännertage des neuen Jahres. Nachdem die institutionellen Anleger positive Positionen in ihrer Bilanz benötigen (vor allem auch jene, die jetzt erst begonnen haben, sich einzudecken) erwarten wir einen schönen Jahresabschluß (auch in unserem Fonds "DiaMind").

Montag, 21. Dezember 2009

Jahresendrally

Auszug aus dem aktuellen "Dax Daily":

"In vier Tagen ist Weihnachten. In der nächsten Woche haben wir zwischen den Feiertagen ebenfalls noch vier Handelstage (mit teilweise verkürztem Handel). Die eh schon geringen Umsätze werden noch dünner. Die meisten Anleger dürften sich so langsam in den Weihnachtsurlaub verabschieden. Es wird also langsam eng für die Jahrsendrallye.Sollte der DAX allerdings das jetzige Niveau ungefähr halten, hätten die Fonds einen guten Jahresabschluss vorzuweisen. Denn bei der seit März laufenden Erholungsrallye hatten viele Institutionelle lange tatenlos zugeschaut und den Markt davonlaufen sehen. Seit September sprangen diese jedoch auf den fahrenden Zug auf und liegen damit ein paar Hundert DAX-Punkte im Plus. Auch ohne deutliche Jahrsendrallye.Für das kommende Jahr erhoffen sich die meisten Großanleger weitere moderate Kursgewinne, wie Umfragen ergaben. Erst für die zweite Jahreshälfte 2010 wird ein etwas schwierigeres Umfeld erwartet. Etwa weil Wirtschaft und Finanzmärkte bald ohne staatliche Krücken auskommen müssen und die Zentralbanken den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik in Angriff nehmen werden."


Unsere gewohnten Analysen folgen wieder ab dem 23.12.09.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

S&P 500 - weekly Ichimoku-Chart

Nichts Neues im Westen. Der breite S&P 500 Marktindex beschließt eine positive Woche, schafft aber wieder nicht den Ausbruch über den Widerstand von Oktober 2008. Der Index bleibt aber weiterhin über seiner Kumo. Anhaltendes Kräftemessen zwischen Bullen und Bären um die 1.100 Punkte ist zu erwarten. Sollten sich die Bullen durchsetzen, ist auch ein ein erfreuliches erstes Quartal 2010 möglich (siehe sich ausbildende grüne Kumo).

Dienstag, 8. Dezember 2009

Charttechnik ist keine Hexerei

Henry Voigt (Dax Daily Newsletter) beschreibt in seinem aktuellen Newsletter sehr anschaulich zum einen die Funktionsweise der Charttechnik als Handwerkszeug und zum anderen die aktuelle Marktsituation des Dax:

"DAX vor weiterer Korrektur?
von Henrik Voigt

Der DAX tat sich gestern wie erwartet schwer. Zum Handelsschluss stand trotz anfänglich positiver US-Vorgaben ein moderates Minus zu Buche. Da sich unser Leitindex in der Nähe des oberen Widerstandes seiner Handelsspanne befindet, dürfte er sich im Laufe der Woche noch einmal zu einem Besuch der unteren Begrenzung aufmachen. Ohne Ausbruch aus der Zone und ohne entsprechende US-Vorgaben dürfte allerdings nicht viel Spannendes passieren. Achten Sie also auf die Marken 5500 und 5900 Punkte.

Ich habe Ihnen heute als Indikator einmal den Stochastik mitgebracht, der in Seitwärtsphasen (wie dieser hier) wesentlich zuverlässigere Signale liefert als der von mir sonst bevorzugte MACD. Der Indikator zeigt derzeit eine divergente Entwicklung zum Kursverlauf beim DAX. Das heißt, höhere Hochs beim DAX werden nicht durch höhere Hochs beim Indikator bestätigt. Außerdem steht der Indikator kurz vor einem Verkaufssignal (wenn die schwarze Linie die rote Signallinie von oben schneidet).

Dies ist oft ein Vorzeichen für eine bevorstehende Korrektur. Und auf diesem Umstand beruht (neben anderen Faktoren) meine obige Prognose, dass der DAX in den nächsten Tage noch einmal tiefere Kurse sehen dürfte.

Sie sehen also zwei Dinge. Erstens: ich sauge mir Prognosen nicht einfach aus den Fingern, sondern mache sie an bestimmten Marktentwicklungen und technischen Faktoren fest. Zweitens: Charttechnik ist keine Hexerei. Sie müssen lediglich Ihren charttechnischen „Werkzeugkasten" kennen und für jede Marktphase die passenden Instrumente auswählen. Wobei mir natürlich klar ist, dass Bewegungen innerhalb von Seitwärtsphasen schwerer zu prognostizieren sind als in Trendphasen. Seitwärtsmärkte sind nun einmal unentschlossen und wankelmütig. Aber es ist immer besser, der Charttechnik zu vertrauen, als dem Bauchgefühl oder dem Herdentrieb. Außerdem dauern solche Phasen nicht ewig und sie dienen der Energiegewinnung für die anschließende Trendbewegung, die dann umso heftiger ausfallen kann. Ein Ausbruch erfolgt meist dann, wenn keiner mehr damit rechnet.

DAX im Tageschart



Nächste Widerstände: 5890, 5850 Punkte

Nächste Unterstützungen: 5630, 5500, 5320, 5170 Punkte

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

Ihr Henrik Voigt.

Chefredakteur DAX Profits


Wichtige Termine und Wirtschaftsdaten Dienstag, den 08.12.2009:

08:00
DE: Insolvenzen September

12:00
DE: Industrieproduktion Oktober m/m
Prognose: 1 Zuletzt: 2.7

23:00
US: ABC Verbrauchervertrauen"

Montag, 7. Dezember 2009

Mehr Nikolaus ... als Krampus.

