Mittwoch, 30. Dezember 2009

S&P 500 weekly "all in one" Chart

Für einen weiteren starken Aufwärtsschub im S&P 500 muß jetzt einmal die Hürde bei 1.100 Punkten nachhaltig verlassen werden. Während alle unsere Indikatoren (Aroon, Hoose und PSAM Index) nach wie vor positiv sind und einen intakten Trend anzeigen, merkt man, dass die Bullen zur Zeit etwas verschnaufen und die Bewegung an Schwung verliert. Aber sie ist intakt!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

S&P 500 - weekly Ichimoku-Chart


Auch im Wochenichimoku-Chart bleibt alles positiv. Der S&P 500 kämpft aktuell um den Fall des 50% Fibonacci-Retracements. Der nächste Umkehrtag liegt im März 2010 und sollte optimalerweise eine kleinere Korrektur an der 61,8% Linie einleiten (siehe gelbe, strichlierte Linie), bevor mit der Überwindung derselben die Werte vor dem Crashmonat Oktober 2008 wieder erreicht werden.

Die Investdenker wünschen allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Wir melden uns dann wieder am 28.12. mit unserem tradtionellen Wochenrückblick.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

S&P 500 weekly "all in one" Chart


Im Wochenchart des S&P 500 sieht der Trend in allen 3 Indikatoren (Psam, Hoose und Aroon) intakt aus. Unser PSAM Index ist zwar leicht sinkend, aber immerhin liegen nach wie vor mehr als 88% aller Aktien des S&P 500 und des DAX 30 über ihrem langfristigen Durchschnitt. Der Hoose Index bleibt weiterhin leicht steigend.

In den Jahren mit einer Jahresendrally erfolgte diese meist ab dem 20. Dezember und dauerte bis in die ersten Jännertage des neuen Jahres. Nachdem die institutionellen Anleger positive Positionen in ihrer Bilanz benötigen (vor allem auch jene, die jetzt erst begonnen haben, sich einzudecken) erwarten wir einen schönen Jahresabschluß (auch in unserem Fonds "DiaMind").

Montag, 21. Dezember 2009

Jahresendrally

Auszug aus dem aktuellen "Dax Daily":

"In vier Tagen ist Weihnachten. In der nächsten Woche haben wir zwischen den Feiertagen ebenfalls noch vier Handelstage (mit teilweise verkürztem Handel). Die eh schon geringen Umsätze werden noch dünner. Die meisten Anleger dürften sich so langsam in den Weihnachtsurlaub verabschieden. Es wird also langsam eng für die Jahrsendrallye.Sollte der DAX allerdings das jetzige Niveau ungefähr halten, hätten die Fonds einen guten Jahresabschluss vorzuweisen. Denn bei der seit März laufenden Erholungsrallye hatten viele Institutionelle lange tatenlos zugeschaut und den Markt davonlaufen sehen. Seit September sprangen diese jedoch auf den fahrenden Zug auf und liegen damit ein paar Hundert DAX-Punkte im Plus. Auch ohne deutliche Jahrsendrallye.Für das kommende Jahr erhoffen sich die meisten Großanleger weitere moderate Kursgewinne, wie Umfragen ergaben. Erst für die zweite Jahreshälfte 2010 wird ein etwas schwierigeres Umfeld erwartet. Etwa weil Wirtschaft und Finanzmärkte bald ohne staatliche Krücken auskommen müssen und die Zentralbanken den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik in Angriff nehmen werden."


Unsere gewohnten Analysen folgen wieder ab dem 23.12.09.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

S&P 500 - weekly Ichimoku-Chart

Nichts Neues im Westen. Der breite S&P 500 Marktindex beschließt eine positive Woche, schafft aber wieder nicht den Ausbruch über den Widerstand von Oktober 2008. Der Index bleibt aber weiterhin über seiner Kumo. Anhaltendes Kräftemessen zwischen Bullen und Bären um die 1.100 Punkte ist zu erwarten. Sollten sich die Bullen durchsetzen, ist auch ein ein erfreuliches erstes Quartal 2010 möglich (siehe sich ausbildende grüne Kumo).

Dienstag, 8. Dezember 2009

Charttechnik ist keine Hexerei

Henry Voigt (Dax Daily Newsletter) beschreibt in seinem aktuellen Newsletter sehr anschaulich zum einen die Funktionsweise der Charttechnik als Handwerkszeug und zum anderen die aktuelle Marktsituation des Dax:

"DAX vor weiterer Korrektur?
von Henrik Voigt

Der DAX tat sich gestern wie erwartet schwer. Zum Handelsschluss stand trotz anfänglich positiver US-Vorgaben ein moderates Minus zu Buche. Da sich unser Leitindex in der Nähe des oberen Widerstandes seiner Handelsspanne befindet, dürfte er sich im Laufe der Woche noch einmal zu einem Besuch der unteren Begrenzung aufmachen. Ohne Ausbruch aus der Zone und ohne entsprechende US-Vorgaben dürfte allerdings nicht viel Spannendes passieren. Achten Sie also auf die Marken 5500 und 5900 Punkte.

Ich habe Ihnen heute als Indikator einmal den Stochastik mitgebracht, der in Seitwärtsphasen (wie dieser hier) wesentlich zuverlässigere Signale liefert als der von mir sonst bevorzugte MACD. Der Indikator zeigt derzeit eine divergente Entwicklung zum Kursverlauf beim DAX. Das heißt, höhere Hochs beim DAX werden nicht durch höhere Hochs beim Indikator bestätigt. Außerdem steht der Indikator kurz vor einem Verkaufssignal (wenn die schwarze Linie die rote Signallinie von oben schneidet).

