Freitag, 30. Oktober 2009

Die wundersame Chartverkürzung - sieht doch gleich besser aus

Komischerweise flattern uns in jüngster Zeit immer mehr Fondsprospekte von Aktienfonds ins Haus, die offenbar erst im Jahre 2009 aufgelegt worden sind. Bei näherer Betrachtung stellt sich dann heraus, daß es die Fonds schon länger gibt. Die Charts, die in kunstvollen Grafiken dargestellt werden, beginnen z.B. Anfang 2009 oder im November 2008. Tja. Was hat es nun auf sich, daß bei vielen Fondsprospekten scheinbar die Vergangenheit verloren gegangen ist?
Das muß wohl die Performance sein, oder.

Tja, es sieht einfach bei den Kunden viel besser aus wenn Aktienfonds mit 30% Gewinn und steiler Kurve zu sehen sind. Es empfiehlt sich immer die gesamte historische Entwicklung eines Fonds zu bestaunen. Oft erfährt man nämlich so, daß die Kurse von 2008 bei weitem nicht erreicht werden. Man sieht, daß 50% Verlust auch mit 60% Ansteigung nicht wettgemacht werden können. Plötzlich eröffnet sich ein ganz anderes Bild.

Nachstehend finden Sie denselben Fonds. Nur in drei unterschiedlichen Zeithorizonten. (Quelle Ariva.de - ein beliebiger Aktien-Fonds).

Chart beginnt am 1. März 2009.
Sieht gut aus. Da kann man investieren.

Seit Jänner 2009. Die Volatilität wird sichtbar.


Seit 14. Jahren. Hier erkennt man wie sich der Fonds verhält. Bei Fonds mit langer Historie erkennt man gut, daß auch Fonds großen Schwankungen unterliegen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Immofinanz weekly - Chartanalyse

Die Immofinanz hat eine deutlich schwächere Wochenperformance bei dem Widerstandsniveau von Anfang September vergangenen Jahres hinnehmen müssen. Wir befinden uns in einem Preisniveau mit dünnem Volum-At-Price-Niveau. Seitens des Volumens kommt erst wieder Bewegung in den Markt bei EUR 3,70-4,00. Das Niveau, um das sich fast das ganze 2008er Jahr bewegt hat, bis zum weiteren Absturz im Herbst.
Stoppniveaus finden wir im Ichimoku ab Beginn der Kumo bei EUR 2,40 und im Wochenchart bei 1,29 (52 Wochenschnitt).

Mittwoch, 28. Oktober 2009

MSCI World - Ichimoku 27.10.2009

Im Ichimokuchart des MSCI World entstand am 15.10. ein Kaufsignal. Der Markt kämpft aber zur Zeit am 50% Fibonacci-Retracement bei 810 Punkten, gerechnet ab der Zwischenerholung im Mai 2008, sodass das Kaufsignal etwas verfrüht erscheint.

Möglich wäre eine Korrektur bis zum Umkehrtag am 12.11. bis zur Stauzone der Ichimoku Wolke (bei ca. 785 Punkten oder 3-4%) mit einem nachfolgenden neuerlichen Anlauf an die Widerstandslinie.

Dienstag, 27. Oktober 2009

PSAM und HOOSE auf S&P 500 / DAX 30 - 25.10.2009

Abb. PSAM Index, eigene Berechnungen

Abb. Hoose Index, eigene Berechnungen

Der S&P 500 Index zeigt auch in der 8. Woche nach Kaufsignal durch den Hoose Index ein positives Signal, wenn auch letzte Woch leicht negativ schloss. Es ist der Kampf um den Widerstand bei 1.100 Punkten, der den breiten Marktindex derzeit beschäftigt. Im Volume-At-Price wartet derzeit oberhalb keine größere Masse, sodass die Luft bis zum Widerstand bei 1.250 etwas dünn erscheint.
Nach wie vor sind mehr als 90% der Aktien des S&P 500 und des DAX 30 über ihrem langfristigen Schnitt (93,38% im PSAM Index), was bedeutet, dass die aktuelle Rally seit März mittlerweile von einer breiten Masse von Titel getragen wird und nicht nur durch ein paar Indexschwergewichte.