Während die Börsen pünktlich zu Nikolaus positiv aus der Handelswoche gehen, sind die makroökonomischen Daten nicht ganz so schlecht wie erwartet, aber schlecht. Trotzdem freut sich der Markt über die Rute des Krampus.

Ist uns alles als Charttechniker und Trendfolger aber egal. Wir werfen einen Blick auf die Kurse, in denen alle diese Informationen enthalten.


Und dabei sind alle Indikatoren (Aroon, PSAM und Hoose) auf grün und steigend. Die Aufwärtstrends sind intakt, zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen und Seitwärtsphasen bleiben natürlich im Bereich des Möglichen.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Jetzt kommt die Hyperinflation!

.. schreiben viele Kommentare, Börsenbriefe und Verschwörungstheoretiker und Strukturvertriebe, die Ihnen überteuertes Gold verkaufen wollen, welches aus einer speziellen Goldmine aus der Türkei stammen soll. Die Begründung dazu ist einheitlich, das Faktum, dass Geldmenge und produzierte Waren (BNP) in keinem gesunden Verhältnis mehr stehen.

Ich kann Sie beruhigen, das tut es seit Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts nicht mehr. Unser Geld besteht hauptsächlich aus dem Schein.


Jedermann/frau war das mehr als 30 Jahre lang egal, jeder hat Urlaub gemacht, Haus gebaut, Auto gekauft und was mensch sonst noch so macht. Und jetzt soll alles von heute auf morgen kaputt sein. Mit dieser Angst lassen sich gute Geschäfte mit mehr oder weniger sinnvollen Vorsorgen machen.

Was bei diesen Aussagen niemand berücksichtigt ist, dass eine plötzliche Geldentwertung Panik, Bürgerkriege und Kriege hervorrufen würde. Sämtliche Regierungen der westlichen und östlichen Hemissphäre werden alles tun, um dies zu verhindern. Staatsschulden werden über Nacht wertlos, weil sie nicht mehr bedienbar sind. Staatsschulden sind aber auch Staatsanleihen und die stecken in klassischen Lebensversicherungen zu 80-90%. Somit wären alle Lebensvsicherungen über Nacht wertlos!

Fakt ist aber auch, dass Europa zur Zeit einerseits zuviel und andererseits zu wenig Liquidität hat. Des Rätsels Lösung finden Sie hier: <mehr>

Bleiben Sie also ruhig und besonnen und fallen Sie auf gar keinen Fall auf Scharlatane rein, die Ihnen überteuerte Goldsparpläne anbieten. Wenn Sie in Gold investieren wollen, machen Sie das bei der Bank Ihres Vertrauens. Und splitten Sie Ihr Vermögen in Immoblien, Gold und Sachwerte. Diese werden immer Bestand haben. Am besten investieren Sie in Sachwerte (Unternehmen) über vermögensverwaltende Fonds.

Dienstag, 1. Dezember 2009

S&P500 - All in one weekly


Im PSAM Index ist die Anzahl jener Aktien, die einen langfristigen Aufwärtstrend aufweisen zwar von knapp über 90% auf 88% gefallen, aber deswegen von einem bevorstehenden Crash zu sprechen (wie in vielen Medien in den letzten Tagen zu lesen war), scheint etwas übertrieben. Aroon und Hoose Index bleiben nach wie vor positiv (bei gleichbleibenden und sogar etwas steigenden Werten).

Fazit: Die Aufwärtstrends sind noch immer intakt, aber die aktuelle Marktphase ist eine Orientierungsphase an wichtigen Widerständen und Unterstützungen. Orientierung suchen bedeutet an der Börse schlicht und einfach seitwärts auf- und abzumaschieren, bis ein Ausbruch nach oben oder unten passiert.

Montag, 30. November 2009

Und täglich grüßt das Murmeltier ...

... Crash und Erholung in der Fibonaccibetrachtung:

Folgende Abbildung zeigt den MSCI World Preischart in EUR mit den beiden Crashes (2000 und 2008) und den dazugehörigen Fibonacci-Retracements.

Interessanterweise stellt damals wie heute die Überwindung des 38,2%igen Retracements eine starke Hürde für den Markt dar. In der Erholungsphase nach Platzen der dotcom Bubble dauerte das Loslösen vom 38,2er Level ziemlich genau ein Jahr. Nämlich das ganze Jahr 2004.
Aktuell zeigt sich ein ähnliches Bild, mit einem Unterschied: die Erholung hatte deutlcih mehr Speed als 2003. Somit könnte die Seitwärtsphase diesmal auch kürzer ausfallen.

In Kombination mit der Ichimokuauswertung vom letzten Montag, 23.11.09 (Link), wäre eine Schwankung um -7,5% nach unten bis zur Unterstützung möglich. Die Aufwärtstrends sind noch intakt, bleibt die Frage, wie lange der Markt seitwärts laufen wird.

Donnerstag, 26. November 2009

EURCHF - Markt gegen Nationalbank 0:0

Im EURCHF zeigt der weekly Ichimokuchart sehr deutlich, dass die Marktteilnehmer nicht über 1,51 und die SNB nicht unter 1,50 gehen wollen. Dadurch entwickelt sich seit Wochen eine Seitwärtsbewegung, die aber unterhalb der Ichimoku Stauzone (Kumo) liegt. Das bedeutet, dass der Druck des Marktes zu einem stärkeren CHF nicht zu unterschätzen ist. Es bleibt die Frage offen, wie lange die SNB bereit ist, sich dagegenzustellen.


