Dienstag, 31. Januar 2012

Die Geldflut kommt (Inflation?) - Morgenbericht vor Börsenstart

1 Prozent Zins werden die Banken für das frische EZB Geld Ende Februar zahlen. Laufzeit ist unlimitiert. Die Financial Times hat ermittelt, dass bei der diesmaligen Auktion die Banken kräftig zulangen werden. Man rechnet mit 1 Billion Ausleihungen. Mit diesem Geld werden unter anderem Staatsanleihen gekauft und so die Haushalte finanziert. Quantitative Easing über die Hintertüre.

Die Europäische Politik hat sich gestern zu einem Sparpaket geeinigt, man will eine Schuldenbremse einführen und verstärkte Kontrollen der EU zulassen . Dazu wurde noch ein 500 Milliarden EURO Paket für notleidende Staaten auf den Weg gebracht. Das Geld dürfte also in nächster Zeit nicht ausgehen.
Es fehlt auch nicht an Zwischenrufen aus den USA, die den Europäern den Rat geben, noch mehr Geld in die Hand zu nehmen und die Krise entschlossen zu bekämpfen.

Bei all dem Geld stellt sich natürlich automatisch die Frage nach einer zukünftigen Inflation. Fachlich erklärt gibt es nur eine Inflation, wenn das Geld im Wirtschaftskreislauf ankommt. Derzeit sind die ganzen Gelder, obwohl wir Niedrigzinsen haben, noch nicht via Kredite oder Ausgaben an den realen Märkten angekommen. Wenn dies der Fall wäre, dann steigt der Inflationsdruck. Zusammenfassend kann man sagen: Wir arbeiten an einer zukünftigen Inflation!

Um bei all den Milliarden neuen Euros wieder auf reale Probleme zurückzukehren: Heute wurde  die 3 Millionen Marke bei den Arbeitslosen in Deutschland wieder überschritten. Es sind, laut Forschern, jedoch sogar weniger als im letzten Jänner und die Arbeitslosenzahlen steigen im Winter immer (Viele Baustellen ruhen im Winter). In Spanien sind 45% der Jugendlichen ohne Arbeit, in Europa 21% der jungen Menschen. Die Frage sei erlaubt: Wo bleibt eigentlich die Geldbazooka zur Verringerung der Arbeitslosigkeit. 

Was bedeutet das für den DAX heute. Die freudige Erwartung auf den Geldsegen wird die Verkäufer ihre Aktien behalten lassen und so wird nach der gestrigen Korrektur eine Konsolidierung mit leichtem Anstieg die wahrscheinlichste Variante bleiben. Die Indikationen zeigen derzeit einen positiv eröffnenden Markt.

Wichtige Daten heute:

Wirtschaftsdaten:
Europa: Konsumentenvertrauen (UK), Einzelhandelsumsatz (D), Produzentenpreise (F), (I); Konsumentenausgaben (F), Baugenehmigungen (E), Konsumentenpreisindex (E), Arbeitslosenquote (I), (D), (Euroraum); Geldmenge M4 (UK), Hypothekenzusagen (UK), Leistungsbilanz (E)

USA:
Hauspreisindex, Chicago PMI, Konsumentenvertrauen




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Montag, 30. Januar 2012

Woche der Entscheidungen - Morgenbericht vor Börsenstart

Ein Fünftel aller S&P 500 Firmen wird diese Woche Bilanz legen, darunter einige Schwergewichte wie Exxon, Amazon, UPS oder Pfizer. Dazu kommen noch wichtige Kennzahlen diese Woche; heute das  Privateinkommen und der persönliche Verbrauch der Amerikaner. Darauf folgt am Dienstag der Case-Shiller-Index für Immobilienpreise. Am Mittwoch berichtet das Institute for Supply Management aus der US-Industrie, und mit dem ADP-Report gibt es erste Neuigkeiten vom Job-Markt. 

In Europa wird diese Woche wiederum das Griechenland Thema aufgekocht werden. In den Bankumfragen liegt übrigens  die Jahresendstandsprognose des DAX zwischen 5500 und 7800. Also für Spielraum ist gesorgt. Die Banken sind sich ob der Richtung des DAX im heurigen Jahr sehr uneinig. 
Bemerkung am Rande: Am Freitagabend hatte Fitch die Kreditwürdigkeit von fünf Ländern der Eurozone darunter Italien und Spanien herabgestuft. Ja, man hat damit schon Leben gelernt.

Wichtige Daten heute:
Europa: BIP (E), Wirtschaftsvertrauen (I), Konjunkturklimaindikator (Euroraum), Konsumentenpreisindex (D)
USA: Private Einkommen, Kernrate PCE, Konsumentenausgaben
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Investdenker - Weekly Trendfolge KW 4

Die Kalenderwoche 4 war für die meisten Märkte leicht positiv, ausgenommen für den S&P 100, welcher mit -0,1% knapp im Minus schloß .

