Freitag, 3. April 2009

Zyklisches Anlegerverhalten deutet langfristige Trendwende an

Statistiken belegen, dass die Mehrzahl der Anleger es regelmäßig fertig bringt, zum falschen Zeitpunkt in Aktieninvestments einzusteigen und ebenso wieder auszusteigen. Hier im Beispiel ein Aktienfonds, ein Flaggschiff der deutschen Fondsindustrie in der Technologiebubble 2000:


Wer aktuelle Statistiken liest, findet derzeit ebenfalls unvorstellbare Summen der Mittelabflüsse bei den internationalen und nationalen Fondsgesellschaften. Alleine in den ersten zehn Monaten 2008 flossen EUR 322 Mrd. aus europäischen UCITS-Fonds ab, nur im Oktober beliefen sich die Abflüsse – quer über alle Assetklassen – auf EUR 130 Mrd.

In Österreich beliefen sich die Abflüsse quer über die KAGs bei ca 1/3 des gesamten Fondsvolumens.

Nachdem sich die Anleger bekanntlich immer irren, könnte dies ein Anzeichen für eine langfristige Trendwende darstellen.

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