Mittwoch, 25. November 2009

Immofinanz - Ichimoku Charts zeigen Kampf um den Widerstand

Abb. Immofinanz Ichimoku weekly, eigene Berechnungen

Abb. Immofinanz Ichimoku daily, eigene Berechnungen

In beiden Charts zeigt sich der Kampf der Bullen und Bären rund um den Widerstand von Oktober 2008. Im Wochenchart durch die Bewegung zwischen Kumo und Widerstandslinie (Kursniveau Okt. 08), im Tageschart durch die Seitwärtsbewegung, wobei der aktuelle Kurse sich rund um die Chikou Span (Delayed Line, dunkelgrau) bewegt. Das bedeutet, dass in den letzten 26 Tagen kein Aufwärtsmove stattgefunden hat.
Die weekly Kumo zeigt für die nächsten Wochen leicht nach unten, was bedeuten könnte, dass die nächsten Tage und Wochen die Bären die Oberhand behalten und den Kurs leicht bis in die Gegend von EUR 1,90 drücken könnten.
Grundsätzlich ist aber der Wochenchart positiv (die aktuellen Kurse liegen über jenen vor 26 Wochen und die Kurse über der Kumo, dh. der Aufwärtstrend im "big picture" ist intakt).

Dienstag, 24. November 2009

S&P 500 weekly "all in one" Chart


Unser "all in one" Chartbild bleibt auch mit Schluß der letzten Woche positiv. Aroon, Hoose Index und PSAM Index liefern jeweils einen positiven Punkt für unser Gesamtmarktbild. Auch wenn (oder gerade weil) mittlerweile wieder skeptische Meinungen zur Marktentwicklung auftauchen, sehen wir mit 3:0 positiven Indikatorauswertungen den Aufwärtstrend noch intakt.

Montag, 23. November 2009

MSCI World - Seitwärtsbewegung knapp oberhalb der Ichimoku Kumo

Der breite MSCI World Marktindex liegt im Ichimoku-Wochenchart knapp oberhalb der Stau- bzw. Unterstützungszone (Kumo). Und zwar rund um das Widerstandsniveau bei den Werten des Oktobers des vergangenen Jahres. Die Kumo der nächsten Wochen ließe zwar etwas Platz für eine leichte Korrektur (ca. -7,5% bis 745 Punkte), aber die Unterstützungszone ab Februar/März 2010 blitzt schon im freundlichen Hellgrün herein, woraus wir auf ein positives erstes Quartal 2010 schliessen können.
Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass schon der kommende Dezember 2009 ein gutes Monat aufgrund der zu erwartenden "window dressing"-Aktionen vieler institutioneller Investoren sein wird.

Freitag, 20. November 2009

Börse ist eine massenpsychologische Veranstaltung

Heute möchte einen Auszug aus dem - von mir sehr gern gelesenen - aktuellen Dax Daily Newsletter von Henrik Vogt posten. Plakativer kann man die Vorgänge an den Börsen und den Wert der Marktkommentare nicht darstellen. Der Mann spricht mir aus der Seele.

Infineon
von Henrik Voigt

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist schon seltsam: die ganze Woche über hagelt es förmlich schlechte Konjunkturdaten, und der Markt steigt trotzdem, nur um am bisher einzigen Tag dieser Woche kräftig zu fallen, an dem die Daten einmal besser ausfallen als erwartet. Daran sehen Sie sehr schön, wie irrational Börse sein kann. Sie wissen niemals im Voraus, wie der Markt die Daten bewertet. Aus diesem Grund wäre zumindest eine kurzfristige Anlagestrategie, die sich an Nachrichten orientiert, absolut erfolglos. Börse ist eine massenpsychologische Veranstaltung, die Erwartungen und Herdenverhalten abbildet, nicht die in Daten enthaltene Vergangenheit.

Ich habe es längst aufgegeben, mir die täglichen Marktkommentare durchzulesen, warum der Markt denn heute wieder fällt oder steigt (es sei denn zur Belustigung). Einfach, weil es Quatsch ist. Niemand kann jeden Tag in die Köpfe sämtlicher Marktakteure hineinsehen und von naheliegenden Gründen auszugehen bringt wenig bei so viel Irrationalität. Für mich dominieren technische Faktoren. Trends setzen sich fort bis sie gebrochen werden, Käufe setzen an Trendlinien ein, Verkäufe an Widerstandslinien. Der DAX lieferte gestern wunderschöne Musterbeispiele dafür. Da passt die Nachrichtenlage überhaupt nicht dazu (muss sie auch nicht), aber die Markttechnik tut es. Und daraus lassen sich dann immer wieder gesicherte Prognosen für das zukünftige Kursverhalten ableiten.

Nicht die Wirtschaftsdaten an sich zählen, sondern die Reaktion des Marktes darauf. Ein aktuelles Beispiel soll das verdeutlichen: Infineon legte gestern Quartalszahlen vor, die besser als erwartet ausfielen. Wenn Sie jetzt denken, dass der Kurs deshalb gestiegen ist, dann irren Sie gewaltig. Er ist regelrecht eingebrochen. Mag sein, dass das Gewinnmitnahmen waren, weil es in den Tagen zuvor einen Kursanstieg gab. Aber letztlich ist die Aktie damit an einem sehr wichtigen Widerstand gescheitert und das bedeutet nichts Gutes für den künftigen Kursverlauf. Offensichtlich preist der Markt hier zukünftige Schwierigkeiten bei dem Unternehmen ein, die zur Zeit noch gar nicht öffentlich sichtbar sind. Nur der Chart verrät das zum jetzigen Zeitpunkt bereits. Genau aus diesem Grund finde ich die Charttechnik so wertvoll.

...

"DAX Daily" ist ein kostenloser E-Mail-Service der FID Verlag GmbH, Unternehmensbereich Investor Verlag. Weitere interessante Börsendienste für Ihren finanziellen Erfolg finden Sie auf unseren Internet-Seiten unter der folgenden Adresse:
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Mittwoch, 18. November 2009

S&P 500 weekly "all in one" Chart

In der Wochenbetrachtung zeigt sich im S&P 500 per Ende vergangener Woche, dass alle drei Indikatoren (Hoose Index, PSAM Index und Aaron) auf grün stehen. Sprich die Trends weiterhin aufrecht sind. Im PSAM Index konnten wir sogar wieder einen leichten Anstieg auf über 91% positiver Aktien feststellen.