Institutionelle Investoren, welche noch nicht oder wenig in Aktien investiert sind, werden aufgrund der Indexstände gezwungen sein, noch im heurigen Geschäftsjahr Bestände für die Bilanz aufzubauen. Üblicherweise werden beim "window dressing" die grossen Gewinner des Jahres gekauft, um dem Aufsichtsrat beweisen zu können, dass man auch dabei war.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Die Märkte 2010 - Ein Vergleich der Krise 2000 mit der aktuellen Finanzkrise 2007

Abb. MSCI World Gross EUR, Quelle: eigene Berechnungen

In obiger Abbildung - der Monatschart des MSCI World Gross EUR - haben wir den Verlauf der Internetkrise von ihrem Höchstand 2000 auf den Höchststand vor Beginn der Finanzkrise 2007 verschoben. Die rote Linie rechnet somit die prozentuelle Monatsveränderungen im Verlauf der Internetkrise vom Kursniveau der Finanzkrise weg.

Interessant ist der beinahe idente Verlauf beider Krisen, was ja nichts mit dem Ursprung beider zu tun hat, sondern in der einfachen Tatsache, dass das menschliches Verhalten immer dasselbe war und sein wird. Gier, Angst und Panik ähneln sich einfach in den meisten Marktphasen. Nur der Grund für diese Emotionen ist meist ein anderer. Und manchmal ist der Abschwung oder - wie aktuell - die Erholung schneller als das letzte mal.

Und somit können wir mit diesem Wissensstand auch eine Prognose über den Kursverlauf der nächsten zwei Jahre wagen (sofern keine exogenen Schocks auf die Börse einwirken). Demnach wird in den nächsten Monaten eine Korrektur und leichte Seitwärtsphase folgen, um danach den begonnen Aufwärtstrend wieder fortzusetzen (siehe strichlierte grüne Line - Fortsetzung des aktuellen Aufschwungs mit den Zahlen des Aufschwung (ab 2003) nach der letzten Krise.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

EURCHF - weekly

Abb. EURCHF Wochenchart - Ichimoku, Quelle: eigene Berechnungen

Der CHF zeichnet gegenüber dem EUR seit Monaten das gleiche Bild. Die seitens der SNB künstlich geschaffene Unterstützungszone bei 1,50 hält nach wie vor. Somit bewegt sich der EURCHF-Kurs seit längerem in seiner Kumo (Stauzone). Hier sehen wir keine akuten Veränderungen heranstehen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Ichimoku Charts - S&P 500

Abb.: Ichimoku S&P 500 daily, Quelle: eigene Berechnungen

Im Tageschart ist der Aufwärtstrend des S&P 500 weiterhin intakt. Laut Fibonacci Timezones rückt mit dem 30.10. - zum Weltspartag - der nächste Umkehrtag näher. Vielleicht wäre es sinnvoll, an diesem Tag alle Positionen aufzulösen und ein schönes Sparbuch zu eröffnen. Ein tolles Geschenk gibt es dann ja auch noch.

Ganz so schlimm wird es nicht wohl nicht werden: Zum einen war der letzte Umkehrtag mit 31.07. vorhergesagt worden, woran sich der Markt aber nicht gehalten hatte und die Umkehr bereits am 10.07. begonnen hatte. Und zum anderen können wir im Wochenichimokuchart erkennen, das die Wochenkurse ihre Stauzone in der blauen Kumo verlassen haben. Im Normalfall bleiben sie dann über dieser Wolke, welche sich ab dem übernächsten Umkehrtag am 26.03.2010 schon beginnt grün einzufärben. Das wiederum bedeutet, dass der kurze Schnitt über dem längeren liegt und somit einen positven Trend im Frühjahr 2010 erwarten läßt.

Abb.: Ichimoku S&P 500 weekly, Quelle: eigene Berechnungen

Wir erwarten, ausgehend von ersten Gewinnmitnahmen und schnell näherkommenden Widerständen, eine Aufwärtsbewegung über den Umkehrtag (30.10.) hinaus in Richtung erstem Widerstand bei 1.166 (entspricht einem Plus von ca. 9-10%). Danach eine Seit-/Abwärtsbewegung oberhalb der Ichimoku-Stauzone (Kumo) bis Februar 2010 bei 980 Punkte (Abschwung -15%). Ab Mitte/Ende März 2010 (Umkehrtag 26.3.2010) erfolgt ein Wiederaufnahme des Aufwärtstrends weit über die genannten Widerstände hinaus.

