Donnerstag, 28. Januar 2010

DiaMind - Das Video

Mittwoch, 27. Januar 2010

Korrektur oder Trendwende? Dr. Ichimoku gibt Rat.

Die Betrachtung des Ichimoku Charts des S&P 500 Index zeigt einerseits einen intakten Aufwärtstrend, andererseits ein beachtliches Rückschlagspotenzial bis zur Unterstützungszone. In Kombination mit Fibonacci erkennen wir klar die Anstrengungen der Bullen, das 50% Retracement zu überwinden. Nächster Umkehrtag: 22.02.2010.

s&p ichimoku weekly 22.01.10 S&P 500 – weekly Ichimoku

Montag, 25. Januar 2010

Korrektur? S&P daily/weekly 22.01.10

s&p daily 22.01.10S&P 500 daily

Die aktuellen Meldungen zur Zukunft des amerikanischen Bankensektors haben die Börsen zu einer ersten Korrektur animiert und sind auch an unseren Trendindikatoren nicht spurlos vorübergegangen.

Der PSAM Index ist von über 90% positive Aktien auf 85% retourgegangen und im weekly Chart zeigt sich der erste Rückgang im Wert des Hoose Index. Nach wie vor bleibt dieser aber auf grün.

s&p weekly 22.01.10S&P 500 weekly

Der weitere Verlauf wird weisen, ob es eine rote Woche im Aufwärtstrend bleibt (ließe sich im Sinne der Red Candle Reversal Strategie für einen Einstieg nutzen), oder ob damit eine vorläufige Korrektur eingeläutet wurde.

Freitag, 22. Januar 2010

EURCHF – Plus/Minus aus Sicht von Fremdwährungskrediten

 

Die aktuelle Situation des EURCHF Charts gibt Grund genug, um über bestehende Immobilienfinanzierungen in Fremdwährung (speziell CHF-Kredite) nachzudenken.

Während in den Jahren zuvor Zinsunterschiede bis zu 2% p.a. das Hauptargument für einen CHF-Kredit waren, ist diese Differenz aktuell auf 0,36% im 3 Monatsvergleich Libor und Euribor geschrumpft. Bereinigt um die Konvertierungskosten der monatlichen Zinsraten liegt der Vorteil aus einem CHF-Kredit somit aktuell bei ca. 0,25% p.a. oder weniger. Dem gegenüber steht das Risiko, einen Kursverlust durch einen stärkeren CHF zu erleiden.

EUR_CHF Spot

Gründe für einen stärkeren CHF in der Zukunft:

  1. die Unterstützung seitens der SNB bei EURCHF 1,50 findet aktuell nicht mehr statt und wurde nachhaltig durchbrochen
  2. die Vergabe von CHF-Krediten außerhalb der Schweiz ist faktisch gestoppt, CHF-Kredite werden eher umgestellt auf EUR-Kredite, was zu CHF-Käufen führt
  3. Unsicherheit an den Börsen führt zu Auflösung der Carrytrades und zur Rückführung von CHF
  4. charttechnisch bewegt sich der Kurs seit Nov 2007 aus Eurosicht in einem Abwärtskanal
  5. die negative Grundstimmung über die Zukunft nach der Finanzkrise (Staatsverschuldungen, Geldmenge, Inflationsgefahr) führt zu verstärkter Nachfrage nach traditionellen Fluchtwährungen (save haven), wie CHF

Gründe für einen wieder schwächeren CHF in der Zukunft (oder zumindest einen Stopp der Abwärtsbewegung):

  1. seit 1996 existiert eine Unterstützungslinie bei ca. 1,4450, die selten und dann nur kurz durchbrochen wurde
  2. die Stochastik signalisiert, dass der Euro wohl bei ca. 1,45 eine Überverkauftsituation erreichen wird
  3. aus Sicht der Exporteure kann die SNB kein Interesse an einem zu starken Schweizer Franken haben

Wie kann man sich nun bei laufenden CHF-Krediten verhalten?

  1. Wer an eine langfristige Stabilisierung der Situation und eine zukünftige Erhöhung der Zinsersparnis glaubt, kann im CHF bleiben, vorausgesetzt das potentielle Kursrisiko ist im Rahmen der persönlichen Finanzen vertretbar.
  2. Wer über weniger finanziellen Spielraum verfügt, kann sich bei aktuell niedrigen Eurozinsen nach Alternativen umsehen. Eventuell mit Zinssatzobergrenzen.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Marktbetrachtung

Während die Emerging Markets bereits Angriff auf das 61,8% Retracement nehmen, arbeiten sich die entwickelten Länder am 50% Fibonacci Retracement entlang.