Unser Wochentrendfolgesystem drehte für den DAX und den MSCI World auf ein bullisches Signal. Der S&P 100 nimmt Anlauf auf den doppelten Widerstand von August 2011 und Oktober 2008 bei 610 Punkten. Es wird dabei spannend, ob die von den Notenbanken zur Verfügung gestellte Liquidität am Markt ausreicht, um negative Schlagzeilen, wie die Griechenlandpleite zu verdrängen und den Widerstand zu knacken. Wenn nicht, könnte auch ein schönes Doppeltop daraus werden und die zweite Jahreshälfte an den Börsen etwas unschöner verlaufen.

 
 Tabelle: Wochentrends, Quelle: Eigene Berechnungen

Chart: S&P 100, Quelle: Eigene Berechnungen

Chart: DAX, Quelle: Eigene Berechnungen


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Freitag, 27. Januar 2012

Dax erreicht Target bei 6.535

Der Dax schließt gestern bei 6.539 und damit knapp über dem Widerstand von 6.535, welcher somit zur Unterstützung wird. Dieses Target haben wir bereits im Posting vom 20.01. beschrieben: http://investdenker.blogspot.com/2012/01/dax-nimmt-wichtige-hurde-bei-6380.html
Im aktuell laufenden Swing kann es durchaus zu kurzfristigen Korrekturen kommen, das nächste Target heißt aber 6.960.


Chart: Dax, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 6.960
Nächste Unterstützungen: 6.535, 6.236

Der S&P 500 erreicht ein höheres High nach dem anderen und bildet somit einen gesunden Aufwãrtstrend und gute Vorgaben für den europäischen Aktienmarkt. Der RSI notiert bereits im stark übergekauften Bereich, was durchaus auf eine bevorstehende kurzfristige Korrektur hinweisen kann. Nächstes Target 1.353.


Chart: S&P 500, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 1.353
Nächste Unterstützung: 1.298


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DAX steht in der Wochenauslage - Morgenbericht vor Börsenstart

Gestern waren die USA Börsen nach anfänglichen Gewinnen ins Minus geschlittert. Begründet wurde dies mit dem Rückgang der Hauskäufe und den gestiegenen Arbeitslosenanträgen. Die Auftragseingänge für langlebige Güter waren hingegen positiv. Es scheint so, dass auch Amerikaner manchmal Gewinnmitnahmen machen. Nach den letzten nicht so schlechten Wochen werden wohle einige an Realisierung ihrer Gelder denken. Die Unternehmenszahlen sind nicht so schlecht, die Berichtssaison verläuft eigentlich gut.

Die Asiatischen Börsen werden heute mit leichten Verlusten aus dem Rennen gehen. Der DAX wird wohl heute anfangs auch etwas Federn lassen müssen, Gewinnmitnahmen sind heute wahrscheinlich. Spannen wird es heute beim DAX, denn die Augen richten sich auf seinen Wochenschlusskurs. Wird der Wochenkurs klar über der 200 Linie halten, dann wird wohl der Investitionsdruck für größere Investoren ansteigen.

In den USA wird heute das BIP für das 4te Quartal 2011 präsentiert. Erwartet wird eine 3% Steigerung, mal sehen ob der Markt überrascht wird. In Europa wird die Geldmenge M3 präsentiert. Für Spannung heute ist also gesorgt.  

wichtige Marktdaten heute:

Europa:
Geldmenge M3 (Euroraum)

USA:
BIP 4tes Quartal, Vertrauensindikator der Universität von Michigan


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Donnerstag, 26. Januar 2012

Dax - momentan in Richtung 6.300

Die Aufwärtsbewegung im Dax hat an Schwung verloren, der gestrige Tag schliesst zwar über dem Vortagesclose aber mit einer negativen Candle mit längerem Schatten unten und das Volumen sinkt von Tag zu Tag. Wenn die Bullen nicht bald kräftige Lebenszeichen von sich geben, könnte das High vom 23.01.2012 bereits das finale Hoch in dieser Aufwärtsbewegung gewesen sein. Wichtig ist, dass das Retracement bei 6.236 hält und somit keine tieferen Tiefs gebildet werden. Gefährlich wäre ein Schliessen der beiden Gaps vom 17.01. und 03.01. durch den Markt. Nach oben liegt der Widerstand bei 6.535 Punkten.



Chart: ATX, Quelle: iChartist Pro



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Zinsentief bringt Börsenhoch - Morgenbericht vor Börsenstart

Noch mindestens 2 Jahre will die FED Bank die Zinsen bei rund um Null halten. Die Finanzmärkte waren über diese Nachricht hoch erfreut, machen niedrige Zinsen ein Aktienengagement doch noch interessanter. Die FED will auch weiterhin an einer lockeren Geldpolitik (Umschreibung für ein gute gebuchte Notenpresse) festhalten.

Jetzt wird es spannend, was dem EURO Raum dazu einfällt. Wird hierzulande auch die Notenpresse angeworfen und der Markt mit Geld ausgestatte. In diesem Fall wäre wohl die Krise auf später vertagt. Die Inflation scheint derzeit keine gravierendes Thema zu sein, sie zeigt sich verhalten. Aber es kann ja noch kommen.

