Freitag, 27. Februar 2009

Hyperinflation droht, was tun?

Dramatische Inflation denkbar! Immer mehr Stimmen werden laut, dass eine sehr starke Inflation bzw. eine Hyperinflation ins Haus steht. Grund dafür seien die massiven Staatsgelder, die in die Konjunktur gepumpt werden. Die Angst kommt nicht von ungefähr. Von 1919 bis 1923 etwa ließen in Deutschland Hyperinflation und steigende Staatsschulden breite Teile der Bevölkerung verarmen.


Auch in anderen Ländern zeigte sich immer wieder, dass steigende Staatsschulden mit höherer Geldentwertung einhergehen. Deshalb blicken Ökonomen mit Skepsis auf die sprunghaft steigende Kreditaufnahme des Staates in den Industrieländern.
Nach Schätzung werden die USA, die Länder der Euro-Zone, Japan und Großbritannien 2009 Anleihen im Volumen von 3,6 Billionen Dollar emittieren – 800 Milliarden Dollar mehr als 2008. Ökonomen fürchten, dass dies mittelfristig die Inflation anheizt.

Was tun mit dem privaten Geld!

Welche Investitionen überstehen nun eine solche hohe Inflation. Eine Liste.

- Alterversorgung
Für die staatliche Rente im Umlageverfahren: Kommt völlig drauf an, was der Staat sich danach noch leisten kann, und was der Staat politisch durchsetzen will.


- Lebensversicherung

Nach der Hyperinflation 1923 waren Lebensversicherungen vollkommen wertlos. Altpapier.


- Bargeld

Altpapier


- Staatsanleihen

Altpapier

- Aktien

Gutes Investment. Am besten konnten in Deutschland (neben Immobilien- und Goldbesitzern) die Aktionäre ihr Vermögen während der Hyperinflationszeit halten. Das Verhalten von Aktien während starker Inflation ist aber eher komplexer Natur und gehört genau gemanagt und auch gehedgt. Eine zusammenbrechende Wirtschaft bringt natürlich auch mit sich, daß Unternehmen generell im Wert verlieren, aber sie erholen sich auch wieder.

-Immobilie
Gutes Investment. Instandhaltungskosten werden natürlich entsprechend nach oben gehen.


- Gold

Gutes Investment, verliert aber bei Erholung sofort an Wert.


Zitat:
„Der Zusammenhang zwischen Aktien und Inflation ist offenbar davon abhängig, ob man sich in einer Phase moderater oder extrem hoher Inflationsraten befindet. So zeigen internationale Vergleichsstudien, dass Aktien von sehr hoher Inflation profitieren können, sobald eine Preissteigerungsrate von etwa 15 Prozent überschritten wird. Offensichtlich erfolgt dann eine Flucht in das Sachkapital. Die erwähnten Nachkriegserfahrungen waren insofern kein Zufall“
Quelle: www.manager-magazin.de, 22. Juli 2004

Es wäre nun interessant ein Investment-Produkt zu haben, in das man heute investiert und welches in schlechten Zeiten, die Geldsicherung übernimmt.

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