Mittwoch, 30. September 2009

Ichimoku Immofinanz - 25.09.09

Immofinanz, daily Ichimoku Chart

Im Tageschart bleibt das Kaufsignal vom 17.08.2009 weiterhin aufrecht und der Aufwärtstrend intakt.

Immofinanz, weekly Ichimoku Chart

Im Wochenchart schaffte die Immofinanz den Ausbruch aus der Stauzone (Kumo), die jetzt mit Kurs 2,26 zur Unterstützung wird. Derzeit alles positiv für die Immobilienaktie (zumindest was die Ichimokucharts betrifft).

PSAM Index - S&P 500 und DAX 30

PSAM Index auf S&P 500, Quelle: eigene Berechnungen

Aktuell befinden sich in den beiden Aktienindices S&P 500 und DAX 30 mehr als 94% aller Aktien über ihrem langfristigen Durchschnittspreis. Ein positives Signal für den Markt aufgrund der Tatsache, dass viele institutionelle Anleger dies in ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen.

Dienstag, 29. September 2009

Hoose Index - auf S&P 500 weekly

S&P 500 mit Hoose Index aktuell, Quelle: eigene Berechnungen

Auch die letzte Woche bleibt im Hoose Index positiv. Die vierte in Folge.

S&P 500 mit Hoose Index seit 2000, Quelle: eigene Berechnungen

Betrachten wir den Hoose Index über einen längeren Zeitraum, so erkennen wir sehr schön, dass er aufgrund seiner längerfristigen Einstellungen ein sehr ruhiger Indikator ist, der, sobald er ein Signal gibt, dieses auch länger gültig beibehält.

So die Märkte sich nach der Finanzkrise nicht völlig konträr zu ihren vorigen Bewegungen verhalten, können wir dadurch auf ein Fortbestehen der aktuellen Aufwärtstrends vertrauen.

Montag, 28. September 2009

Marktkorrektur oder Ende des Aufwärtstrends im S&P 500?

Die vorige Woche schloss der S&P 500 negativ, zwar innerhalb der Range der Vorwoche und sogar mit einem höheren Hoch. Die Frage ob dies nur eine Marktkorrektur oder das Ende eines Aufwärtstrends darstellt, läßt sich leicht beantworten: Zuerst wollen wir prüfen, ob der Markt sich in einem Aufwärtstrend befindet.

Einfachste Möglichkeit dazu: Ein Aufwärtstrend ist dann gegeben, wenn der Wochen-Close-Preis der Aktie über dem Durchschnitt der letzten 52 Wochen liegt. (Verbesserungen an dieser Stelle sind sicher möglich, aber um ein Gefühl für das "Big Picture" des Marktes zu bekommen, ist dieser Ansatz ausreichend.)

Als nächstes wird definiert, was unter einer Marktkorrektur zu verstehen ist. Einfachste Möglichkeit: aktuelle Woche war negativ = rote Wochenkerze (Red Candle Reversal). Genau dieses Bild sehen wir aktuell im S&P 500 Wochenchart:

S&P 500 Wochenchart

Im Kreis B sehen wir die rote Candle der letzten Woche ebenso wie im Kreis A in der 2. Maiwoche 2009. Mit dem Unterschied, dass sich mittlerweile der Markt in einem bestätigten Aufwärtstrend (über der gelben 52 Wochen Durchschnittslinie) befindet.

Für ein Handelssystem auf Wochenbasis könnte man jetzt einen Einstieg wagen: Der Gesamtmarkt befindet sich im Aufwärtstrend und in der letzten Woche gab es eine Korrektur. Niemand kann sagen, ob es eine längere Korrektur wird, ist aber bei Verwendung von einem guten Risiko- und Moneymanagementsystem auch nicht wichtig,

Sonntag, 27. September 2009

MSCI Ichimoku - 25.09 - Umkehrtag nach Fibonacci Retracements


Wie bereits beschrieben, war der letzte Freitag 25.09. ein Umkehrtag nach den Fibonacci Retracements. Aus unserer Sicht gibt es zwei Möglichkeiten der Umkehr:

1. aus dem mittelfristigen Aufwärtstrend der letzten Monate (Trend A) oder

2. aus dem kurzfristigen Abwärtstrend (Trend B) der letzten Woche (würde auch mit der Red Candle Reversal Strategie einer Marktkorrektur zusammenpassen - mehr davon morgen).

