Sonntag, 28. Februar 2010

Umfrageergebnis - Kreditzinsen

Wieviel Prozent Zinsen würden Sie verlangen, wenn Sie einer Bank einen Kredit geben würden? ...

... war die Frage unserer ersten Umfrage auf www.investdenker.de. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Im Schnitt würden alle unsere Befragten einer Bank 7,34% Zinsen für einen Kredit berechnen.

Generell ist eine Kreditkondition natürlich von der Bonität des Schuldners und der Laufzeit abhängig, sieht man sich aber die Kondition der Staatshaftungen für krisengebeutelte Banken an, kommt man dieser Kondition mit 7,34% schon sehr nahe.

In diesem Zusammenhang tut sich aber die Frage auf, warum akzeptieren Bankkunden am Sparbuch dann Zinssätze unter 1%? Ein Sparbuch stellt nichts anderes als einen Kredit an eine Bank dar! Der Sparer ist Gläubiger und die Bank Schuldner!

Also auf zum Bankschalter, Kredit fällig stellen, neue Kondition verhandeln (nicht unter 7%) und neuen Kredit an den Schuldner (Bank) des Vertrauens vergeben! :-)

Donnerstag, 25. Februar 2010

Nach der Krise ist vor der Krise?!

  • Der US-Einlagensicherungsfonds FDIC verzeichnet mit aktuell 702 Problembanken den historisch höchsten Wert.
  • Die Citigroup ändert ihre Bedingungen dahingehend, dass sie jederzeit für Bargeldbehebungen eine einwöchige Anmeldefrist einführen kann.
  • Die Commerzbank verzeichnet einen Quartalsverlust in Höhe von 1,6 Mrd. EUR.
  • Die Raiffeisen International und die RZB überlegen eine Fusion. Vermutet wird, aufgrund zukünftig möglicher Probleme mit der Eigenkapitalausstattung im Zusammenhang mit dem starken Osteuropa-Engagement (es gilt die Unschuldsvermutung). Link
  • Es gibt Bestrebungen, einen "Bankfeiertag" zu ermöglichen, um potentielle Runs auf die Banken zu unterbinden.
Warum macht man das alles, wenn die Krise schon überstanden ist?

Was offene Immobilienfonds mit der Krise zu tun haben, warum eher eine Deflation als Inflation zu erwarten ist, und ob man bei hoher Inflation mit Aktien Geld verdienen kann, ist eine andere Geschichte.

Die Philosophie der Technischen Analyse

von Henrik Voigt

Heute möchte ich Ihnen einmal die Philosophie der Technischen Analyse etwas näherbringen, der ich mich verschrieben habe. Mit diesem Ansatz versuchen Charttechniker wie ich durch das Studieren von Marktbewegungen zukünftige Kurstrends vorherzusagen. Die Idee dahinter ist folgende: Alles, was an Nachrichten und Informationen in der Lage ist, die Kurse zu beeinflussen, wird durch den aktuellen Marktpreis widergegeben. Bestimmte Kursmuster aus der Vergangenheit lassen dabei Rückschlüsse auf zukünftige Kursbewegungen zu.

Und da unterscheidet sich der technische Ansatz auch vollständig von der Fundamentalanalyse. Der Charttechniker geht zunächst einmal davon aus, dass der Markt immer Recht hat und alle verfügbaren Informationen im Kurs enthalten sind. Der Fundamentalanalyst hingegen unterstellt einen Irrtum des Marktes, wenn er von einer Über- oder Unterbewertung einer Aktie ausgeht. Er hofft, dass diese (in seinen Augen) Fehleinschätzung des Marktes irgendwann korrigiert wird. Er versucht, den Markt zu überlisten, indem er seinen (vermeintlichen) Informationsvorsprung nutzen will. Dabei gibt es allerdings zwei Probleme:

Erstens: Wer sagt denn, dass der Markt sich irrt und nicht der Fundamentalanalyst? Hat er tatsächlich mehr oder bessere Informationen als der Markt (etwa als Insider)?

Zweitens: Selbst wenn der Fundamentalanalyst Recht haben sollte: Er kann nicht wissen, wie lange es dauert, bis der Markt seinen „Irrtum" einsieht. Vielleicht erlebt er das gar nicht mehr. Trends können nämlich unter Umständen Jahrzehnte anhalten und in die subjektiv „falsche" Richtung laufen (sind das dann noch Irrtümer?).