Irgendwie typisch für den Unterschied: bei uns ist alles überreguliert und administriert, aber dabei sind die Gesetze in den meisten Fällen ineffizient und gehen an der Sache vorbei. So auch bei uns in der Finanzbranche. Geprüft wird, ob formell alles stimmt, aber ob man inhaltlich Vernünftiges abliefert ist egal.

Somit geht im Westen alles etwas langsamer. Das blüht den Emerging Markets auch noch - irgendwann ist jeder Markt entwickelt. Aber bis dahin liegen wohl noch einige Jahrzehnte erfreulichen Wachstums vor ihnen.

Charttechnisch gesehen sind in den beiden Märkten sowohl Aroon, Hoose Index und Psam Index auf grün.

Montag, 18. Januar 2010

110 Jahre Dow-Analyse

Die Erholungsphase kann noch sehr lange dauern

Seit seinem jüngsten Tiefstand im März 2009 hat der Dow Jones Industrial Average, der die Wertentwicklung der 30 größten US-Aktiengesellschaft misst, rund 65 Prozent zugelegt, die Angst vieler Marktteilnehmer, dass damit schon der Großteil der Party vorüber sein könnte, ist dementsprechend groß.
Der US-Börseninformationsdienst „Chart of the Day“ (www.chartoftheday.com) hat nachgerechnet, wie lange Erholungsphasen des US-Börsenbarometers in den letzten 110 Jahren dauerten und wie stark sie ausfielen. Das Ergebnis (siehe Chart) ist ermutigend. Denn sowohl was ihre Dauer betrifft als auch was die Stärke der Korrektur anbelangt, hat der Dow im historischen Vergleich noch sehr viel Spielraum.
Gemessen in Handelstagen ist die Rally mit rund 200 Tagen noch extrem jung, frühere vergleichbare Anstiege dauerten bis zu 2000 Handelstage. Und auch was das prozentuelle Plus betrifft, rangiert die aktuelle Hausse – bislang – weit unter dem historischen Durchschnitt. Im Mittel legte der Dow in den 27 vergleichbaren Anstiegsphasen seit 1900 nämlich rund 100 Prozent zu, durchschnittlich währten diese Bullenmärkte mit rund 700 Handelstagen dreimal so lange wie die aktuelle Erholung. Von den 27 Haussen fielen nur sieben schwächer aus und nur eine einzige (1932) war kürzer.
Natürlich lassen derlei statistische Analysen keinerlei Rückschlüsse auf die weitere Entwicklung der aktuellen Situation zu, sie belegen aber, dass das theoretische Potenzial auch nach 65 Prozent Plus binnen zehn Monaten bei weitem nicht ausgeschöpft ist.

Quelle: FONDS professionell

Freitag, 15. Januar 2010

Jahresendrally

Auszug aus dem aktuellen "Dax Daily"-Newsletter:

"In vier Tagen ist Weihnachten. In der nächsten Woche haben wir zwischen den Feiertagen ebenfalls noch vier Handelstage (mit teilweise verkürztem Handel). Die eh schon geringen Umsätze werden noch dünner. Die meisten Anleger dürften sich so langsam in den Weihnachtsurlaub verabschieden. Es wird also langsam eng für die Jahrsendrallye.

Sollte der DAX allerdings das jetzige Niveau ungefähr halten, hätten die Fonds einen guten Jahresabschluss vorzuweisen. Denn bei der seit März laufenden Erholungsrallye hatten viele Institutionelle lange tatenlos zugeschaut und den Markt davonlaufen sehen. Seit September sprangen diese jedoch auf den fahrenden Zug auf und liegen damit ein paar Hundert DAX-Punkte im Plus. Auch ohne deutliche Jahrsendrallye.

Für das kommende Jahr erhoffen sich die meisten Großanleger weitere moderate Kursgewinne, wie Umfragen ergaben. Erst für die zweite Jahreshälfte 2010 wird ein etwas schwierigeres Umfeld erwartet. Etwa weil Wirtschaft und Finanzmärkte bald ohne staatliche Krücken auskommen müssen und die Zentralbanken den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik in Angriff nehmen werden."

Donnerstag, 14. Januar 2010

Große Umfrage - Bitte Alle Besucher mitmachen! Wieviel Zinsen würden Sie verlangen, wenn Sie einer Bank einen Kredit geben?

Heute wollen wir mit einer speziellen Bitte an alle Leser herantreten: Bitte machen Sie bei unserer Umfrage mit! Wir wollen untersuchen, wieviel Prozent Zinsen man verlangen würde, wenn man einer Bank einen Kredit geben würde.