Gemäß einer Umfrage erwartet die Mehrheit der Investoren den US Markt als heurigen Börsengewinner. Begründet wird dies mit guten Aussichten zur Stabilisierung der Wirtschaft. Hinter den USA lagen übrigens China und Brasilien.


Wirtschaftsdaten heute:
Europa: Konsumentenvertrauen (D), (F), (I)
USA Wirtschaftsdaten:
Auftragseingang langl. Güter, Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche 3, registrierte Arbeitslose, Frühindikatoren, Verkaufszahl Hausneubauten










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Mittwoch, 25. Januar 2012

Dax schließt positiv, aber unentschlossen

Positiv zu verzeichnen ist der Tagesschluß des Dax über der 200 Tageslinie, aber das Hoch liegt bereits wieder niedriger und die Volumina nehmen ab. Der RSI beginnt umzukehren, die Durchschnittlinie ist noch fallend und der Markt liegt genau in der Mitte zwischen zwei Retracements.
Die Bullen verschnaufen erst einmal etwas nach der Überwindung des Oktoberhighs, sollten dies aber nicht zu lange tun, damit das Momentum der positiven Bewegung nicht zur Gänze verschwindet.




Chart: , Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 6535
Nächste Unterstützung: 6236

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Griechenland gegen positive Wirtschaftsdaten – Morgenbericht vor Börsenstart

Gestern war wieder einer jener Börsentage, der zwischen der Eurokrise und den nicht so schlechten Wirtschaftsdaten hin und hergerissen wurde. Griechenlands Schuldenschnitt steht bevor und der Einkaufsmangerindex der Eurozone steigt. Es ist derzeit so, dass die Staaten und die Wirtschaft in andere Richtungen laufen. Die Finanzwerte sind jedoch mitten drin im Euro Krisengeschehen, dass zeigt auch die enorme Volatilität der Märkte.

Der Internationale Währungsfond attestierte gestern der Weltwirtschaft, dass sie sich in einer Gefahrenzone befinde. Daher senkte man die Wachstumsprognosen 2012. Der IWF möchte mit seiner Aussagen gestern auch erreichen, dass die EZB den Rettungsfonds höher dotiert und zusätzlich die Geldschleusen weiter öffnet. Man erhöht sozusagen den Druck um den Markt mit Geld zu spülen.

Ein nicht zu unterschätzender Punkt im heurigen Jahr sind auch die Präsidentenwahlen in den USA. Hier braucht Obama auch noch dringend wirtschaftliche Erfolge. In Japan wurde gestern zum ersten Mal seit 30 Jahren eine negative Handelsbilanz verkündet. Die Reaktion des Marktes war positiv, der Nikkei schloss mit 1,1% plus.

Heute geht es wieder weiter mit wichtigen Quartalszahlen in den USA. Gestern hat ja Apple verkündet nahezu doppelt soviele Iphones verkauft zu haben wie noch im Vorjahresquartal. Der Gewinn im letzten Quartal belief sich auf 13 Milliarden Dollar. Bei diesen Zahlen kann man sich die Wirtschaftskrise gar nicht mehr vorstellen. Es bleibt spannend an den Börsen.

Das Hin und Hergerissensein zwischen Krise und guten Meldungen wird so schnell nicht vorbei sein.
Positiv bleibt zu vermerken, dass langsam aber stetig das Handelsvolumen im DAX steigt. Das dürfte doch zu stabileren Börsen führen, zumindest vorerst.

Wirtschaftsdaten heute:
Europa: Ifo-Geschäftsklima (D), BIP (UK), Arbeitslosenquote (F)
USA: Hypothekenanträge, Hauspreisindex, FOMC-Zinsentscheid

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Dienstag, 24. Januar 2012

Blow it up Angela - Morgenbericht vor Börsenstart

Der Rettungsschirm soll nun immer weiter aufgespannt werden. Die IWF Chefin fordert eine Aufstockung auf eine Billion Euro. Angela Merkel sperrt sich gegen diese Aufstockung jedoch. Im Hintergrund sammelt der EZB Chef Draghi und die IWF Chefin fleißig Geld. Die EZB will dem Rettungsschirm 250 Milliarden Euro bereitstellen, der IWF bemüht sich um zusätzliche Mittel für 500 Milliarden Dollar im Kampf gegen die Krise.

Der Schuldenschnitt für Griechenland entwickelt sich auch eher zäh. Es hakt noch am Zinssatz, den die Griechen für neue Staatsanleihen zahlen soll. Die Banken wollen 4 Prozent haben, dies ist den Regierungschefs zuviel. Hier wird also schon für die Schulden der Zukunft verhandelt, man könnte fast sagen über die Schuldenkrise der Zukunft.

Derweilen wird in den Ländern Europas über verschärfte Haushaltsregeln debattiert und in vielen Ländern Sparpakete geschnürt. Die Schuldenkrise kommt wieder mehr in den Fokus.
Die Wirtschaft in den USA steht vor einem Wachstum von 2,3%, die Daten sind nicht so schlecht. Die EU-Wirtschaft dagegen steht vor einen Wachstum von 0,2%.
Die Bullen in den USA sehen den Beginn eines 5-jährigen Trendmarktes, vergleichbar mit der Situation 2003. Die Bären halten mit der sich ausbreitenden Schuldenkrise dagegen.

Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach. Blasen wir doch den Rettungsschirm auf und fluten den Markt mit Geld. Dann hätten wir tatsächlich eine Situation wie 2003 bis 2007. Einen wunderschönen Trendmarkt. 2016 können wir die Auswirkungen ja dann noch immer bekämpfen.

Heute wird der Kampf an den Börsen sein: Schuldenkrise gegen gute Unternehmenszahlen. Ich denke in den USA werden die guten Unternehmenszahlen gewinnen, in Europa wird die Schuldenkrise für gedämpfte Börsen sorgen.

Termine heute:
Europa: Einkaufsmanagerindex verarb. und Dienstleistungsgewerbe (F), (D), (Euroraum); Hypothekenzusagen (E), Industrieproduktion (A), Auftragseingang Industrie (Euroraum)
USA: Richmond-Fed-Herstellerindex, FED Sitzung


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ATX steht kurz vor Ausbruch

Der österreichische Leitindex beschloß den gestrigen Tag mit beachtlichen 3,37% Plus und war damit der Spitzenreiter der von uns beobachteten Märkte.



Chart: ATX, Quelle: iChartist Pro


Mit dieser starken Bewegung brachte sich der Index in eine gute Ausgangsposition für einen Ausbruch über das Hoch von Ende Oktober 2011. Als negativ zu werten ist, dass gleich darauf als Widerstand das 38,2% Retracement wartet und der RSI seit gestern ein Übergekauftsignal ausweist.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.


Montag, 23. Januar 2012

Bullish in die neue Woche - Morgenbericht vor Börsenstart

An der Börse geht eine erfolgreiche Woche zu Ende und heute beginnt die nächste Woche. Die guten Nachrichten sind zahlriech: Der Dax hat endlich die 200er Linie überschritten, die Unternehmenszahlen sind nicht so schlecht und die statistischen Zahlen sind auch etwas besser als prognostiziert. Nun wird es diese Woche darum gehen, dass Volumen an die Börse zurückzubringen. Der Investitionsdruck dürfte steigen und der ein oder andere institutionelle dürfte starken Druck zu einem Einstieg bekommen. Das ist auch gut so, denn die Umsätze vertragen ein Ansteigen des Volumens.

Dazu kommt noch, dass der Januar traditionelle der große Vorreiter fürs ganze Jahr ist. Januar gut alles gut, so könnte man sagen. Da baut sich doch ein Druck auf. Vergessen darf man dabei nicht, dass die europäische Schuldenkrise noch immer nicht gelöst ist und die Weltwirtschaft durch das Fehlen der Staatsinvestitionen gebremst wird. Gefahren lauern immer.

Wichtige Termine heute: Feiertag an einigen asiatischen Börsen
Konsumentenvertrauen (EURO-Zone), Frankreich und Deutschland Anleihenplatzierung

Dax auf halbem Weg & Investdenker - Weekly Trendfolge KW 3

Aus Sicht des vorliegenden Trendmodells hat sich letzte Woche noch nichts verändert. Alle Aktienindices, ausgenommen der S&P 500, befinden sich in einem übergeordneten Abwärtstrend. Bullish bleiben der Bund- und Boblfuture, Gold und Öl.



Tabelle: Trendfolgewatchlist, Quelle: Eigene Berechnungen


Der Dax konnte am Freitag bereits zum zweiten mal über der 200 Tageslinie schließen und das High überschritt knapp das Oktoberhoch. Der Dax beginnt damit einen neuen Aufwärtstrend und befindet sich auf halbem Weg zum nächsten Widerstand bei 6535 Punkten. Am Freitag schloss der Markt mit einer leicht negativen Doji-Candle und wie in jeder Trendbewegung werden auf Höchststände nun Korrekturbewegungen folgen. Es ist damit zu rechnen, dass die Bullen und Bären in den nächsten Tagen um das Kursniveau der 200 Tageslinie ein Tauziehen veranstalten werden.



Chart: Dax


Nächster Widerstand: 6535
Nächste Unterstützung: 6236

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Freitag, 20. Januar 2012

Dax nimmt wichtige Hürde bei 6.380

Das gestrige Überschreiten der 200 Tageslinie war für den Dax zwar ein wichtiger Schritt für die Etablierung eines neuen Aufwärtstrends, aber die Durchschnittslinie hat noch eine negative Neigung und der RSI steht mit 69 kurz vor der Übergekauftzone. Positiv zu verzeichnen aber ist, dass die gestrige Kursbewegung mit mehr Volumen generiert wurde als an den Vortagen und in Aufwärtstrends der RSI durchaus länger im Bereich über 70 verweilen kann. Wenn der Dax die 200er Linie nachhaltig verläßt - was einige Tage dauern kann, dann ist das nächste Target das Retracement bei 6.535. Der Swing bleibt intakt.