Nun ist zwar auch die Technische Analyse nicht frei von Fehlern, denn der Techniker hat insbesondere zu Beginn der Ausbildung eines Kursmusters (manchmal zu) viele Interpretationsmöglichkeiten und kann letztlich auch nur mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten leben. Aber insbesondere dann, wenn sich erst einmal ein Trend gesichert etabliert hat, dürfte er selten falsch liegen. Das soll nun nicht heißen, dass Fundamentalanalyse Quatsch ist. Ich selbst beziehe sie ja gern als zusätzliche Entscheidungshilfe in meine Analysen ein. Aber den Ausschlag für meine Entscheidungen gibt immer die technische Situation.

Herzliche Grüße und viel Erfolg,

Ihr Henrik Voigt.

Chefredakteur DAX Profits

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Dienstag, 23. Februar 2010

S&P 500 - weekly


Im Wochenchart des S&P 500 sieht es so aus, als ob die Bullen zur Zeit wieder das Ruder an sich reißen konnten. Wichtig ist nun, dass das letzte Hoch bei ca. 1.147 Punkte nachhaltig überwunden werden kann. Dazu sind ca. 4% Steigung notwendig.

Der Hoose Index bleibt grün und der Kursverlauf ganz knapp im Trendkanal. Der Umgang der Börse mit der Zinserhöhung in den USA, Griechenlands Problem in (mit) der EU und der teilweise wieder schlechten Qurtalszahlen (siehe Commerzbank) wir den weiteren Verlauf prägen.

Mittwoch, 17. Februar 2010

EURCHF weekly – Hoose Indikator

Wie im letzten Fremdwährungsposting angekündigt, untersuchen wir in den nächsten Veröffentlichungen anhand von Indikatoren, ob es Anzeichen für einen sinnvollen Einstieg in den CHF-Kredit gegeben hat und stellen uns einfaches Handelssystem zusammen.

eurchf hoose 12.02EURCHF Wochenchart und Hoose Index

Der Hoose Index (in einem früheren Post bereits vorgestellt) liefert bereits auf dem S&P 500 Index gute Signale und schaut auch auf dem EURCHF Chart gut aus. Liegt zu einem guten Teil auch daran, dass der CHF auch für die Carrytrades als Basis dient.

Im Chart wird neben dem Indikator im unteren Teil auch in den Candles das Signal dargestellt. D.h. rote Candles bedeuten ein negatives, grünes Candles ein positives Signal im Hoose Index auf dem EURCHF Chart.

So hätte diese einfache Indikation im Zeitraum von April 2000 bis Ende März 2003 vor einem Einstieg gewarnt und Kreditnehmer vor einem Minus von ca. –7,3% bewahrt (ohne Zinsdifferenz gerechnet, die das Ergebnis um ca. +5% zugunsten des Kredites verbessert hätte). Ebenso wäre ein klares Signal im Feb. 2008 gekommen, die Finger von einer Kreditaufnahme in CHF zu lassen und somit eine Ersparnis der Kursbewegung von –9,1% die Folge gewesen. Was angesichts der aktuellen Zinsdifferenz aus heutiger Sicht kein Fehler gewesen wäre.

Natürlich schreiben wir jetzt mit der Weisheit des Rückblicks, werden aber diese Systematik in den nächsten Folge weiter beleuchten und die Ergebnisse verfolgen.

Dienstag, 16. Februar 2010

Dax – mehr Bullen als Bären?

Charttechnisch steht der Dax auf Halten. Obwohl es derzeit anscheinend mehr Bullen als Bären gibt. Eine Erklärung dafür gibt der heutige Gastkommentar aus dem aktuellen Dax Daily.

Zuerst unsere Chartbetrachtung zum Dax:

1. Aroon: Wenn der AROON-UP unter 75 abtaucht, zeigt dies an, dass die aktuelle Aufwärtstendenz das Aufwärts-Momentum verloren hat. Genau das ist im Wochenchart mit Ende letzter Woche eingetreten:

Dax 16.2.10 aroon Status Aroon: Verkaufen

2. Hoose Index: Hoose bleibt bei sinkenden Werten auf grün. (In diesem Chart zeigt ein rote Candle einen negativen Hoose Wert an und eine grüne umgekehrt).

