Freitag, 24. April 2009

Deflation ist bereits in Irland angekommen!

Die meisten Menschen fürchten sich vor einer Hyperinflation, doch wenn man die gegebenen Voraussetzungen betrachtet, ist eine Deflation genauso wahrscheinlich.

In Irland stiegen von den 90ern an bis 2007 die Preise, vor allem bei den Immobilien rasant. 2007 war die Inflationsrate 4,9 %, 2008 auch noch 4,1%.

Im heurigen Jahr beobachtet man in Irland einen fallenden Preisindex.

Durch die fallenden Immobilienpreise sind viele Haushalte in Irland überschuldet. Ende 2008 war die Arbeitslosenquote bei 8%, man erwartet einen Anstieg bis Ende 2009 auf 12%.

In Japan kann man eine Deflation seit Anfang 1990 beobachten.

Die Deflation hat viele Ausprägungen, die in diese Zeit passen.
Die Menschen halten ihren Konsum zurück, sie haben Angst vor Arbeitslosigkeit und verschieben Investitionen. Die Auslandsnachfrage geht auch zurück. Dadurch kommen Firmen unter Druck, verlangen billigere Preise und sparen ihrerseits,oft werden weitere Mitarbeiter freigesetzt. Die Spirale beginnt sich zu drehen.

Bekommen wir nun eine Deflation oder Inflation?
Beides ist möglich. Beim Investieren heißt es daher höllisch aufpassen. Denn es ist ein großer Unterschied beim Investieren, ob die Preise fallen oder steigen.

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