Chart: Dax, Quelle: iChartist Pro




Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Gold nimmt wieder Anlauf auf USD 1.800,--

Dem Goldpreis fehlen nur mehr 20 Punkte bis zum nächsten Widerstand, der Kurs liegt über seinem 200 Tagesdurchschnitt und der RSI liefert mit knapp 55 genügend Luft, um eine Bewegung in Richtung 1.800 entlang des Swings zu ermöglichen.






Chart: Gold in USD, Quelle: iChartist Pro


Nächste Widerstände: 1.677, 1.724, 1.771
Nãchste Unterstützungen: 1.618, 1.524

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Die DAX Bullen haben gewonnen! - Morgenbericht vor Börsenstart

Das Öffnen der Geldschleusen zeigt seine Wirkung. Der Markt "leidet" unter einer Kapitalflut und ist gleichzeitig beruhigt, dass genug Geld für Griechenland und weitere Ausfälle da wäre. Man betreibt Quantitative Easing über die Hintertüre. Die Inflationserwartungen nehmen jedoch ab, was für eine stabile Entwicklung gut ist.
Dies alles lässt die Bullen kaufen.
Gestern haben die Bullen im Dax gewonnen und einen Close über der 200er Linie geschafft. Heute gehts um sein nachhaltiges Überschreiten der Bullenlinie. Sollte dies wiederum gelingen, dann ist nach der Meinung der technischen Analyse der Weg nach oben bequem frei.

In den USA und in den Asiatischen Märkten schauen die Prognosen auch nicht so schlecht aus. Die Konjunktur in den USA hat sich verbessert, der private Konsum behauptet sich gut. Die Situation am Arbeitsmarkt ist so schlecht nicht.
Es dürften schon einige Anleger in den Markt zurückkehren, die Volumina sollten bald ein bisschen besser werden.

Vor allem kommt anscheinend schön langsam das Vertrauen in den Finanzsektor zurück.


Wichtige Termine heute:
Europa
Erzeugerpreise Dezember (Deutschland), Industrieauftragseingang und –umsatz November (Italien), Einzelhandelsumsatz Dezember (England)

USA: Verkauf bestehender Häuser Dezember

Donnerstag, 19. Januar 2012

Gewinnspiel oder echte Erholung - Morgenbericht vor Börsenstart!

Einen Tag nach der Herabstufung des EFSF hat man erfolgreich T-Bills am Markt platziert, in der Höhe von 1,5 Milliarden. Man hätte das Dreifache platzieren können. Die Renditen betrugen 0,27%. Eigentlich erstaunlich. Es dürfte wohl so sein, dass die Banken im kurzfristigen Beriech die Papiere nachfragen. Es ist dies offenbar eine Alternative zu den Einlagen bei der EZB.

Für die Finanzmärkte sind dies Zeichen der Stabilisierung der Staatsfinanzierungen. Inwieweit dies so bleibt, wird man sehen.

Dazu hat noch der IWF angekündigt, seine Finanzhilfen um 500 Milliarden Dollar auszuweiten.

Also man hat fast den Eindruck, das Finanzsystem hat sich entschieden, immer mehr Geld in die Welt zu spülen.

Die Märkte dürfte es offenbar momeentan beruhigen. Ob sich das ganze als Gewinnspiel mit unsicherem Ausgang oder echte Erholung erweist, daß word man sehen.

Die Märkte heute gehen mit positiven Vorgaben an den Start. Heute gibt es wieder Bond Auktionen in Frankreich, Spanien, England und den USA.

Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche), Realeinkommen Dezember, Verbraucherpreise Dezember

Dax hat Potenzial bis 6535 und mehr

Der erste Anlauf auf die 200 Tageslinie im Dax schaffte es zwar mit dem Tageshoch die Linie anzukratzen, konnte aber keinen Durchbruch erzwingen. Der Schlusskurs notierte dann um 30 Punkte unterhalb des Schnitts, trotz freundlicher Unterstützung durch den großen Bruder USA.

Innerhalb der Korrekturbewegung im übergeordneten Abwärtstrend kristallisiert sich somit ein neues Swing (im Chartbild orange strichliert eingezeichnet) heraus, welches das Potenzial besitzt, einen neuen Aufwärtstrend zu etablieren.




Sollten durch das Momentum des Swings sämtliche Widerstände fallen, wäre im Index Luft bis 7000 Punkte. Scheitert das Momentum am nächsten Fibonacci-Retracement (6535) oder am 200 Tagesschnitt, wäre der Swing dann wiederum als Korrektur zu bewerten und die Abwärtsbewegung könnte nach Durchbrechen der Unterstützungen bis 5700 laufen.

Nächste Widerstände: 6535, 6960
Nächste Unterstützungen: 6236, 5937

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Beruhigung wäre mal angebracht - Morgenbericht vor Börsenstart

Es scheint, dass sich die Börsen derzeit von einer News zur Anderen hanteln. Gestern das besser als erwartete Wachstum aus China und der steigende Sentiment Indikator der ZEW aus Deutschland. Positive Nachrichten scheint der Markt momentan aufzusaugen, wie ein ausgetrockneter Schwamm. Bezeichnend ist die große Volatilität der Börsen. Es ist nach wie vor wenig Volumen am Markt. Inwieweit sich ein Druck auf die Investoren aufbaut, wird man sehen. Es wird sich bald entscheiden müssen, ob Volumen am Markt zurückkommt oder nicht.