In der Forsetzung des ZigZag-Indikators im Preischart könnte man von einer leichten Konsolidierungsphase mit darauffolgender Rally in den Bereich der Widerstände aus dem Oktober 2008 ausgehen.

Treibende Kraft für den Markt könnten im Dezember jene institutionellen Anleger sein, die den Einstieg heuer in die Aktien noch verpasst haben und mittels "window dressing" zumindest in ihrer Jahresbilanz - wenn auch ohne Performance - doch die Namen der Gewinneraktien stehen haben wollen.

Montag, 16. November 2009

Nur totale Transparenz garantiert Kontrolle.

Beim Investieren in Investmentfonds ist Sicherheit eines der größten Themen. Damit ist nicht nur die Sicherheit aus dem risikotechnischen Blickwinkel gemeint, sondern heutzutage vermehrt auch jene, dass sich Ihr Fondsmanager oder Fondsadvisor an die vordefinierten Regeln hält.

Ein Manager eines Aktiendachfonds sollte somit auch nur Aktienfonds kaufen und keine (dubiosen) Einzelaktien. Egal in welcher Größenordnung. Ein benchmarkorientierter Österreichaktienfonds sollte keine Aktienpositionen von ukrainischen Aktien aufbauen und ein nach mathematischen Modellen gemanagter, vermögensverwaltender Fonds sollte seine Systemregeln hundertprozentig einhalten. In jeder Marktphase. Persönliche Meinungen und Emotionen des Advisors hinsichtlich makroökonomischer Markverhältnisse haben bei mathematischen Modellen keinen Platz.

Mit diesem Wissen haben wir zwei wesentliche Entscheidungen getroffen:

1. Wir haben ein strenges internes und externes Kontrollsystem hinsichtlich der Kauf- und Verkaufsempfehlungen aus der Systemsoftware implementiert . So erfolgt die Weiterleitung immer im 4-Augen-Prinzip, so verfügt die KAG über unsere Subfondsliste und das jeweils aktuelle Fondsdepot wird von jedem der fünf DiaMind Teammitglieder laufend beobachtet.

2. Wir veröffentlichen jede Transaktion auf unserer Homepage. Das einzigartige DiaMind Echtzeit-Informationssystem (D.E.I.), hält Sie über alle wesentlichen Management-Entscheidungen am Laufenden!

Mehr Infos unter: www.diamind.at

Mittwoch, 11. November 2009

S&P 500 - Ichimoku

Abb. S&P 500 weekly- Ichimoku 2003-2005, eigene Berechnungen

Im obigen Chart sehen Sie den Wochenchart des S&P 500 als Ichimokudarstellung ab 2003. Damals hatte es der breite amerikanische Marktindex nach dem Crash der dotcom-Bubble auch geschafft, durch eine schnelle Rally ab März 2003 innerhalb einiger Monate seine Abwärtsstauzone (blaue Kumo) zu durchstoßen. Dann brauchte der Index ganze 13 Wochen, um sich von ihr abzusetzen und blieb dann für Jahre über der grünen Kumo (Stauzone in der Aufwärtsbewegung).



Abb. S&P 500 weekly- Ichimoku 2009, eigene Berechnungen

Im aktuellen Chart sehen wir, dass der Index durch die Rally der letzten Monate es geschafft hat, seine Stauzone zu durchbrechen. Die grüne Kumo, die als Unterstützung in der weiteren Aufwärtsbewegung dienen wird, hat sich auch bereits ausgebildet. Nun wird es einige Wochen an Seitwärtsbewegung und Konsolidierung benötigen, bis der Markt zu neuen Höchstständen aufbrechen kann.

Montag, 9. November 2009

S&P 500 - PSAM, Hoose und Aroon


Abb. S&P 500 weekly- Aroon, eigene Berechnungen


Abb. S&P 500 weekly- PSAM, eigene Berechnungen


Abb. S&P 500 weekly- Hoose Index, eigene Berechnungen

Im den obigen Charts sehen Sie den Wochenchart des S&P 500 mit unseren bekannten Indikatoren. Sowohl Aroon, PSAM (wieder gestiegen auf über 90% positive Aktien im Vergleich zum Schnitt) und Hoose Index deuten daraufhin, dass der seit März bestehende Aufwärtstrend per Definition noch nicht gebrochen ist.

Freitag, 6. November 2009

Heute: Das "wahrscheinlich stärkste Signal in der technischen Analyse".

Alexander Elder nennt die Preis Divergenz beim MACD das "stärkste Signal in der technischen Analyse". Eine MACD Divergenz ist ein Punkt im Chart, bei dem die Kurse ein neues Hoch oder Tief markieren und wo der Indikator selbst gleichzeitig kein neues Hoch oder Tief markiert. Divergenzen und Konvergenzen zwischen dem MACD und dem betrachteten Wertpapier oder Index liefern zwar keine konkreten Handelssignale, bestätigen aber Trends bzw. warnen vor Trendbrüchen.

Ähnlich wie Mitte 2007, einige Monate vor Beginn der Finanzkrise, sehen wir auch aktuell eine Divergenz zwischen Preis und MACD. Solange der aktuelle Aufwärtstrend nicht gebrochen wird, gehen wir von einer Konsolidierung auf höherem Niveau mit anschliessender Seitwärtsphase für einige Monate aus. Wichtig ist, dass gemessen an den Fibonacci Retracements der MSCI World sein aktuelles Erholungsniveau von 38,2% halten kann und sich in absehbarer Zeit in Richtung 50% aufmacht.