Dax 16.2.10 hoose Status Hoose: Halten

3. Ichimoku: Ganz knapp noch ein positiver Aufwärtstrend, aber kurz vor seitwärts/Halten.

Dax 16.2.10 ichimokuStatus Ichimoku: seitwärts/Halten

Dazu der aktuelle Kommentar von Henrik Voigt aus dem heutigen Dax Daily:

Griff ins fallende Messer

von Henrik Voigt

Es ist schon seltsam: da sind viele Profis (auch wir in DAX Profits) kurz nach dem Jahreswechsel aus dem Markt ausgestiegen, als der so schön „oben" war und haben sich zu den jetzt deutlich tieferen Kursen wieder eingekauft (wir nicht), aber der DAX will einfach nicht steigen. Deutlich ist dieses Anlageverhalten am Bull/Bear-Index von cognitend abzulesen: Der sackte zu Jahresbeginn mit den fallenden Kursen verdächtig schnell in den Keller, um jetzt mit weiter fallenden Kursen sehr steil wieder anzuziehen. Inzwischen gibt es unter DAX-Anlegern wieder doppelt so viele Bullen wie Bären. Das heißt, dass viele Anleger in Hoffnung auf schnell wieder anziehende Kurse direkt ins fallende Messer gegriffen haben (laut cognitrend vor allem im Bereich um 5700 Punkte) und nun sehnsüchtig auf Kursgewinne warten.

Diese bleiben allerdings bislang aus. Und das macht die Situation so brisant. Offenbar gibt es schwergewichtige (ausländische?) Anlegergruppen, die für anhaltenden Verkaufsdruck sorgen. Möglicherweise haben Spekulationen über mögliche Staatspleiten innerhalb der Eurozone doch eine erhebliche Auswirkung auf die Abwanderung dieser Investorengruppen. Die inländische Nachfrage reicht nicht aus, um diese Verkäufe zu kompensieren. Sollte der Verkaufsdruck weiter anhalten, dann könnte sich daraus ein neuer Abwärtstrend etablieren, der sich selbst nährt. Noch ist es nicht so weit, aber die Lage ist gefährlich.

Quelle: Dax Daily

Montag, 15. Februar 2010

S&P 500 – weekly – KW 6

s&P 500 weekly 12.02.10 S&P 500 Wochenchart

Die Kalenderwoche 6 konnte der S&P 500 positiv beenden und ist damit innerhalb seines seit März bestehenden Aufwärtstrendkanal geblieben. Die Bewegung hat in den letzten Monaten zwar an Schwung verloren, könnte aber von dieser Basis aus durchaus noch einmal in Richtung 50% Fibonacci-Retracement durchstarten.

Der langfristig orientierte Hoose Index ist ebenfalls nach wie vor positiv.

Entscheidend für die weitere Entwicklung Weltindices wird die Art und Weise der Verarbeitung der schlechten Nachrichten aus Europa (Griechenland, Spanien, Italien) sein.

Donnerstag, 11. Februar 2010

EURCHF - Verlauf eines Fremdwährungskredites

Heute wollen wir in der Reihe "Forex, Fremdwährungskredite" berechnen, welchen Vorteil ein Schweizer Frankenkredit gebracht hätte:

1. im Zeitraum ab Aufkommen in Ö:

In Österreich sind Schweizer Frankenkredite ab Ende der 90er Jahre populär geworden. Ich selber hatte in meiner Banktätigkeit 1996 den ersten Schweizer Frankenkredit vergeben. Mir liegen die historischen Libordaten ab 1999 vor, also rechnen wir ab da:

Durchschnittszinssatz seit 1999 im 3 Mon. Libor CHF: 1,56%
Durchschnittszinssatz seit 1999 im 3 Mon. EURIBOR: 3,16%

Ersparnis seit 1999: 1,6% p.a.
d.h. bei EUR 100.000,-- Kredit im CHF, Laufzeit 11 Jahre = Zinsersparnis EUR 17.600,--

Wertentwicklung des Kredits ab 1999 in EUR:

Aus anfänglich EUR 100.000,-- Kreditsumme im Jahr 1999 wurden letztendlich bei fiktiver Rückzahlung im Jänner 2010 EUR 105.949,--.

GuV-Rechnung:
Kreditsumme: 100.000,--
Tilgungssumme: -105.949,--
Zinsersparnis: 17.600,--
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Gewinn: 11.651,--
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2. im Zeitraum ab Vorliegen von Chartdaten (1980):

Die historischen Kursdaten liegen mir ab Anfang 1980 vor, also rechnen wir in einem zweiten Schritt ab da. Wobei wir mangels Zinsdaten die gleiche Zinsdifferenz im Schnitt wie seit 1999 annehmen: 1,6% p.a.