Von den News her dürfte heute eine ruhigerer Tag sein. Lediglich die britischen Arbeitslosenzahlen und die italienische Handelsbilanz sind europäische Veröffentlichungen mit größerer Bedeutung. Mal sehen, ob sich die europäischen Märkte beruhigen und etwas Tempo herausnehmen. Es würde mal gut tun.
IN den USA stehen heute wichtige Unternehmenszahlen aus dem Finanzsektor am Plan. Dies birgt Spannung.

Die asiatischen Börsen sind heute uneinheitlich gestartet. Der Nikkei mit rund 1 Prozent plus, der Shanghai Composite mit rund 1 Prozent minus.

Termine heute:

Europa: Handels- und Leistungsbilanz (Italien), Arbeitslosenquote (England)
USA: Hypothekenanträge, Produzentenpreisindex, Industrieproduktion, Kapazitätsauslastung, Wohnungsmarktindex

Quartalszahlen:
US Bancorp, Charles Schwab, Bank of New York Mellon, PNC Financial, Goldman Sachs, State Street, F5 Networks, Xilinx, eBay

S&P 500 erneut Vorreiter bei bullishem Trend

Gestern konnten weltweit die wichtigsten Börsen mit einer positiven Tagesperfomance überzeugen. Ganz vorne mit dabei der Dax. Aber während in Europa und Asien notieren zb. der Dax und der HangSeng noch um die Überwindung der Widerstände des übergeordneten Abwärtstrends kämpfen, ist für den S&P 500 bereits der Weg nach oben frei.


Chart: S&P 500, Quelle: iChartist Pro

Fundamental unterstützt durch die Tatsache, dass Amerika es schafft, mit Hilfe der Ratingagenturen und der Medien das Thema Schuldenkrise in Europa zu belassen. Anders sieht es naturgemäss in Deutschland aus. Hier versucht der Dax soeben mit geringem Volumen einen Anlauf auf den Abwärtstrend.


Chart: Dax, Quelle: iChartist Pro

Nachdem im September 2011 der erste Boden für den Sommercrash gefunden worden war, bewegte sich der Dax in einer Swingbewegung in Richtung übergeordnetem Abwärtstrend nach oben. Seit Mitte Dezember 2011 hat aber das Momentum der Bewegung abgenommen, sodass kein harmonisches Muster entstehen konnte. Mit dem starken gestrigen Tag versucht der Markt nun die Hürde bei 6390 Punkten mit Schwung zu nehmen. Wie üblich sollte sich jetzt eine Bewegung rund um die 200 Tageslinie ausbilden, bis es dem Markt gelingt, sich in eine Richtung davon abzusetzen.

Für die Chinesen stellt sich die Situation im HangSeng aus charttechnischer nicht unähnlich zur deutschen dar:


Chart: HangSeng, Quelle: iChartits Pro


Diese Analyse stellt keine konkrete Handelsempfehlung dar. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Dienstag, 17. Januar 2012

Dax im Retracement gefangen?

Chart: Dax 30


Seit mehreren Tagen handelt der Dax bereits zwischen dem 38,2% und 50% Retracement des Augustcrashs 2011. Gestern, als die amerikanischen Börsen feiertagsbedingt geschlossen hatten, schloss der Dax zwar um 1,3% fester, aber unter dem High vom Freitag. Der positiven Bewegung fehlte der Schwung, um ein neues High auszubilden. Um charttechnisch wieder einen Aufwärtsrend zu etablieren, muss aber auch noch zusätzlich das Hoch vom 28.10.2011 (6430) überschritten werden, welches auch über dem 50% Retracement liegt. Langfristig findet die gesamte Bewegung unterhalb des 200 Tagesschnitts statt, was auf eine Korrektur in einem Abwärtstrend hindeutet.

Nächster Widerstand: 6290
Nächste Unterstützung: 5982


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Europas Nachfrage nimmt ab - Morgenbericht vor Börsenstart

Das chinesische Wirtschaftswachstum verzeichnet einen Bremser. Im vierten Quartal des Jahres 2011 wurden noch 8,9 % erreicht, ein Minus von 0,3% gegenüber dem Vorquartal. Grund soll die schwächere Nachfrage aus Europa sein. Trotzdem ist dies eigentlich ein Wert von dem man in Europa nur träumen kann. Besorgniserregend ist dabei nur, dass dieser Wert das letztemal am Ende der Wirtschaftskrise 2009 gemessen wurde. Die Aussichten in China deuten auf ein Unterschreiten der 8 Prozent Marke hin.

