Mittwoch, 29. Juni 2011

EURCHF KW 24 - Euro Rekordtief!

EURCHF Wochenchart KW 25

Der Euro endete in der Vorwoche auf einem Rekordtief gegenüber dem Schweizer Franken und folgt damit dem Abwärtstrendkanal. Die Meinungen über die Lösungen für die Staatsschuldenkrise Griechenlands fielen zu negativ aus und beflügelten die Spekulationen gegen den Euro.

Unser Hoose Indikator bleibt rot und der Abwärtstrend intakt. Langsam, aber sicher bleibt der Schweizer Franken nur mehr eine Kreditwährung für Kreditnehmer mit großen Sicherheitsreserven und Banker mit guten Nerven. Solange die Staatsschuldenkrise nicht -wie auch immer - gelöst wird, wird der Schweizer Franken als "save haven" weiterhin Stärke zeigen.

Dienstag, 28. Juni 2011

S&P 500 KW 25 - Moderate ökonomische Erholung

Wochenchart S&P 500 KW 25

 
S&P 500 vs. Aktien über 200 GD

Der Wochenchart des S&P 500 zeigt eine erste Bodenbildung, ebenso wie die Anzahl derjenigen Titel, welche nach wie vor über ihrem 200 Tagesdurchschnitt notieren, die sich bei knapp über 60% einpendeln.
FED-Chairman Bernanke sieht eine moderate ökonomische Erholung, Unruhe in die Märkte bringt weiterhin Griechenland.

S&P 500 Monatschart

Aktuell sieht der Volumenschart des S&P 500 danach aus, dass die aktuellen Marktbewegungen eine Korrektur bleiben. Im Unterschied zur Baisse bzw. zum Crash vollziehen sich Korrekturen mit fallenden bzw. geringeren Volumina, während in Crash-/Baissephasen die institutionellen Großanleger, unter heftigem Rühren der Werbetrommeln, an die Kleinanleger abverkaufen und deshalb diese Marktbewegungen von steigenden Volumina geprägt sind.

Montag, 27. Juni 2011

Börsenranking KW 25

Börsenranking KW 25

Griechenlands Schuldenkrise hält die Börsen weiter in Atem. Mehr als die Hälfte der beobachteten Märkte weist eine negative Trendbewegung auf. Positiv im Gegensatz zur Vorwoche zu bemerken ist die Tatsache, dass die Steigung bei vielen Indices beginnt ins Positive zu drehen. Es könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Bodenbildung der Korrektur begonnen hat.

Mittwoch, 22. Juni 2011

EURCHF KW 24 - Euro wird stärker durch Deutschlands Kompromissbereitschaft in der Griechenlandkrise

Wochenchart KW 24

Der Euro stieg vom Rekordtief gegenüber dem Schweizer Franken, nachdem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel bekanntgab, dass sie mit der EZB an einem Schuldenregulierungsplan für Griechenland arbeite.

Charttechnisch ändert dies aber nichts am intakten Abwärtstrend des Euros gegenüber dem CHF, bestätigt durch den Hoose Indikator. Die nächste Fibonacci Umkehrzone wird erst für Ende August angekündigt.

Dienstag, 21. Juni 2011

S&P 500 KW 24 - Verlustserie kurz vor Ende?

"Laut einer Auswertung des Bespoke Finanzblogs aus den USA hatte der marktbreite S&P 500 seit 1928 insgesamt 17 Mal eine Korrektur mit 6 Verlustwochen in Folge zu verzeichnen. In der 7. Woche (in der wir uns nun auch befinden) stiegen die Kurse schließlich in 13 von 16 Fällen (der aktuelle 17. Fall kann ja noch nicht gewertet werden). Und zwar durchschnittlich um 1,03 %. Das klingt nicht viel, aber der durchschnittliche Wochengewinn des S&P 500 beträgt sonst 0,23%. Sie sehen also eine deutliche Outperformance nach solch langen Verlustserien.
Auch längerfristig ergeben sich überdurchschnittliche Gewinne nach längeren Verlustserien. In den sechs Wochen nach einer solchen Korrekturserie kam es beim S&P 500 zu durchschnittlichen Kursgewinnen von 1,13 % verglichen mit dem „normalen" Durchschnitt von 0,81 % für alle Sechs-Wochen-Perioden des S&P 500 seit 1928.
Die letzten derart langen Verlustserien ereigneten sich übrigens im Juli 2004 (letzte Phase einer Sommerkorrektur inmitten eines noch jungen Bullenmarktes) und im November 2008 (direkt vor einer größeren Zwischenerholung und wenige Monate vor Beginn des laufenden Bullenmarktes also). Beide Perioden waren von deutlichen Kursgewinnen in den folgenden sechs Wochen geprägt.
Ob es diesmal wieder so sein wird, entscheidet natürlich der Markt. Bodenbildungsansätze sind noch keine erkennbar, aber das kann sich auch sehr schnell ändern. Auf jeden Fall lohnt es sich, wenn Sie sich für den Fall einer plötzlichen Kurserholung bereithalten, denn es gibt durchaus eine Vielzahl von Faktoren, die dafür sprechen." (Quelle: Dax Daily)

 Wochenchart KW 24

Noch läßt sich der siebenwöchige Rückgang als Korrektur im Aufwärtstrend definieren. Letzte Woche bildete ein Doji Candlestick Pattern aus, welches auf einen unentschlossenen Markt hinweist. Die nächste Umkehrzone wird von den Fibonacci Timezones mit Mitte Juli definiert.