Ersparnis seit 1981: 1,6% p.a.
d.h. bei EUR 100.000,-- Kredit im CHF, Laufzeit 30 Jahre = Zinsersparnis EUR 48.000,--

Wertentwicklung des Kredits ab 1980 in EUR:

Aus anfänglich EUR 100.000,-- Kreditsumme im Jahr 1999 wurden letztendlich bei fiktiver Rückzahlung im Jänner 2010 EUR 135.879,--.

GuV-Rechnung:
Kreditsumme: 100.000,--
Tilgungssumme: -135.879,--
Zinsersparnis: 48.000,--
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Gewinn: 12.121,--
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Im nächsten Teil unserer Reihe zeigen wir Ihnen, wie man mit einem einfachen System und einigen wenigen Währungswechsel die Ergebnisse noch verfeinern hätte können.

Dienstag, 9. Februar 2010

Crashverlauf - Vergleich mit Internetblase

Wenn wir im nachstehenden Chart den Verlauf der dotcom-Krise (grün strichliert) an den aktuellen Kurs anfügen (blaue Linie), können wir eine Kursprognose wagen. Nicht weil sich Geschichte wiederholt, sondern weil Menschen nach wie vor durch Gier und Angst gesteuert werden.

Demnach könnte die aktuelle Korrektur eine Korrektur bleiben und am Umkehrtag (22.02.10, siehe Vorposts) einen erneuten Anlauf auf das 50% Fibonacci Retracement nehmen.

Montag, 8. Februar 2010

S&P 500 - Trendfolgeindikatoren - 5.2.2010

S&P 500 - Wochenchart

Der S&P 500 schliesst die vierte Woche in Folge negativ. Aroon und Hoose bleiben aber grün, wenn auch mit fallenden Werten. Noch hat die Korrektur keine Trendwende eingeleitet, sollte aber eher früher als später beendet werden. Umkehrtag ist laut Fibonacci der 22.02.2010. Bis dahin sollte der Markt nicht mehr allzuviel nachgeben, um nicht in eine längere Abwärtsphase einzutauchen.

Freitag, 5. Februar 2010

Kanal durchbrochen


Der Weltaktienindex hat seinen Aufwärtskanal seit März 2009 gestern verlassen und ist auch aus einem kurzfristigen Charttmuster (falling wedge) nach unten ausgebrochen.
Bleibt abzuwarten, ob dies der Auslöser für einen Staudammbruch ist, oder ob die Feuerwehr der Bullen die Situation noch unter Kontrolle bringen kann. Zeit dazu wäre noch. Allerhöchste Zeit!


US-Arbeitsmarktdaten

von Henrik Voigt

Liebe Leserin, lieber Leser,

Anleger suchen gern nach Gründen für Kursbewegungen. Erst recht, wenn diese überraschend kommen. Für den gestrigen Kursrutsch werden schlechte Konjunkturdaten und Spekulationen über mögliche Zahlungsschwierigkeiten kleinerer europäischer Länder als Begründung angeführt. Also ehrlich: die Zahlungsproblematik von Griechenland & Co. ist dem Markt seit langem bekannt und wird seit Wochen besonders ausgiebig in den Medien diskutiert. Und die Konjunkturdaten waren gestern schlimmstenfalls gemischt.

Die US-Auftragseingänge der Industrie überraschten sogar positiv ebenso wie die Produktivität. Auch die gemeldeten Quartalszahlen fielen meist deutlich besser aus als erwartet. Lediglich die US-Arbeitsmarktdaten überraschten den Markt negativ. Die Zahl der wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen war von 472.000 auf 480.000 gestiegen, während der Konsens einen Rückgang auf 455.000 Erstanträge erwartet hatte. Damit wurde der höchste Stand seit 6 Wochen erreicht. Wenn, dann würde ich diese Daten noch als Begründung durchgehen lassen (aber wie Sie wissen, halte ich wenig von Begründungen). Auch die am Mittag gemeldeten Auftragseingänge der deutschen Industrie im Dezember enttäuschten. Diese waren um 2,3 Prozent gefallen. Aber mal ehrlich: Auch das ist doch nichts wirklich Neues. Wir sehen bei vielen Wirtschaftsdaten seit Wochen oder Monaten Verschlechterungen.

Es ist gut möglich, dass sich jetzt die lange Zeit der Ignoranz und des Schönredens nun rächt. Erinnern Sie sich noch an den Spätherbst und die Vorweihnachtszeit, als der Markt ähnliche Datenverschlechterungen mit Kurssprüngen bejubelte, weil angeblich die Zinsen so schön niedrig bleiben? Spät setzt sich scheinbar wieder Realitätssinn an den Börsen durch. Vielleicht dämmet so manchem Anleger, dass seine Aktien vielleicht nach einer Verdoppelung vom Tief aus angesichts der mauen Wirtschaftsdaten doch nicht das große Schnäppchen waren, dass der Bankberater angepriesen hatte. Hoffen wir nur, dass es nicht zu vielen Anlegern gleichzeitig dämmert. Die Ausgänge sind schmal an der Börse.

