Montag, 28. Juni 2010

Ein Seiterl auf den S&P, wie damals

In Österreich nennt man 0,3 Liter Bier ein sogenanntes Seiterl (oder auch ein Seidl oder Seidel). Bestellt man ein solches Seiterl, hat man die mittlere Größe der Biere bestellt. Das kleine Bier heißt Pfiff (0,2 Liter) das große Halbe (0,5 Liter).

Ein solches Seiterl wird sich der S&P 500 ebenfalls genehmigen, wenn wir das Beispiel aus den 70ern, welches wir ja zuvor im Blog bereits beschrieben haben, weiter verfolgen.

Genau wie in den 70ern ist der S&P 500 nun auch wiederum unter den 60er Durchschnitt gefallen. Allen Anschein nach genehmigt er sich eine Durtsstrecke, die ihn ein Drittel, also ein Seiterl, seines großen Verlustes 2008 kosten wird, gemessen am Chartbild.
Deshalb kann man mit Verlusten des S&P von rund 8% ausgehen.
Danach, nach einigen Monaten, sollte eine Erholung auf einem niedrigeren Niveau als 2007 stattfinden, so rund um 1300.

Wie deckungsgleich die 2 Chartbilder sind, kann man unten sehen. Wir haben den Chart aus den 70ern lediglich etwas in die Länge gezogen, damit er deckungsgleich ist. Aber es ist verblüffend.

ChartQuelle: Prorealtime, Monatschart


Wenn man also die Kurse weiterzieht, dann haben wir erst 2015 wieder die Kurse von 2007. Klingt irgendwie realistisch, oder? Die nächste Erholung dürfte im Herbst oder Anfang 2011 passieren.

Was soll man also aktuell bei den Aktien tun. Eine einfache Weisheit: Wer wird schon in einen fallenden Markt investieren - da gehen wir lieber in den Gastgarten! Also ein Seiterl auf den S&P.

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