 S&P 500 vs. % Aktien über 200 Tage-GD
Quelle: indexindicators.com

Zur Zeit befinden sich noch knapp 61% der Aktien im S&P 500 über ihrem 200 Tagesdurchschnitt, wobei sich der Rückgang dieser Kennzahl in den letzten Woche stark beschleunigte. Ein Unterschreiten der 60% führte in den letzten drei Jahren nach jeweils drei Monaten zu einem durchschnittlichen Kursanstieg von 7,52% im S&P 500.

Montag, 20. Juni 2011

Börsenranking KW 24 - Sorge um US Wirtschaft ebbt ab, Angst wegen Griechenlandkrise steigt

Börsenranking KW 24

Mittlerweile weisen mehr als die Hälfte der beobachteten Aktienmärkte auch einen negativen langfristigen Trend auf. Es überwiegen derzeit die Ängste um die Auswirkungen auf  das globale Finanzsystem, sollte Griechenland seine Schulden nicht zurückzahlen.

Mittwoch, 15. Juni 2011

EURCHF KW 23

EURCHF Wochenchart

Nachdem die EZB ihre Inflationsprognose revidierte und ankündigte, dass die Zinsanhebungen in diesem Jahr weniger stark ausfallen werden, fiel der Euro gegenüber anderen Währungen.

Gegenüber dem Schweizer Franken befindet sich der Euro in der Mitte eines langfristigen Abwärtskanales, mit weiteren Tendenzen nach unten. Auch der langfristige Hoose Indikator bleibt rot.

Dienstag, 14. Juni 2011

S&P 500 KW 23 - US Aktien fallen die sechste Woche in Folge

S&P 500 Wochenchart


Für den Dow Jones Industrial Average ist dies der längste Rückgang seit 2002. Technologiealtien und Konsumtitel führten die Liste der Verlierer an. Enttäuschende Wirtschaftsnachrichten ließen die Investoren vorsichtiger werden.

Der S&P 500 liegt aber nach wie vor noch im langfristigen Aufwärtstrend, dessen Bestehen auch der Hoose Indikator anzeigt. Laut Fibonacci-Timezones ist mit einer Umkehr Mitte Juli zu rechnen.

Montag, 13. Juni 2011

Börsenranking KW 23 - Nervosität bezüglich Wirtschaftswachstum steigt

Börsenranking KW 23

Beinahe sämtliche Indices laufen in den kurz- bis mittelfristigen Trends negativ. Nur die Trends auf Jahressicht geben Grund zur Annahme (so lange sie halten), dass wir uns nur in einer Korrekturphase befinden.

Unter den Marktteilnehmern steigt vermehrt die Sorge um die Geschwindigkeit des Wirtschaftswachstums und die FED wird für längere Zeit keine Zinserhöhungen vornehmen können. Laut Bernanke sind weitere geldpolitische Rekordmaßnahmen notwendig, um die extrem langsame Erholung zu beschleunigen.

Mittwoch, 8. Juni 2011

EURCHF KW 22

EURCHF Wochenchart

Auch letzte Woche konnte die Fibonacciunterstützung vom Euro nicht zurückerobert werden, obwohl die versprochene Griechenlandhilfe den Druck etwas vom Euro genommen hat.

Dienstag, 7. Juni 2011

S&P 500 KW 22 - Schlechte Arbeitsmarktdaten ..

.. schickten den S&P 500 letzte Woche wieder auf Talfahrt. Alle 10 Standard & Poors 500 Index Gruppen fielen mit teilweise mehr als -1,3%. Die Unterstützung durch das Kursniveau vom Lehman Konkurs wurde durchbrochen und bei der Betrachtung auf Einzeltitelebene zeigt sich, dass bereits nur mehr 73% der Indexkomponenten über der 200 Tagesdurchschnittslinie liegen.

S&P500 Wochenchart

S&P 500 Index vs. % der Aktien über 200 GD

Montag, 6. Juni 2011

Börsenranking KW 22 - schwache Wirtschaftsdaten

Aktien fallen die fünfte Woche in Folge, nachdem die US Wirtschaftsdaten die Vorhersagen nicht erfüllen. Im Börsenranking macht sich diese Entwicklung durch vermehrtes Auftreten von roter Farbe bei den einzelnen Markttrends.

Mittwoch, 1. Juni 2011

EURCHF KW 21 - Fibonacciunterstützung durchbrochen

EURCHF KW 21

In die Kalenderwoche 21 fiel, wie berichtet, eine Fibonacci-Umkehrzone. Zum Leidwesen jener Kreditnehmer, die aus langfristigen Überlegungen noch im Schweizer Franken engagiert sind, durchbrach der Euro aber seine Fibonacci-Unterstützung nach unten und in der Folge stieg der Schweizer Franken auf sein All-Time-High. Nicht nur gegenüber dem Euro, sondern auch gegenüber dem Dollar und dem Pfund.

Im Zuge der immer stärker werdenden europäischen Schuldenkrise und deren ungewissen Auswirkungen auf den Euro, wird der Schweizer Franken immer mehr als sicherer Hafen gesucht. Selbst die Parität zum Euro wird nicht mehr ausgeschlossen. Die SNB hat die Funktion des Franken als Fluchtwährung akzeptiert. Die Schweizer Exportwirtschaft hat die niedrigste Arbeitslosenrate in den letzten zwei Jahren und profitiert von den boomenden asiatischen Märkten.

Charttechnisch sehen wir zunächst eine mögliche Bewegung nach unten bis 1,16/1,17 mit darauf folgender Gegenbewegung im Abwärtstrendkanal bis 1,21.