Donnerstag, 27. Januar 2011

EURCHF - KW 3

EURCHF Wochenchart

Für den CHF zeigt der langfristig orientierte Hoose Indikator weiterhin einen Aufwärtstrend an, während der EUR zu einer Korrektur ansetzt. Meldungen über die Schuldenkrise und Rettungsschirm in der EU verhelfen der Gemeinschaftswährung auf einen Kurs von ca. 1,294. Charttechnisch sollte dies eine Gegenbewegung im EUR-Abwärtstrend bleiben, mit einer mittleren Begrenzung bei ca. 1,34 und einem längerfristigen Ziel von 1,24 und darunter.

Mittwoch, 26. Januar 2011

S&P 500 - KW 3

S&P 500 Wochenchart

Der breite amerikanische Marktindex S&P 500 kämpft seit Jahresbeginn an den Kursniveaus von Sommer 2008 - also an jenen Widerständen, die sich kurz vor der Oktober 2008 Panik ausgebildet hatten. Unser Hoose Indikator bleibt nach wie vor grün, ist aber mit 0,47 auf Höchststand, so wie im Mai 2010 und Jänner 2010 kurz vor den jeweiligen Korrekturen. Die Fibonacci Time Zones indizieren eine Trendumkehr in der Woche des 14.02.2011.

Dienstag, 25. Januar 2011

EURUSD - KW 4 - 2011

Der USD befindet sich seit der Finanzkrise in einem langfristigen Aufwärtstrend, der aktuell korrigiert wird (EUR wird stärker). Schuldenseitig steht die USA zwar nicht besser als Europa da, wird aber als einheitlicher (Bundesstaaten) angesehen und seit Bestehen des USD hat es noch keine Währungsreformen gegeben. In Europa haben die Menschen bereits einige miterlebt.


Alles in allem gibt es charttechnisch drei Marken für den USD: Weitere Abschwächung bis 1,39, Rückkehr zum Median (1,295) oder bis zum unteren Ende des Trendkanals bei 1,205. Über 1,39 könnte ein neuer Aufwärtstrend für den EUR entstehen. Angesichts der nach wie vor vorhandenen Schuldenkrise eher unwahrscheinlich, außer die EU bringt nachhaltige Lösungen.

Dienstag, 11. Januar 2011

Seltene Erden - Teil 2

So selten, wie ihr Name vermuten lässt, sind die umkämpften Metalle nicht. Thulium, das seltenste Element aus der Gruppe, kommt häufiger vor als Gold oder Platin. Nur 30 bis 60 Prozent der weltweiten Reserven lagern tatsächlich in chinesischem Boden. Etliche Staaten, wie die USA, Australien, Grönland, Brasilien, Russland und Indien, sitzen auf ungehobenen Reserven.

Die meisten Minen außerhalb der Volksrepublik sind jedoch geschlossen worden, weil sie mit den chinesischen Preisen nicht mithalten haben können. Mit den gestiegenen Preisen ist es aber auch für die USA wieder rentabel geworden, die eigenen Schätze auszubeuten. Das geht allerdings nicht von heute auf morgen. Bis die stillgelegten Minen reaktiviert und neue Anlagen zur Veredelung gebaut sind, können 15 Jahre vergehen, schätzt der US-Rechnungshof.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Gar nicht so selten, die seltenen Erden!

Anders als der Name vermuten lässt, sind Seltene Erden allerdings gar nicht selten, sondern kommen relativ häufig in der Erdkruste vor. In ihrer Zusammensetzung sind sich die weltweiten Lagerstätten dabei relativ ähnlich. Am häufigsten sind die sogenannten ‹ leichten› Seltenen Erden wie Cer, deren Anteil an den globalen Vorkommen rund 95 Prozent ausmacht. Im Zuge des Aufbaus neuer Produktionskapazitäten dürfte es in diesem Bereich zu einem Überangebot kommen. Christophe Churet, Analyst der zu Robeco gehörenden SAM Group: «Durch die Erschliessung neuer Lagerstätten könnte es bei Elementen wie Cer schon 2014 zu einem Überangebot kommen, während andere wie Neodym und die ‹ schweren› Seltenen Erden von starken Fundamentaldaten profitieren.»
Ob dies auf alle SEE zutreffen wird, hängt von der Marktdurchsetzung bestimmter Anwendungen ab. Beispielsweise erfordern Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Windkraftanlagen mit Direktantrieb den Einsatz erheblicher Mengen von Neodym und ‹ schweren› Seltenen Erden wie Dysprosium und Terbium.

(Quelle: Institutional Money, zum gesamten Artikel)