Donnerstag, 5. November 2009

Immofinanz weekly - KW 44

Der Wochenchart der Immofinanz zeigt zwei rote Candles, also Abwärtswochen mit grösserem Ausschlag und in der KW 44 ein Low, welches dem 23,6% Fibonacci Retracement bei EUR 1,79 gefährlich nahe gekommen ist. Mal sehen, ob diese Unterstützung nochmal getestet bzw. durchbrochen wird (geschrieben am 1.11.). Ein positiveres Bild zeichnet der Hoose Indikator mit der 11. Aufwärtswoche in Folge.

Mittwoch, 4. November 2009

Prognose - Kursverlauf MSCI World bis 2011

Die blaue Linie ist der MSCI World bis zur Prognose per Ende September 09. Die rote Linie stellt den Verlauf des MSCI seit seinem Höchststand ab Beginn der Finanzkrise dar, wenn er sich prozentuell genauso wie der Crashverlauf von 2000 bis 2003 verhalten hätte. Die grüne, strichlierte Linie stellt den prozentuellen 2003er Verlauf dar, projeziert auf den Stand per Ende September 2009 und soll die Prognose für den MSCI World bis 2011 darstellen. In Lila tragen wir ab jetzt den echten Verlauf des MSCI World Monat für Monat nach (zunächst Sept. bis Okt. 09), um einen besseren Vergleich zwischen Prognse und Echtverlauf zu haben.

Die Richtung der Prognose für Oktober hatte gestimmt, aber hinsichtlich der Stärke des Rückgangs hatte sie übertrieben. Die Prognose geht weitherhin von zwei schlechten Monaten (November -2% und Dezember -1%) aus, um dann zu einer neuerlichen Rally bis Mitte 2010 durchzustarten.

Fassen wir unsere Prognose mit den Analysen der Vortage zusammen:

PSAM Index ist positiv, aber fallend: 0 Punkte
Hoose Index ist grün: 1 Punkt
Aroon liefert positives Signal: 1 Punkt
Crash 2003 Projektion zeigt "fallend": -1 Punkt

Ergebnis Kursprognose: 1 von 4 möglichen Punkten für die Börse. Soll heissen: langfristiger Aufwärtstrend intakt, kurzfristige Korrekturen und Seitwärtsphase möglich, Positionen halten.

Dienstag, 3. November 2009

Der Aroon und der S&P 500 in der Wochenschau

Heute stellen wir ihnen, sofern er ihnen noch nicht bekannt ist, den "Aroon Indikator" vor. Der Aroon soll einen Trendbestimmungsindikator darstellen, der sowohl beginnende Trends als auch Trendwenden und Tradingranges erkennen kann. Das Wort „Aroon“ stammt aus der altindischen Sanskrit Sprache und bedeutet soviel wie „Wechsel zwischen Tag und Nacht“.
Im Aroon werden die Tage seit dem letzten Periodenhoch und die seit dem letzten Periodentief gezählt. Die „Aroon – Up“ - Linie erreicht den Wert 100%, wenn der Basiswert ein neues Hoch innerhalb der eingestellten Periodenlänge erreicht oder zumindest den Wert des zurückliegenden Hochpunktes erreicht. Die „Aroon – Down“ - Linie erreicht den Wert 100%, wenn der Basiswert ein neues Tief innerhalb der eingestellten Periodenlänge oder zumindest den Wert des zurückliegenden Tiefs erreicht.
Interpretation:
  • Aufwärtstrend liegt vor, wenn die „Up“ - Linie über der „Down“ - Linie verläuft
  • „Up“ - Linie sollte über der Marke von 70%-80% liegen, um einen stabilen Trend zu zeigen
  • Abwärtstrend liegt vor, wenn die „Down“ - Linie über der „Up“ - Linie verläuft
  • Down Linie sollte über der Marke von 70%-80% liegen, um einen stabilen Trend zu zeigen
  • Kreuzungen der beiden Linien signalisieren möglichen Trendwechsel
  • „Up“ kreuzt über „Down“ -> bullisches Signal
  • „Down“ kreuzt über „Up“ –> bearisches Signal
Schauen wir uns diesen Indikator aktuell auf dem S&P 500 in einer 52 Wochenperiode an:

Zum einen erkennen wir, dass die Trends, die uns Aroon anzeigt, einige Wochen, Monate, ja sogar Jahre halten und der Aroon keiner ist, der einfach kommt und dann wieder einen schnellen französischen Abgang macht.
Zum anderen sehen wir, dass im S&P 500 Aroon erst vor kurzem einen Aufwärtstrend erkannt hat, der historisch betrachtet, uns noch einige Zeit erhalten bleiben sollte. Mit allen notwendigen Korrektur- und Seitwärtsphasen.

Montag, 2. November 2009

S&P 500 + DAX 30 - Hoose/PSAM Indices

Durch die Korrektur der letzten Woche hat der PSAM Index etwas an Federn lassen müssen und ist auf knapp über 88% gesunken. Derartige Bewegungen und Korrekturen sind in Aufwärtstrendphasen normal und 88% aller Akiten über ihrem langfristigen Durchschnittskurs ist immer noch ein positives Signal.

Auch der Hoose Index ist die 9. Woche in Folge grün und somit noch positiv. Die Korrekturen waren notwendig und kein seriöser Börsenkenner wird erwartet haben, dass die Rally in einem Zug vom Tiefst- bis zum ehemaligen Höchststand durchlaufen wird.
Die nächste Unterstützungslinie liegt bei ca. 997 Punkte, bestätigt durch das 38,2% Fibonacci Retracement und durch den volume-at-price Level.

Morgen betrachten wir dazu den Trendbestätigungsindikator Aaron in einem längerfristigen Zeitfenster auf dem S&P 500.