Auch aus fundamentaler Sicht scheinen diese Prognosen gerechtfertigt. So hat DWS Vizepräsident und Fondsmanager Gunnar Friede bei einem Vortrag anläßlich der 25 Jahrfeier der Oberbank Leonding für 2010 ein ähnliches Szenario gezeichnet: Aktien haben ein Potential von +40%, bei einem Korrekturrisiko von -15%.

Montag, 19. Oktober 2009

PSAM und HOOSE auf S&P 500 / DAX 30

Unser PSAM Index weist weiterhin ungebrochen nach oben, mittlerweile notieren 94% aller S&P 500 und DAX 30 Aktien über ihrem langfristigen Durchschnittsniveau.

Abb.: PSAM Index auf S&P 500 und DAX 30, Quelle: eigene Berechnungen

Nächste Widerstände liegen bei 1.166 und 1.267 Punkten. Gerade bei 1.267 Indexpunkten liegt auch der größere Voulmensanteil im Volume-at-Price Chart (siehe oben links).

In der unten folgenden Abbildung sehen wir den HOOSE Index auf dem S&P 500 Index Wochenchart. Dieser langfristige Trendindikator zeigt in der siebten Woche in Folge nach oben.

Abb.: HOOSE Index auf S&P 500 Wochenchart, Quelle: eigene Berechnungen

Auf Wochenbasis erkennen wir die nächsten Widerstände bei 1.267 (wie Widerstand 2 im Tageschart) und 1.405 Punkten.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Immofinanz - Ichimoku Analyse



Im Ichimokuchart der Immofinanz deuten alle Signale auf einen weiteren Aufwärtstrend hin. So liegt die verzögerte Linie "Chikou Span" (oder Delayed Line) über dem aktuellen Kurs und der Kurs über der "Kumo" (Wolke).



Ebenso im Wochenchart mit Hoose Index. Der Volume-at-Price-Level zeigt zwischen 3,50 und knapp 4,00 EUR die nächsten grossen Wartepositionen an. Ein nächster Widerstand liegt bei 3,40 bis 3,50 EUR.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Hoose Index - auf S&P 500 weekly


Im Hoose Index bleibt auch die sechste Woche in Folge positiv. Dieser Indikator ist langfristig ausgerichtet und sollte daher auch nicht durch schnelle Richtungsänderungen überraschen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

PSAM Index - S&P 500 und DAX 30

Der PSAM Index ist mit 93,78% gegenüber der Vorwoche wieder erstarkt. Das bedeutet, dass die anhaltende Aufwärtsbewegung und der positive Abschluß der letzten Woche von der Mehrheit der zugrundeliegenden 530 Aktien getragen wurde.

Ein Trend, der durch eine derart breite Basis gestützt wird, könnte nur durch außerordentliche Ereignisse plötzlich gestopt werden. Unser PSAM Index bleibt somit weiterhin positiv.

Im Volume-at-Price wartet die nächste größere Position bei 1150 Punkte.

Montag, 12. Oktober 2009

MSCI Ichimoku - 09.10

Der MSCI World Index bewegt sich in die Zielzone B, die wir in unserem letzten Post definiert hatten. Wenn dieser Aufwärtstrend nicht durch epochale Ereignisse von außen gestoppt wird, sehen wir die nächsten großen Widerstände bei 900 Punkte. Diese stammen noch von Oktober 2008.
Im Ichimokuchart bleiben weiterhin alle Zeichen positiv.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Prognostizieren ist sinnlos, aber macht Spass ...

... darum tun´s wir auch ab und zu als "Gelegenheitsgurus":

Dow Jones Industrial Prognose, eigene Berechnungen

Im obigen Chart haben wir einen möglichen Kursverlauf im Dow Jones Industrial bis 2013 vorgezeichnet. Als Kristallkugel dienten Volume-at-Price und Fibonacci Retracements. Nachdem bei 10.500 Punkten das meiste Volumen an der Linie wartet, wird dort eine Seitwärtsbewegung einsetzen, bis jeder seine Stücke wieder an den Mann bringen konnte. Danach gehts es - abhängig von der Wirtschaftslage - nach oben, ohne größere Widerstände bis zu den historischen Höchstständen. Oder, falls die Bären zuschlagen, nach unten bis zum 38,20% Retracement bei 9.388 oder gar bis zur 23,60% Linie bei 8.281 Punkten.