Dies ist oft ein Vorzeichen für eine bevorstehende Korrektur. Und auf diesem Umstand beruht (neben anderen Faktoren) meine obige Prognose, dass der DAX in den nächsten Tage noch einmal tiefere Kurse sehen dürfte.

Sie sehen also zwei Dinge. Erstens: ich sauge mir Prognosen nicht einfach aus den Fingern, sondern mache sie an bestimmten Marktentwicklungen und technischen Faktoren fest. Zweitens: Charttechnik ist keine Hexerei. Sie müssen lediglich Ihren charttechnischen „Werkzeugkasten" kennen und für jede Marktphase die passenden Instrumente auswählen. Wobei mir natürlich klar ist, dass Bewegungen innerhalb von Seitwärtsphasen schwerer zu prognostizieren sind als in Trendphasen. Seitwärtsmärkte sind nun einmal unentschlossen und wankelmütig. Aber es ist immer besser, der Charttechnik zu vertrauen, als dem Bauchgefühl oder dem Herdentrieb. Außerdem dauern solche Phasen nicht ewig und sie dienen der Energiegewinnung für die anschließende Trendbewegung, die dann umso heftiger ausfallen kann. Ein Ausbruch erfolgt meist dann, wenn keiner mehr damit rechnet.

DAX im Tageschart



Nächste Widerstände: 5890, 5850 Punkte

Nächste Unterstützungen: 5630, 5500, 5320, 5170 Punkte

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

Ihr Henrik Voigt.

Chefredakteur DAX Profits


Wichtige Termine und Wirtschaftsdaten Dienstag, den 08.12.2009:

08:00
DE: Insolvenzen September

12:00
DE: Industrieproduktion Oktober m/m
Prognose: 1 Zuletzt: 2.7

23:00
US: ABC Verbrauchervertrauen"

Montag, 7. Dezember 2009

Mehr Nikolaus ... als Krampus.

Während die Börsen pünktlich zu Nikolaus positiv aus der Handelswoche gehen, sind die makroökonomischen Daten nicht ganz so schlecht wie erwartet, aber schlecht. Trotzdem freut sich der Markt über die Rute des Krampus.

Ist uns alles als Charttechniker und Trendfolger aber egal. Wir werfen einen Blick auf die Kurse, in denen alle diese Informationen enthalten.


Und dabei sind alle Indikatoren (Aroon, PSAM und Hoose) auf grün und steigend. Die Aufwärtstrends sind intakt, zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen und Seitwärtsphasen bleiben natürlich im Bereich des Möglichen.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Jetzt kommt die Hyperinflation!

.. schreiben viele Kommentare, Börsenbriefe und Verschwörungstheoretiker und Strukturvertriebe, die Ihnen überteuertes Gold verkaufen wollen, welches aus einer speziellen Goldmine aus der Türkei stammen soll. Die Begründung dazu ist einheitlich, das Faktum, dass Geldmenge und produzierte Waren (BNP) in keinem gesunden Verhältnis mehr stehen.

Ich kann Sie beruhigen, das tut es seit Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts nicht mehr. Unser Geld besteht hauptsächlich aus dem Schein.


Jedermann/frau war das mehr als 30 Jahre lang egal, jeder hat Urlaub gemacht, Haus gebaut, Auto gekauft und was mensch sonst noch so macht. Und jetzt soll alles von heute auf morgen kaputt sein. Mit dieser Angst lassen sich gute Geschäfte mit mehr oder weniger sinnvollen Vorsorgen machen.

Was bei diesen Aussagen niemand berücksichtigt ist, dass eine plötzliche Geldentwertung Panik, Bürgerkriege und Kriege hervorrufen würde. Sämtliche Regierungen der westlichen und östlichen Hemissphäre werden alles tun, um dies zu verhindern. Staatsschulden werden über Nacht wertlos, weil sie nicht mehr bedienbar sind. Staatsschulden sind aber auch Staatsanleihen und die stecken in klassischen Lebensversicherungen zu 80-90%. Somit wären alle Lebensvsicherungen über Nacht wertlos!

Fakt ist aber auch, dass Europa zur Zeit einerseits zuviel und andererseits zu wenig Liquidität hat. Des Rätsels Lösung finden Sie hier: <mehr>

Bleiben Sie also ruhig und besonnen und fallen Sie auf gar keinen Fall auf Scharlatane rein, die Ihnen überteuerte Goldsparpläne anbieten. Wenn Sie in Gold investieren wollen, machen Sie das bei der Bank Ihres Vertrauens. Und splitten Sie Ihr Vermögen in Immoblien, Gold und Sachwerte. Diese werden immer Bestand haben. Am besten investieren Sie in Sachwerte (Unternehmen) über vermögensverwaltende Fonds.

Dienstag, 1. Dezember 2009

S&P500 - All in one weekly


Im PSAM Index ist die Anzahl jener Aktien, die einen langfristigen Aufwärtstrend aufweisen zwar von knapp über 90% auf 88% gefallen, aber deswegen von einem bevorstehenden Crash zu sprechen (wie in vielen Medien in den letzten Tagen zu lesen war), scheint etwas übertrieben. Aroon und Hoose Index bleiben nach wie vor positiv (bei gleichbleibenden und sogar etwas steigenden Werten).

Fazit: Die Aufwärtstrends sind noch immer intakt, aber die aktuelle Marktphase ist eine Orientierungsphase an wichtigen Widerständen und Unterstützungen. Orientierung suchen bedeutet an der Börse schlicht und einfach seitwärts auf- und abzumaschieren, bis ein Ausbruch nach oben oder unten passiert.