Donnerstag, 14. April 2011

Stop - aber wie! Stop-Loss-Orders richtig setzen

Eines der schwierigsten Themen des Investierens ist die Stopsetzung. Wann soll man nun einen Stop setzen, um sich vor weiteren drohenden Verlusten zu schützen.

Grundlegend ein paar Tips:

Vor jeder Investition sollte festgelegt werden, wieviel ich bereit bin in diese Investmentidee zu riskieren. Dies kann eine fixe Summe sein (Ich will max. 1000 Euro verlieren) oder ein Prozentsatz (max. 1% meines Geldes möchte ich verlieren).


Beachten muß man bei den Stoptools, daß sie nicht zu eng in den Markt gesetzt werden. Jede z.B. Aktie hat Kursschwankungen, die, obwohl sie generell steigt, auftreten. Diese Wellenbewegung müssen der Stopp und auch der Trailingstopp zulassen. Ein Blick auf den Chart verdeutlicht das Kursrauschen.


Grundlegend ist es ratsam bei Investitionen in Aktien nur in liquide Titel zu investieren. Nur so ist gewährleistet, daß man auch aus seinem Investment wieder rauskommt. Marktenge Titel (also Aktien von denen nur wenige Stück am Tag gehandelt werden) sind für eine Absicherungs- oder Stopstrategie ungeeignet. Auch an der Börse gilt: Jeder Verkäufer braucht einen Käufer.

Einen lesenswerten Artikel, wo auch wir über unser Meinung zu Stops gefragt wurden (kleines Eigenlob sei erlaubt), lesen sie in der Zeitung Die Presse: Bei Aktien auf Nummer sicher gehen.



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