Nach der Abstufung des EFSF dürfte auch hier ein weiterer Druck entstehen. Denn durch den Verlust des Triple A von Frankreich gibt es zwei Möglichkeiten: Die Kapazität des Fonds muss gekürzt werden oder Deutschland muss mehr Anteile stemmen. Alles keine hervorragenden Lösungen. Eine weitere Auswirkung der Herabstufung Frankreichs ist auch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der staatsnahen Unternehmungen in Frankreich. Am Bond Markt dürfte sich also Einiges tun.

Der Börsentag heute begann mit einer Aufholjagd der asiatischen Börsen. Der Nikkei mit plus 1,05%, der Hangseng mit +2,37%. Die chinesischen Daten waren besser als erwartet, wurde als Grund kolportiert. Aber Vorsicht ist trotzdem geboten. Die Tagesvolumina sind nach wie vor gering. Es wird wenig gehandelt und so sind auch die gewaltigen Schwankungen möglich. Shorteindeckungen sind heute zu erwarten, da könnten am Anfang erhöhte Dax Werte auftauchen.

Wichtige Termine:
Konsumentenpreisindex (Eurozone), ZEW-Konjunkturausblick (Deutschland), EFSF Bond Auktion

Montag, 16. Januar 2012

Ratings nach unten, was passiert? - Morgenbericht vor Börsenstart

Die Schuldenkrise meldete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag mit aller Heftigkeit zurück. Portugal, Belgien, Spanien, Italien Österreich und Frankreich wurden downgeratet. Wie wird sich der Downrating Rundumschlag heute auf die Europäischen Börsen auswirken. Die asiatischen Börsen verzeichnen Verluste. Auf die US Börsen hat es jedenfalls heute keine Auswirkungen, denn die sind heute geschlossen.

Es wird ein Tanz auf dem Seil, denn auf der einen Seite gibt es die negativen Ratings, auf der anderen Seite kommt die Berichtssaison der US Firmen mit positiven Erwartungen in Fahrt, aber wegen dem Feiertag in den USA erst am Dienstag.

In der neuen Woche will die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Union (EU) und Europäischer Zentralbank (EZB) Gespräche in Athen über Hilfen für das gegen die Staatspleite kämpfende Griechenland führen. Zuletzt waren die Verhandlungen allerdings ins Stocken geraten.

Den Zahlenreigen der US-Banken setzen Citigroup und Wells Fargo am Dienstag fort. Es folgen Goldman Sachs (Mittwoch) sowie die Bank of America, Morgan Stanley und American Express (jeweils Donnerstag).

Heutige Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten:
Hauspreise (England), Konsumentenpreisindex (Italien)

Investdenker – Weekly Trends KW 2

KW 2: Sämtliche Aktienindices ausgenommen der S&P 100 befinden sich in einem übergeordneten Abwärtstrend und auch der Euro befindet sich gegenüber CHF und USD in einer Abwärtsbewegung.Die beiden Fixed Income Futures BOBL und BUND sowie Gold und Öl weisen noch bullische Trends auf.
image
Quelle: Eigene Berechnungen
Ungarn befindet sich kurz vor dem Bankrott, Österreich, Frankreich und sieben weitere Euroländer wurden von Standard & Poor’s herabgestuft. Wie Frankreich wird Österreich nur mehr mit der zweitbesten Note AA+ geführt. Italien, Spanien, Portugal und Zypern fallen gar um zwei Stufen, Malta, Slowakei und Slowenien um eine.
Es scheint aber, als ob der amerikanische Aktienmarkt trotzdem bereit ist weiterzumachen und das Beste zu hoffen. Möglicherweise erwarten schlaue US Aktienanleger, dass im Falle eines Kollapses des Anleihenmarktes das Geld irgendwo hinwandern muss. Und warum dann nicht in amerikanische Aktien?
Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Freitag, 13. Januar 2012

Spanisches Intermezzo oder Freitag der 13. - Morgenbericht vor Börsenstart

Nach einem relativ verhaltenen Start kletterte der Dax gestern innerhalb von 10 Minuten von 6180 auf 6226 Punkte. In Beschleunigungszahlen ausgedrückt also 0,07% pro Minute. Grund sollen die gelungenen Auktionen der Staatsanleihen aus Spanien und Italien. 22 Milliarden Euro sind von den beiden Ländern via Anleihen bzw. Schatzwechsel am Markt erfolgreich platziert worden. Heute gehts weiter, Italien will noch 3-5 Milliarden Anleihen versteigern.

Aber die schlechte Nachricht folgte am Nachmittag: Die US Konjunkturdaten fielen nicht gerade erfreulich aus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind unerwartet hoch ausgefallen. Die Konjunktur ist weder in den USA noch in Europa über den Berg.

Die Börsen reagierten darauf gleich wie eine Diva. Beleidigt gab z.B. der Dax gleich wieder 70 Punkte, also über 1% ab.

Heute denke ich, dass uns aller Voraussicht nach ein ruhigerer Freitag erwartet. Die Börse in Tokio ist mit einem satten Plus in den heutigen Tag gestartet, aber dies dürfte lediglich das Aufholen der letzten Tage sein. Bei den Veröffentlichungen stehen heute keine allzu wichtigen Zahlen an.