Freitag, 30. Oktober 2009

Die wundersame Chartverkürzung - sieht doch gleich besser aus

Komischerweise flattern uns in jüngster Zeit immer mehr Fondsprospekte von Aktienfonds ins Haus, die offenbar erst im Jahre 2009 aufgelegt worden sind. Bei näherer Betrachtung stellt sich dann heraus, daß es die Fonds schon länger gibt. Die Charts, die in kunstvollen Grafiken dargestellt werden, beginnen z.B. Anfang 2009 oder im November 2008. Tja. Was hat es nun auf sich, daß bei vielen Fondsprospekten scheinbar die Vergangenheit verloren gegangen ist?
Das muß wohl die Performance sein, oder.

Tja, es sieht einfach bei den Kunden viel besser aus wenn Aktienfonds mit 30% Gewinn und steiler Kurve zu sehen sind. Es empfiehlt sich immer die gesamte historische Entwicklung eines Fonds zu bestaunen. Oft erfährt man nämlich so, daß die Kurse von 2008 bei weitem nicht erreicht werden. Man sieht, daß 50% Verlust auch mit 60% Ansteigung nicht wettgemacht werden können. Plötzlich eröffnet sich ein ganz anderes Bild.

Nachstehend finden Sie denselben Fonds. Nur in drei unterschiedlichen Zeithorizonten. (Quelle Ariva.de - ein beliebiger Aktien-Fonds).

Chart beginnt am 1. März 2009.
Sieht gut aus. Da kann man investieren.

Seit Jänner 2009. Die Volatilität wird sichtbar.


Seit 14. Jahren. Hier erkennt man wie sich der Fonds verhält. Bei Fonds mit langer Historie erkennt man gut, daß auch Fonds großen Schwankungen unterliegen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Immofinanz weekly - Chartanalyse

Die Immofinanz hat eine deutlich schwächere Wochenperformance bei dem Widerstandsniveau von Anfang September vergangenen Jahres hinnehmen müssen. Wir befinden uns in einem Preisniveau mit dünnem Volum-At-Price-Niveau. Seitens des Volumens kommt erst wieder Bewegung in den Markt bei EUR 3,70-4,00. Das Niveau, um das sich fast das ganze 2008er Jahr bewegt hat, bis zum weiteren Absturz im Herbst.
Stoppniveaus finden wir im Ichimoku ab Beginn der Kumo bei EUR 2,40 und im Wochenchart bei 1,29 (52 Wochenschnitt).

Mittwoch, 28. Oktober 2009

MSCI World - Ichimoku 27.10.2009

Im Ichimokuchart des MSCI World entstand am 15.10. ein Kaufsignal. Der Markt kämpft aber zur Zeit am 50% Fibonacci-Retracement bei 810 Punkten, gerechnet ab der Zwischenerholung im Mai 2008, sodass das Kaufsignal etwas verfrüht erscheint.

Möglich wäre eine Korrektur bis zum Umkehrtag am 12.11. bis zur Stauzone der Ichimoku Wolke (bei ca. 785 Punkten oder 3-4%) mit einem nachfolgenden neuerlichen Anlauf an die Widerstandslinie.

Dienstag, 27. Oktober 2009

PSAM und HOOSE auf S&P 500 / DAX 30 - 25.10.2009

Abb. PSAM Index, eigene Berechnungen

Abb. Hoose Index, eigene Berechnungen

Der S&P 500 Index zeigt auch in der 8. Woche nach Kaufsignal durch den Hoose Index ein positives Signal, wenn auch letzte Woch leicht negativ schloss. Es ist der Kampf um den Widerstand bei 1.100 Punkten, der den breiten Marktindex derzeit beschäftigt. Im Volume-At-Price wartet derzeit oberhalb keine größere Masse, sodass die Luft bis zum Widerstand bei 1.250 etwas dünn erscheint.
Nach wie vor sind mehr als 90% der Aktien des S&P 500 und des DAX 30 über ihrem langfristigen Schnitt (93,38% im PSAM Index), was bedeutet, dass die aktuelle Rally seit März mittlerweile von einer breiten Masse von Titel getragen wird und nicht nur durch ein paar Indexschwergewichte.

Institutionelle Investoren, welche noch nicht oder wenig in Aktien investiert sind, werden aufgrund der Indexstände gezwungen sein, noch im heurigen Geschäftsjahr Bestände für die Bilanz aufzubauen. Üblicherweise werden beim "window dressing" die grossen Gewinner des Jahres gekauft, um dem Aufsichtsrat beweisen zu können, dass man auch dabei war.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Die Märkte 2010 - Ein Vergleich der Krise 2000 mit der aktuellen Finanzkrise 2007

Abb. MSCI World Gross EUR, Quelle: eigene Berechnungen

In obiger Abbildung - der Monatschart des MSCI World Gross EUR - haben wir den Verlauf der Internetkrise von ihrem Höchstand 2000 auf den Höchststand vor Beginn der Finanzkrise 2007 verschoben. Die rote Linie rechnet somit die prozentuelle Monatsveränderungen im Verlauf der Internetkrise vom Kursniveau der Finanzkrise weg.

Interessant ist der beinahe idente Verlauf beider Krisen, was ja nichts mit dem Ursprung beider zu tun hat, sondern in der einfachen Tatsache, dass das menschliches Verhalten immer dasselbe war und sein wird. Gier, Angst und Panik ähneln sich einfach in den meisten Marktphasen. Nur der Grund für diese Emotionen ist meist ein anderer. Und manchmal ist der Abschwung oder - wie aktuell - die Erholung schneller als das letzte mal.