Im ersten Falle sehen wir in der Stauzone der Ichimoku-Wolke (Kumo) die Unterstützungszone (bei 730-760 Punkten) und würde eine Korrektur von bis zu 8% bedeuten.

In der zweiten (erwünschten) Option wäre nach oben hin in nächster Nähe kein starker Widerstand zu sehen, ausser vielleicht im Dow Jones die psychologische Hürde von 10.000 Punkten. Derartige Chartmarken werden nie im ersten Anlauf nachhaltig durchbrichen.

Dienstag, 22. September 2009

Volume at Price - ATX weekly

ATX weekly Chart

Im Wochenchart des ATX erkennen wir sehr schön, dass sich der Index auf das 38,2% Fibonacci Retracement bei 2763,96 Punkten zu bewegt.

Größere Widerstände sind aber erst bei der 61,8% Linie (3599,60) aufgrund des Volume-at-Price im Chart zu erkennen. Von dort bis zum 100% Retracement stehen größere Volumina aus der ersten Jahreshälfte 2008 Gewehr bei Fuß, um bei Erreichen der damaligen Indexstände Positionen mit einem blauen Auge abzuverkaufen. Die Volumensspitze liegt bei 4440 Indexpunkten.

Montag, 21. September 2009

PSAM Index - S&P 500 und Dax 30 - Stand 18.09.09

PSAM Index, Quelle: eigene Berechnungen

Nach wie vor sind mehr als 90% der Aktien aus S&P 500 und DAX 30 über ihrem langfristigen gleitenden Durchschnitt. Verglichen mit dem Rebound nach der Internetkrise haben wir PSAM Index bis zu neuen Höchsständen noch prozentuell und auch zeitlich etwas Luft.

Denn Anfang Jänner 2004 - als die damalige Aufwärtsbewegung nach den Tiefstständen von März 2003 bereits zehn Monate alt war - waren im Höchst 94% der Aktien über ihrem Moving Average. Danach ging der Markt in eine Seitwärtsbewegung bis August 2004 und erreichte im PSAM Index einen Wert von 46%. Gefährlich werden Korrekturen erst, wenn Werte unter 30% erreicht werden (wie z.B. im Jänner 2008).

Sonntag, 20. September 2009

Andreas Hoose Index auf S&P 500 18.09.2009

Im einem unserer letzten Postings bezogen wir uns auf einen Artikel von Andreas Hoose auf Godmode-Trader.de, in dem er auf ein mögliches Kaufsignal im S&P 500 hinweist, welches durch den Crossover des 17 Wochen- mit dem 43 Wochen-Gleitenden Durchschnitt entstanden ist. Damals noch ein zartes Blümchen mit 0,03 Punkten.

Mittlerweile bleibt das Kaufsignal schon die dritte Woche in Folge aufrecht.

S&P 500, Hoose Index - Quelle: eigene Berechungen

Wir bleiben an diesem Signal dran und werden wöchentlich den "Hoose Index" veröffentlichen. Liegt der 17 Wochenschnitt über dem 43 Wochenschnitt, ist unser Hoose Index auf 1 und grün, sonst -1 und rot.

Freitag, 18. September 2009

EURUSD und EURCHF - weekly

Während der USD auf dem Weg Richtung Tiefststand von Anfang 2008 ist (übrigens der Tiefststand seit 30 Jahren), bleibt der CHF stabil bei ca 1,51. Der Relative Stärke Indikator RSI liegt bei beiden in Mitte. Beim USD steigend, sprich es entwickelt sich für den EUR langsam eine Überkauftsituation. Konkret sichtbar wird diese wahrscheinlich erst, wenn wenn wir einen EURUSD Kurs von 1,50 und mehr sehen.

EURUSD, Quelle: www.prorealtime.com

Für EURCHF bleibt die Stellung der SNB weiterhin maßgeblich. Und diese bleibt weiterhin gegen eine Aufwertung des CHF gegenüber des Euros gerichtet.