Quelle: Dax Daily: Newsletter weiterempfehlen

Donnerstag, 4. Februar 2010

Der Weltaktienindex schrammt ...

... am unteren Ende seines Aufwärtstrendkanals entlang. Nicht nur im Tages- sondern auch im Wochenchart. Schließt der Markt heute und morgen negativ, wird das die vierte negative Woche in Folge und für die Bären eine Chance mehr, eine Trendwende nachhaltig einzuleiten.

Weltaktienindex Tageschart

Im Wochenchart sehen wir eine Divergenz zwischen Kurs und Stochastik seit Oktober 2009. Die Stochastik und der RSI haben ausserdem durchaus noch Platz nach unten bis zur Überverkauftzone. Problem dabei: Sollte diese noch angetestet werden, hat sich der Kurs bis dahin schon aus seinem Aufwärtstrend verabschiedet.

Weltaktienindex Wochenchart

Mittwoch, 3. Februar 2010

Welche Umkehr bringt der 22.02.2010? ...

S&P 500, Ichimoku Wochenchart

... Die Umkehr aus der Korrektur in die - gerade noch - intakte Aufwärtsbewegung? Oder die endgültige Umkehr aus der Erhohlung in die Trendwende?

Optimisten sehen im Ichimoku-Wochenchart in den Kumos eine starke Unterstützung und insgesamt - trotz Korrektur - einen intakten Aufwärtstrend. Mit einem ersten Abpraller am 50% Fibonacci Retracement.

S&P 500, Ichimoku Tageschart

Die nähere Zukunft betreffend, dürften aber die Bären die Oberhand haben. Zumindest sobald die Kurse die Umterstützungszone nach unten durchstoßen. Viel fehlt dazu nicht mehr.

Dienstag, 2. Februar 2010

S&P 500 - Trendfolgeindikatoren

Im Tageschart zeigt Aroon seit einigen Tagen ein Verkaufsignal, während der Hoose Index nach wie vor grün ist.

S&P 500 Tageschart, 29.01.2010

Der Wochenchart, der uns einen Blick auf den übergeordneten Trendverlauf gibt, zeigt noch in beiden Indikatoren ein positives Bild.

S&P 500 Wochenchart, 29.01.2010

Der PSAM Index liegt derzeit noch knapp über der magischen Marke von 80%, zeigt aber eine fallende Tendenz.

PSAM Index, Quelle: IndexIndicators.com

Montag, 1. Februar 2010

Kleine Korrektur oder Trendwende? Testen wir nochmal den Boden?

Wird die Erholung doch ein grosses W? Oder braucht der Markt einfach nur ein paar Anläufe, um das 50% Retracement zu durchstoßen?

Vorletzte Woche war es China und die Bankenreform, letzte Woche Obamas Rede und aktuell ist es Griechenland. Die Angst, dass Athen nicht in der Lage sein wird, seine Staatsschulden bedienen zu können, beunruhigte Investoren. Ebenso, wie die Bestätigung von FED Chairman Ben Bernanke durch den Senat, ließen die Aktienkurse purzeln und die Volatilität wieder ansteigen.

Volatilitätsindex VIX, Quelle: Yahoo

Im Weltaktienindex MSCI World verfehlte die seit März 2009 laufende Erholung knapp die 50% Marke und befindet sich nun schon die zweite Woche in Folge in einer Korrekturphase. Das ist prinzipell nicht tragisch, ja eigentlich sogar normal für einen gesunden Aufwärtstrend bedenklich ist diesmal die aktuelle Nachrichtenlage und die steigende Volatilität (siehe oben).

In Kombination mit dem Wissen, dass die Märkte den Boden von März 2009 noch nicht getestet haben, könnten eingefleischte Vertreter des Bärenlagers auf eine Trendewende samt Test des Bodens hoffen. Dann würde der Weg aus der Finanzkrise in einem grossen W enden:

Weltaktienindex, mögliche W Formation

Noch sind unsere Trendfolgeindikatoren im "big picture" Wochenchart noch positiv, allein im Tageschart liefert der Aroon ein negative Signal.

Aber mehr davon morgen.