Und somit können wir mit diesem Wissensstand auch eine Prognose über den Kursverlauf der nächsten zwei Jahre wagen (sofern keine exogenen Schocks auf die Börse einwirken). Demnach wird in den nächsten Monaten eine Korrektur und leichte Seitwärtsphase folgen, um danach den begonnen Aufwärtstrend wieder fortzusetzen (siehe strichlierte grüne Line - Fortsetzung des aktuellen Aufschwungs mit den Zahlen des Aufschwung (ab 2003) nach der letzten Krise.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

EURCHF - weekly

Abb. EURCHF Wochenchart - Ichimoku, Quelle: eigene Berechnungen

Der CHF zeichnet gegenüber dem EUR seit Monaten das gleiche Bild. Die seitens der SNB künstlich geschaffene Unterstützungszone bei 1,50 hält nach wie vor. Somit bewegt sich der EURCHF-Kurs seit längerem in seiner Kumo (Stauzone). Hier sehen wir keine akuten Veränderungen heranstehen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Ichimoku Charts - S&P 500

Abb.: Ichimoku S&P 500 daily, Quelle: eigene Berechnungen

Im Tageschart ist der Aufwärtstrend des S&P 500 weiterhin intakt. Laut Fibonacci Timezones rückt mit dem 30.10. - zum Weltspartag - der nächste Umkehrtag näher. Vielleicht wäre es sinnvoll, an diesem Tag alle Positionen aufzulösen und ein schönes Sparbuch zu eröffnen. Ein tolles Geschenk gibt es dann ja auch noch.

Ganz so schlimm wird es nicht wohl nicht werden: Zum einen war der letzte Umkehrtag mit 31.07. vorhergesagt worden, woran sich der Markt aber nicht gehalten hatte und die Umkehr bereits am 10.07. begonnen hatte. Und zum anderen können wir im Wochenichimokuchart erkennen, das die Wochenkurse ihre Stauzone in der blauen Kumo verlassen haben. Im Normalfall bleiben sie dann über dieser Wolke, welche sich ab dem übernächsten Umkehrtag am 26.03.2010 schon beginnt grün einzufärben. Das wiederum bedeutet, dass der kurze Schnitt über dem längeren liegt und somit einen positven Trend im Frühjahr 2010 erwarten läßt.

Abb.: Ichimoku S&P 500 weekly, Quelle: eigene Berechnungen

Wir erwarten, ausgehend von ersten Gewinnmitnahmen und schnell näherkommenden Widerständen, eine Aufwärtsbewegung über den Umkehrtag (30.10.) hinaus in Richtung erstem Widerstand bei 1.166 (entspricht einem Plus von ca. 9-10%). Danach eine Seit-/Abwärtsbewegung oberhalb der Ichimoku-Stauzone (Kumo) bis Februar 2010 bei 980 Punkte (Abschwung -15%). Ab Mitte/Ende März 2010 (Umkehrtag 26.3.2010) erfolgt ein Wiederaufnahme des Aufwärtstrends weit über die genannten Widerstände hinaus.

Auch aus fundamentaler Sicht scheinen diese Prognosen gerechtfertigt. So hat DWS Vizepräsident und Fondsmanager Gunnar Friede bei einem Vortrag anläßlich der 25 Jahrfeier der Oberbank Leonding für 2010 ein ähnliches Szenario gezeichnet: Aktien haben ein Potential von +40%, bei einem Korrekturrisiko von -15%.

Montag, 19. Oktober 2009

PSAM und HOOSE auf S&P 500 / DAX 30

Unser PSAM Index weist weiterhin ungebrochen nach oben, mittlerweile notieren 94% aller S&P 500 und DAX 30 Aktien über ihrem langfristigen Durchschnittsniveau.

Abb.: PSAM Index auf S&P 500 und DAX 30, Quelle: eigene Berechnungen

Nächste Widerstände liegen bei 1.166 und 1.267 Punkten. Gerade bei 1.267 Indexpunkten liegt auch der größere Voulmensanteil im Volume-at-Price Chart (siehe oben links).

In der unten folgenden Abbildung sehen wir den HOOSE Index auf dem S&P 500 Index Wochenchart. Dieser langfristige Trendindikator zeigt in der siebten Woche in Folge nach oben.

Abb.: HOOSE Index auf S&P 500 Wochenchart, Quelle: eigene Berechnungen

Auf Wochenbasis erkennen wir die nächsten Widerstände bei 1.267 (wie Widerstand 2 im Tageschart) und 1.405 Punkten.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Immofinanz - Ichimoku Analyse



Im Ichimokuchart der Immofinanz deuten alle Signale auf einen weiteren Aufwärtstrend hin. So liegt die verzögerte Linie "Chikou Span" (oder Delayed Line) über dem aktuellen Kurs und der Kurs über der "Kumo" (Wolke).



Ebenso im Wochenchart mit Hoose Index. Der Volume-at-Price-Level zeigt zwischen 3,50 und knapp 4,00 EUR die nächsten grossen Wartepositionen an. Ein nächster Widerstand liegt bei 3,40 bis 3,50 EUR.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Hoose Index - auf S&P 500 weekly


Im Hoose Index bleibt auch die sechste Woche in Folge positiv. Dieser Indikator ist langfristig ausgerichtet und sollte daher auch nicht durch schnelle Richtungsänderungen überraschen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

PSAM Index - S&P 500 und DAX 30

Der PSAM Index ist mit 93,78% gegenüber der Vorwoche wieder erstarkt. Das bedeutet, dass die anhaltende Aufwärtsbewegung und der positive Abschluß der letzten Woche von der Mehrheit der zugrundeliegenden 530 Aktien getragen wurde.

Ein Trend, der durch eine derart breite Basis gestützt wird, könnte nur durch außerordentliche Ereignisse plötzlich gestopt werden. Unser PSAM Index bleibt somit weiterhin positiv.

Im Volume-at-Price wartet die nächste größere Position bei 1150 Punkte.