EURCHF, Quelle: www.prorealtime.com

Inflationsprognose Schweiz 2009 - 2012, Quelle: Schweizer Nationalbank, SNB

In ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung vom 17.09.09 schreibt die Schweizer Nationalbank SNB folgendes:
"Die Schweizerische Nationalbank hält an ihrer im März eingeleiteten expansiven Geldpolitik fest. Auch wenn in letzter Zeit vermehrt ermutigende Konjunktursignale festzustellen waren, bleibt die Unsicherheit über die künftige Entwicklung gross. Unter diesen Umständen lässt die Nationalbank Vorsicht walten und führt ihren gegenwärtigen geldpolitischen Kurs unverändert fort. Sie belässt demnach das Zielband für den Dreimonats-Libor bei 0%–0,75%. Sie verfolgt dabei weiterhin das Ziel, den Libor im unteren Bereich des Bandes um 0,25% zu halten. Sie wird die Wirtschaft weiterhin grosszügig mit Liquidität versorgen. Sie wird wenn nötig auch mit ihren Käufen von Schweizerfranken-Obligationen fortfahren, um die Risikoprämien auf langfristigen Anleihen von privaten Schuldnern zu reduzieren. Zudem wird sie einer Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro weiterhin entschieden entgegenwirken."

Link zum gesamten Report: http://centralbank.ch/de/mmr/reference/pre_20090917/source/pre_20090917.de.pdf


Ichimoku Wochenchart - Weltaktienindex

Im Wochenchart könnte mit ein paar positiven Tagen in der nächsten Woche der MSCI aus seiner Stauzone im Bereich bei 800 Punkten (roter Kreis) heraustauchen. Die nächste Ziellinie im Wochenchart befindet sich dann bei 930 Punkten (rote Widerstandslinie). Mit zwischenzeitlichen Korrekturen und Gewinnmitnahmen ist zu rechnen. Achtung auf die nächsten Umkehrtage laut Fibonacci Timezones 25.09.2009 und 12.11.2009.

Montag, 14. September 2009

Kaufsignal im S&P 500 - mit 83,33% Wahrscheinlichkeit

Gestern abends habe ich auf www.godmode-trader.de einen interessanten Artikel entdeckt, den ich Ihnen nicht vorenthalten will. Hier ein Auszug davon:

"Das fehlt ja noch: Kaufsignal beim S&P 500?

Autor: Andreas Hoose, Externer Redakteur | 11.09. 23:39 | Copyright BörseGo AG 2000-2009

Erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt. Nirgendwo hat dieses Bonmot aus dem Volksmund mehr Gültigkeit als an der Börse. Im Finanzjargon wird daraus dann meist:

Es wird garantiert genau das NICHT passieren, was alle erwarten.

Die Frage ist nur: Was erwarten „alle“ eigentlich? So wie die Dinge liegen würden derzeit wohl sehr viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt, sollten die Märkte schon bald zu einer monatlangen Rally durchstarten.
...
Doch sehen wir einmal genauer hin:

In der folgenden Abbildung sehen Sie oben links eine blaue Markierung. Sie weist auf ein bedeutendes Ereignis hin, das sich dem Betrachter allerdings erst auf den zweiten Blick erschließt: Der gleitende 17-Wochen-Durchschnitt hat den gleitenden 43-Wochen-Durchschnitt in der vergangenen Woche minimal nach oben durchbrochen – und zwar um exakt 0,03 Punkte.


In der Grafik selbst ist das Ereignis bislang noch nicht zu erkennen, da die Veränderung minimal ist. Sollte sich die Beobachtung aber bestätigen, wäre es das erste langfristige Kaufsignal im S&P 500 seit Dezember 2007 (rote Markierung).
...
Ob sich am Ende jetzt all jene irren, die mit einem Crash noch in diesem Jahr rechnen?
..."

Link zum gesamten Artikel: http://www.godmode-trader.de/nachricht/Das-fehlt-ja-noch-Kaufsignal-beim-SP-500,a1888051,b567.html



Uns hat nun interessiert, welche Ergebnisse Kaufsignale auf dieser Basis im S&P 500 in der Vergangenheit erzielt haben.

Wir haben einen 15 jährigen Backtest auf den S&P 500 im Testzeitraum 11.09.1994 - bis 11.09.2009 mit folgenden Systemregeln durchgeführt: Ein Kaufsignal entsteht, wenn der gleitende 17-Wochen-Durchschnitt den gleitenden 43-Wochen-Durchschnitt nach oben durchbricht. Ein Verkaufssignal somit vice versa. Der Kauf erfolgt zum Open der nächste Woche.