Bitte bei der Umfrage in der rechten Spalte abstimmen!

Viele von uns kennen die Kreditvergabepraxis einer Bank - Bearbeitungsgebühr, Zinsen, Bereitstellungsgebühr und und und. Aber nun wollen wir mal alles umdrehen und erforschen, zu welchen Konditionen der Private der Geld einen Kredit geben würde.

Wir sind schon gespannt auf das Ergebnis. Stellen Sie sich vor, Sie hätten genügend Geld und eine Bank fragt Sie um einen Kredit - was wäre ihr Angebot.

Danke im Vorraus.

Wir werden das Ergebnis dann ausreichend dokumentieren.

Mittwoch, 13. Januar 2010

MSCI World - nächster Umkehrtag

MSCI World - weekly Chart per Ende 2009

Laut Fibonacci-Timezones können wir die nächste Korrektur im MSCI World Wochenchart am 22.2.10 erwarten. Unserer Meinung nach wird dies eine keine grosse Korrektur, sondern sollte sich auf jeden Fall über dem Bereich der Kumo halten. Aber ein Rücksetzer auf ca. 750 Punkte bedeutet immerhin auch ein Rückschlagspotential von mehr als 10%.

MSCI World - weekly Chart per Ende 2009

Bis zum Umkehrtag könnte der MSCI World Angriff auf das 50% Retracement bei 872 Punkten nehmen und damit erstmals versuchen, das Anfang Oktober verlorene Terrain zurückzuerobern.

Dienstag, 12. Januar 2010

MSCI World - Trendbewertung

MSCI World - weekly Chart per 31.12.09

Auch im globalen Aktienindex MSCI World zeigten unsere 3 Indikatoren (Aroon, Hoose und PSAM Index) am Jahresende 2009 einen intakten Aufwärtstrend an.

Montag, 11. Januar 2010

S&P 550 - daily "all in one" Chart

S&P 500 - daily Chart

Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat, mit einem intakten Aufwärtstrend. Aroon und Hoose sind nach wie vor positiv, PSAM sogar steigend auf über 92% Unternehmen, die über ihrem langfristigen Schnitt notieren.

Alles bleibt positiv. Wir freuen uns.

Samstag, 9. Januar 2010

Investdenker 2009 - Das Buch

Lassen Sie 2009 noch einmal bei einem guten Glas Rotwein mit dem aktuellen Investdenkerbuch im 4-Farbdruck Revue passieren. Erleben Sie sämtliche Crashprognosen, -analysen, Panik und Inflationsängste der ersten Monate sowie die Trendumkehr, Hoffnung und die Euphorie ab dem zweiten Halbjahr noch einmal hautnah.

2009
By Mag. Peter Iwanof...

Dienstag, 5. Januar 2010

Die 3 Weisen aus dem Morgenland ...

... waren bei mir und nachdem ich mir mit ihnen gemeinsam ihren Weihrauch kräftig reingezogen hatte, erschien mir folgende Vision für das Aktienjahr 2010 (Jobangebote für Analyseabteilungen von Investmentbanken sind sinnlos, ich ziehe mir keinen Anzug mit Krawatte mehr an).

Also zuerst war die Vision sehr nebelig und verschwommen, nahm dann aber immer mehr Gestalt an: bis Februar passiert nichts, eine kleine Seitwärtsbewegung +-0%. Von dort starten die Märkte durch bis Mai mit +13%, um dann getreu dem Motto "sell in may and go away" (ich kann´s ja eigentlich gar nicht mehr hören, aber Vision ist Vision) um -6% zu korrigieren, aber nur bis Juni. Juli bis Dezember bringen dann nochmal +11%, womit dann das Jahr 2010 mit knapp +18% zu einem guten Aktienjahr wird.

Den Chart habe ich aus dem Gedächtnis nachgezeichnet. Die hellgrüne Linie gibt die prozentuelle Entwicklung vor, die auf dem Niveau der blauen (aktuellen) stattfinden wird.

Montag, 4. Januar 2010

S&P und DAX 30

S&P 500 weekly

Im S&P 500 und DAX 30 notieren mittlerweile wieder mehr als 90% aller Aktien über ihrem langfristigen Schnitt (PSAM). Tendenz steigend. Auch Aroon und Hoose Index sind schwer positiv. Laut Trendfolge ist der langfristige Trend intakt.

DAX 30 weekly

Interessant ist, dass die Indices (u.a. auch der DAX 30) ihr 50% Fibonacci Retracement durchstossen haben und sich in Richtung 61,8% Widerstand aufmachen. Im Wochendax bedeutet dies 6400 Punkte.