Als grundsätzlich optimistische Menschen zeichnen wir nur die Aufwärtsbewegung ein. Denn was es nicht einmal gezeichnet gibt, kann schon gar nicht passieren.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Hoose Index - auf S&P 500 weekly


Auch der Hoose-Index zeichnet weiterhin ein positives Bild. Die bereits seit zwei Wochen laufende Korrektur der Märzbewegung hat den Aufwärtstrend noch nicht gefährden können.

Hoose-Index ist bereits die fünfte Woche in Folge positiv.

Montag, 5. Oktober 2009

S&P 500, DAX 30 - PSAM Index

Unser PSAM Index ist in der letzten Woche bei fallenden Kursen auf 90,6% gefallen. An den Börsen schloss die zweite Woche in Folge negativ.

In der Aufwärtsbewegung ab 2003 fiel der PSAM Index durchaus bis 46% (2004 im Seitwärtsmarkt) und erholte sich danach mit den steigenden Kursen. Bedenklich wird die Situation erst, wenn die Kurse sich erholen und der PSAM gleich (schwach) bleibt. Denn dies bedeutet, dass der Aufschwung nur von wenigen Aktien getragen wird und daher sehr fragil ist.

Zur Zeit sehen wir aus diesem Blickwinkel eine Korrektur im Aufwärtstrend seit März 2009, die durchaus noch einige Zeit anhalten kann, ohne den Trend nachhaltig zu gefährden.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der Investmentfonds aus Linz - DiaMind feiert 1. Geburtstag

Der von der Linzer Finanzschmiede CapitalConcept entwickelte und gemeinsam mit der 3Banken KAG auf den Markt gebrachte Dachfonds DiaMind wird 1 Jahr alt. Der Fonds arbeitet mit einem neuartigen quantitativen System, der Computer entscheidet über die Anlageprodukte.

Die Jahresbilanz kann sich sehen lassen

Die Rendite im ersten DiaMindjahr kann sich sehen lassen. Seit Fondsbeginn erzielten die Anleger eine Rendite von + 4,8%. Im selben Zeitraum betrachtet erlitt man im ATX einen Verlust von – 4,7%.

Schweres Startumfeld

Der Startzeitpunkt des DiaMind fiel in ein widriges Börsenumfeld, mitten in die Finanzkrise. Kurz nach Auflage des DiaMind brachen die weltweiten Aktienkurse weiter ein, doch die Systematik des DiaMind zeigte sich solide. „Am Anfang haben uns viele gesagt, dass der Startzeitpunkt des Fonds äußerst schlecht ist. Doch wir wussten, dass uns das Börsenumfeld durch die ausgeklügelte Systematik, die wir verwenden, nicht viel anhaben kann. Der Erfolg gibt uns heute recht“, so Günther Gerstmayr, Sprecher der CapitalConcept.

Schnelles Wachstum

Der Fonds, der eine äußerst geringe Volatilität aufweist, fand bei den Anlegern schnell Beachtung. Bereits nach einem Jahr werden mit dem DiaMind schon 4,2 Millionen Euro verwaltet. „Der Fonds ist äußerst aktiv gemanagt. Er schichtet nach Trendgesichtspunkten um und geht bei schlechtem Marktumfeld aus der Veranlagung selbständig raus. Das schätzen die Kunden. Sie müssen nicht selber ständig auf den Markt achten, das übernehmen wir,“ so Gerstmayr über die Vorteile des DiaMind.

Die Menschen hinter DiaMind


Kontaktinformation:
CapitalConcept Finanzservice GmbH
Schulstrasse 12
A - 4040 Linz

Kontakt-Person:
Mag. Günther Gerstmayr
Geschäftsführer
Telefon: 0043 732 737773
Email: g.gerstmayr(a)diamind.at

Web-Fonds: http://www.diamind.at
Web-Firma: http://www.capitalconcept.at