Montag, 12. Oktober 2009

MSCI Ichimoku - 09.10

Der MSCI World Index bewegt sich in die Zielzone B, die wir in unserem letzten Post definiert hatten. Wenn dieser Aufwärtstrend nicht durch epochale Ereignisse von außen gestoppt wird, sehen wir die nächsten großen Widerstände bei 900 Punkte. Diese stammen noch von Oktober 2008.
Im Ichimokuchart bleiben weiterhin alle Zeichen positiv.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Prognostizieren ist sinnlos, aber macht Spass ...

... darum tun´s wir auch ab und zu als "Gelegenheitsgurus":

Dow Jones Industrial Prognose, eigene Berechnungen

Im obigen Chart haben wir einen möglichen Kursverlauf im Dow Jones Industrial bis 2013 vorgezeichnet. Als Kristallkugel dienten Volume-at-Price und Fibonacci Retracements. Nachdem bei 10.500 Punkten das meiste Volumen an der Linie wartet, wird dort eine Seitwärtsbewegung einsetzen, bis jeder seine Stücke wieder an den Mann bringen konnte. Danach gehts es - abhängig von der Wirtschaftslage - nach oben, ohne größere Widerstände bis zu den historischen Höchstständen. Oder, falls die Bären zuschlagen, nach unten bis zum 38,20% Retracement bei 9.388 oder gar bis zur 23,60% Linie bei 8.281 Punkten.

Als grundsätzlich optimistische Menschen zeichnen wir nur die Aufwärtsbewegung ein. Denn was es nicht einmal gezeichnet gibt, kann schon gar nicht passieren.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Hoose Index - auf S&P 500 weekly


Auch der Hoose-Index zeichnet weiterhin ein positives Bild. Die bereits seit zwei Wochen laufende Korrektur der Märzbewegung hat den Aufwärtstrend noch nicht gefährden können.

Hoose-Index ist bereits die fünfte Woche in Folge positiv.

Montag, 5. Oktober 2009

S&P 500, DAX 30 - PSAM Index

Unser PSAM Index ist in der letzten Woche bei fallenden Kursen auf 90,6% gefallen. An den Börsen schloss die zweite Woche in Folge negativ.

In der Aufwärtsbewegung ab 2003 fiel der PSAM Index durchaus bis 46% (2004 im Seitwärtsmarkt) und erholte sich danach mit den steigenden Kursen. Bedenklich wird die Situation erst, wenn die Kurse sich erholen und der PSAM gleich (schwach) bleibt. Denn dies bedeutet, dass der Aufschwung nur von wenigen Aktien getragen wird und daher sehr fragil ist.

Zur Zeit sehen wir aus diesem Blickwinkel eine Korrektur im Aufwärtstrend seit März 2009, die durchaus noch einige Zeit anhalten kann, ohne den Trend nachhaltig zu gefährden.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der Investmentfonds aus Linz - DiaMind feiert 1. Geburtstag

Der von der Linzer Finanzschmiede CapitalConcept entwickelte und gemeinsam mit der 3Banken KAG auf den Markt gebrachte Dachfonds DiaMind wird 1 Jahr alt. Der Fonds arbeitet mit einem neuartigen quantitativen System, der Computer entscheidet über die Anlageprodukte.

Die Jahresbilanz kann sich sehen lassen

Die Rendite im ersten DiaMindjahr kann sich sehen lassen. Seit Fondsbeginn erzielten die Anleger eine Rendite von + 4,8%. Im selben Zeitraum betrachtet erlitt man im ATX einen Verlust von – 4,7%.

Schweres Startumfeld

Der Startzeitpunkt des DiaMind fiel in ein widriges Börsenumfeld, mitten in die Finanzkrise. Kurz nach Auflage des DiaMind brachen die weltweiten Aktienkurse weiter ein, doch die Systematik des DiaMind zeigte sich solide. „Am Anfang haben uns viele gesagt, dass der Startzeitpunkt des Fonds äußerst schlecht ist. Doch wir wussten, dass uns das Börsenumfeld durch die ausgeklügelte Systematik, die wir verwenden, nicht viel anhaben kann. Der Erfolg gibt uns heute recht“, so Günther Gerstmayr, Sprecher der CapitalConcept.

Schnelles Wachstum

Der Fonds, der eine äußerst geringe Volatilität aufweist, fand bei den Anlegern schnell Beachtung. Bereits nach einem Jahr werden mit dem DiaMind schon 4,2 Millionen Euro verwaltet. „Der Fonds ist äußerst aktiv gemanagt. Er schichtet nach Trendgesichtspunkten um und geht bei schlechtem Marktumfeld aus der Veranlagung selbständig raus. Das schätzen die Kunden. Sie müssen nicht selber ständig auf den Markt achten, das übernehmen wir,“ so Gerstmayr über die Vorteile des DiaMind.

Die Menschen hinter DiaMind


Kontaktinformation:
CapitalConcept Finanzservice GmbH
Schulstrasse 12
A - 4040 Linz

Kontakt-Person:
Mag. Günther Gerstmayr
Geschäftsführer
Telefon: 0043 732 737773
Email: g.gerstmayr(a)diamind.at

Web-Fonds: http://www.diamind.at
Web-Firma: http://www.capitalconcept.at

Mittwoch, 30. September 2009

Ichimoku Immofinanz - 25.09.09

Immofinanz, daily Ichimoku Chart

Im Tageschart bleibt das Kaufsignal vom 17.08.2009 weiterhin aufrecht und der Aufwärtstrend intakt.

Immofinanz, weekly Ichimoku Chart

Im Wochenchart schaffte die Immofinanz den Ausbruch aus der Stauzone (Kumo), die jetzt mit Kurs 2,26 zur Unterstützung wird. Derzeit alles positiv für die Immobilienaktie (zumindest was die Ichimokucharts betrifft).