Ergebnis:
Trades: 6
Ertrag p.a.: 8,80%
maximaler Drawdown: -17,94%
Gewinntrades: 83,33%

Abb. Systemperformance (rot) vs. Buy & Hold (blau)

Abb. Jährliche Systemperfomance

Wenn wir die Frage der Signifikanz des Testes mit 6 Trades ausser Acht lassen, können wir feststellen:

Mit 83,33% Wahrscheinlichkeit ist am 11.09.09 im S&P 500 ein langfristiges Kaufsignal entstanden.

Warten wir noch auf die Bestätigung.

Dienstag, 8. September 2009

Dax Daily - EUR/CHF: Bleibt es bei 1,50 CHF?

von Andreas Wolf

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wer sich die Aktienrallys vor der Finanzkrise der vergangenen zwei Jahre angeschaut hat, konnte sich sicher sein, immer ein Phänomen beobachten zu können, dass zur Begleiterscheinung der Aufschwünge gehörte, nämlich die Stärke der Euro gegenüber den Carry-Währungen Schweizer Franken und Japanischer Yen.

Seit dem Beginn der Finanzkrise und mit dem Start der Baisse an den Aktienmärkten floss das Geld der Carry-Trader wieder zurück in die Verschuldungswährungen und bewirkte so eine stärkere Aufwertung gegenüber dem Euro. In den vergangenen Wochen war dann zu beobachten, dass die aktuelle Rally der Aktienmärkte bereits nicht mehr durch die eine fortgesetzte Abschwächung der Carry-Währungen begleitet wurde. Die Risikofreude wurde einen Gang zurückgenommen.

Als Vorindikator für die derzeitige Entwicklung an den Aktienmärkten eignete sich der Blick auf die Carry-Währungen demnach bestens. In den vergangenen Kommentaren zur DAX-Entwicklung hatte ich darauf auch hingewiesen. Während die Schwankungen des japanischen Yen gegenüber dem Euro noch durchaus als hoch bezeichnet werden können, handelt der Schweizer Franken in einer engen Handelsspanne zwischen 1,50 CHF und 1,54 CHF zum Euro. Dies hat seinen Grund.

Interventionsmarke 1,50 CHF

Die Schweizer Nationalbank hat im Frühjahr dieses Jahres die Marke von 1,50 CHF zur Ultima non ratio erklärt. Anders ausgedrückt: Unterhalb dieses Wechselkurses beabsichtigt die Notenbank eine sofortige Intervention zugunsten des Schweizer Franken. Als Begründung führen die Notenbanker vor allem die hohe Exportabhängigkeit der Schweiz an, die unter einem zu stark steigenden Franken zu stark zu leiden hätte. Das Bekenntnis einer Notenbank zu einer festen Stützungsmarke innerhalb eines sonst kaum regulierten Marktes ist damit aber automatisch auch mit Schwierigkeiten verbunden, denn die Marktteilnehmer werden immer wieder mit Tests versuchen, die Unterstützung auf ihre Bestandsfähigkeit hin zu überprüfen.

Zweimal bewies die Notenbank in diesem Jahr schon ihre Bereitschaft, etwaige Attacken von Devisenspekulanten abzuwehren. Auffällig ist, dass die starken Abwehrreaktionen leicht oberhalb von 1,50 CHF bisher nahe an den turnusmäßigen Sitzungen der Schweizer Notenbank gelegen haben. Diese finden quartalsweise im März, Juni, September und Dezember meist zur Monatsmitte statt. Es ist demnach anzunehmen, dass in den kommenden drei Wochen der nächste Show-Down zwischen den Spekulanten und der Notenbank stattfinden wird.

Intervention keine dauerhafte Lösung

Die Schweizer Notenbank (SNB) begibt sich mit ihrer Interventionspolitik auf den Pfad, den die japanische Notenbank in den neunziger Jahren häufig wirkungslos beschritten hat, um eine zu starke Aufwertung des Yen zu verhindern. Auf die Dauer sind solche Maßnahmen aber keine Lösung, weil die Notenbank einen erheblichen Aufwand betreiben muss, um die eigene Währung in der angestrebten Handelsspanne zu halten. Das freie Spiel der Kräfte lässt sich so nur bedingt aufhalten.

Zwar handelt es sich beim Schweizer Franken um eine weitaus kleinere Währung als den Yen, dennoch wird die SNB nicht dauerhaft die Interventionsmarke verteidigen. Zeigt sich auch in der Schweiz eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung, muss sie sogar über eine Zinserhöhung nachdenken. Spätestens dann steht die aktuelle Politik auf dem Prüfstand, eine weitere Aufwertung ließe sich nur schwer verhindern. Je früher der Franken sich wieder unlimitiert bewegen kann, desto besser die Schweizer Wirtschaft.



