Mittwoch, 5. Januar 2011

Gar nicht so selten, die seltenen Erden!

Anders als der Name vermuten lässt, sind Seltene Erden allerdings gar nicht selten, sondern kommen relativ häufig in der Erdkruste vor. In ihrer Zusammensetzung sind sich die weltweiten Lagerstätten dabei relativ ähnlich. Am häufigsten sind die sogenannten ‹ leichten› Seltenen Erden wie Cer, deren Anteil an den globalen Vorkommen rund 95 Prozent ausmacht. Im Zuge des Aufbaus neuer Produktionskapazitäten dürfte es in diesem Bereich zu einem Überangebot kommen. Christophe Churet, Analyst der zu Robeco gehörenden SAM Group: «Durch die Erschliessung neuer Lagerstätten könnte es bei Elementen wie Cer schon 2014 zu einem Überangebot kommen, während andere wie Neodym und die ‹ schweren› Seltenen Erden von starken Fundamentaldaten profitieren.»
Ob dies auf alle SEE zutreffen wird, hängt von der Marktdurchsetzung bestimmter Anwendungen ab. Beispielsweise erfordern Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Windkraftanlagen mit Direktantrieb den Einsatz erheblicher Mengen von Neodym und ‹ schweren› Seltenen Erden wie Dysprosium und Terbium.

(Quelle: Institutional Money, zum gesamten Artikel)

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