Nächste Interventionsrally steht an

Seit Mitte März pendelt das Währungspaar EUR/CHF zwischen den Marken 1,50 und 1,54 mehr oder weniger dynamisch hin und her. Die Oberseite der Handelsspanne wird allerdings wurde bisher fast ausschließlich im Interventionsfall durch die SNB erreicht, danach kam es zu den erwartenden Gewinnmitnahmen und der CHF bewegte sich mit moderater Geschwindigkeit wieder auf die Unterstützungszone zwischen 1,50 und 1,52 CHF zu. Aus technischer Sicht wäre ohne die Interventionsbereitschaft durch die SNB der Bereich um 1,50 CHF aufgrund vorliegender Verkaufssignale wohl schon längst unterschritten worden.

Aktuell notiert das Währungspaar dicht oberhalb der 200-Tage-Linie, während die kurzfristigen Durchschnitte bereits wieder unterschritten wurden. Die begrenzte Handelsspanne führte zudem dazu, dass alle drei Durchschnittslinien mittlerweile eng beieinander liegen. Für eine nicht mehr allzu fern liegende stärkere Bewegung in dem Währungspaar spricht die stark zurückgefallene Volatilität.

Vorerst, im Rahmen der nächsten beiden Wochen, wird sich die leicht abwärts geneigte Bewegung des Schweizer Franken fortsetzen, ein kurzzeitiges Unterschreiten der 1,51 CHF würde nicht überraschen. Danach dürfte die nächste Intervention der SNB den Schweizer Franken wieder in Richtung 1,53 und 1,5360 CHF katapultieren. Nur wenn die SNB wesentlich mehr Geld in die Hand nimmt, könnte die bisherige Handelsspanne nach oben durchbrochen werden, ansonsten droht eine Wiederholung des bisherigen Szenarios.

Quelle: http://www.investor-verlag.de/newsletter/dd/

Montag, 7. September 2009

PSAM Index - S&P500 und Dax 30 - Stand 04.09.09

Unser PSAM Index zeigt mit 87,17% weiterhin ein positives Bild. Der PSAM Indikator besagt, dass 87,17% aller Aktien im S&P 500 und Dax 30 über ihrem langfristigen Durchschnittskurs liegen - sich also in einem Aufwärtstrend befinden.


Im Nachkrisenjahr 2003 hat sich der Indikator zwischen 93% am Höchst- und im Tiefstpunkt bei 76% bewegt.

Donnerstag, 3. September 2009

MSCI World - Kursprognose mittels Ichimoku und Fibonacci Timezones bis Nov. 2009

Bereits am 4. August 2009 haben wir in unserem Posting (http://investdenker.blogspot.com/2009/08/fibonacci-umkehrtage-bis-september-2009.html) den Umkehrtag im MSCI World für den 27.08.2009 vorhergesagt (Punkt A in der rechten oberen Hälfte des nebenstehenden Charts). Anhand der blauen Linie, die im im Ichimokuchart den Kurs darstellt, sieht man sehr schön, dass am 28.08. der MSCI zwar noch um knapp 3 Punkt höher war, seitdem aber der Kurs tatsächlich Richtung Süden abgedreht ist. Aktuell stehen wir bei 759,91 Punkte (Punkt B).

Quelle: eigene Berechnungen; wie immer mit Klick auf Chart vergrößern

Die nächsten Umkehrtage laut Fibonacci Timezones sind der 25.09.2009 (Punkt C) und der 12.11.2009 (Punkt D). In Kombination mit der Ichimoku Chartanalyse können wir feststellen, dass die Kursentwicklung bis zum 25.09. in eine Stauzone (Wolke, Kumo) des Ichimokucharts führen wird. Dh. die Kursumkehr wird am 25.09 (+- 1-2 Tage) in einer Zone von 743-718 Punkten passieren, wodurch sich dann ein Aufwärtspotenzial bis zum 12.11.2009 bis 782 Punkte (Widerstand vom 25.08.2009) oder 860 Punkte (Widerstand vom 01.10.2008) ergibt.

Meine persönliche Meinung ist, dass wir den Widerstand vom Okt. 2008 testen werden, da die meisten Marktteilnehmer die Nachwehen dieses schlimmsten Monats an der Börse der letzten Jahre hinter sich bringen wollen.