Außerdem ist heute der Freitag der 13. Da will sich wohl keiner mit dem Datum anlegen.

Lediglich ein Misslingen der italienischen Emission könnte die Börse heute nach unten ziehen.


Wichtigste Veröffentlichungen heute:

Europa: Konsumentenpreisindex (England); Industrieproduktion (Niederlande), Handelsbilanz (Niederlande)

USA: Importpreisindex, Handelsbilanz, Vertrauensindikator der Universität Michigan

Donnerstag, 12. Januar 2012

DAX kämpft um die Überwindung eines hartnäckigen Widerstands

 
Chart: DAX 30 (Wochenchart)

Auf Wochenbasis betrachtet liegt der DAX in einem übergeordneten Abwärtstrend, in dem im Oktober 2012 eine Korrektur startete. Diese Aufwärtsbewegung schwankt derzeit bei großer Volatilität und historisch niedrigem Volumen um den 38,2% Level des Fibonacci-Retracements. Läuft die Bewegung weiter nach oben, wird der nächste Widerstand bei 6546 Punkten liegen und das aktuelle Level als Unterstützung fungieren.

Nächste Widerstände/Targets auf Wochenbasis: 6546,35 und 6963,24
Nächste Unterstützungen auf Wochenbasis: 5960,71 und 5012,78

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Gehalten und weiter? - Morgenbericht vor Börsenstart

Die Anstiege vom Dienstag wurden gestern Mittwoch verteidigt. Der Dax verlor -0,17%, Der SP 500 +0,03%. Der Nikkei ist heute morgen bei -0,77% gelandet. An den Börsen herrscht heute große Spannung. Die EZB und die Bank of England treffen heute Zinsentscheidungen, eine Veränderung wird jedoch nicht erwartet. Aber es stehen noch andere wichtige Datenveröffentlichungen vor der Tür.

Der EURO befindet sich nach wie vor in einem stetigen Abwärtstrend. Diese Unsicherheit, was mit der Währung passiert belastet die Märkte nach wie vor. Indiz dafür sind die niedrigen Umsätze. Es herrscht nach wie vor an den Märkten geringe Beteiligung.

Es wird sehr viel davon abhängen, ob sich der Markt von den Unsicherheiten in der Schuldenkrise befreien kann. Heute dürfte der Markt von den veröffentlichten Zahlen getrieben werden.

Termine heute: Europa: Konsumentenpreisindex (Frankreich), (Deutschland); Leistungsbilanz (Frankreich), Einzelhandelsumsatz (Niederlande), Industrieproduktion (Italien), (England); Produktion verarb. Gewerbe (England), Zinsentscheid EZB und BoE

USA: Einzelhandelsumsatz, Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche 1, registrierte Arbeitslose, Lagerbestand, Haushaltsaldo

Mittwoch, 11. Januar 2012

Korrektur im Gold erreicht erstes Target

Chart: iShares Gold Trust (IAU)

Gold hat im September 2011 innerhalb des übergeordneten, langfristigen Aufwärtstrends eine Korrektur begonnen, deren vorläufiges Ende am 29.12. erreicht wurde. Die entstandene Gegenbewegung in Richtung des Langfristtrends hat das erste Target von USD 15,91 (gemessen am ETF-Kurs des IAU) gestern überschritten. Sollte die Gegenbewegung weiterlaufen, gelten nun USD 16,56 und USD 17,02 als nächste Targets. Das Low vom Umkehrpunkt USD 14,87 wird dabei zur Unterstützung.

Nächste Widerstände/Targets: 16,56 und 17,02
Nächste Unterstützung: 14,87

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Katerstimmung oder Weiterfeiern - Morgenbericht vor Börsenstart

Heute müssen die Europäischen Börsen beweisen, wie ernst ihr Aufwärtstrend ist. Nach satten Gewinnen gestern, werden wohl einige Gewinnmitnahmen zu sehen sein, auch aufgrund dessen, dass die USA Börsen diese gewaltige Euphorie mit den Europäern nicht teilte. Besorgniserregend sind beim DAX z.B. die geringen Umsätze. Es scheint, dass momentan nur die Hartgesottenen am Markt investieren. Dieses Problem der geringen Volumina verfolgt uns schon seit geraumer Zeit, die großen Investoren sind nicht am Markt tätig.

Das gestrige Treffen von Merkel und der IWF-Chefin Lagarde lief ohne großen Durchbruch. Die Gelder nach Athen werden weiterhin noch nicht ausgezahlt, die Verhandlungen über die Schuldennachlässe von Banken und Versicherungen zugunsten Athens sind weiterhin in Gange. Nichts Neues in der EURO-Krise.

Wichtige Termine für heute: Deutschland veröffentlicht das Wirtschaftswachstum 2011, In den USA werden die Hypothekenanträge (das sogenannte Beige Book) veröffentlicht. Die wichtigsten Firmenzahlen heute: Chevron, Lennar, Supervalu, Douglas, Sodexo, Sainsbury.

Dienstag, 10. Januar 2012

Gipfeltreffen ums Geld - die Börse heute

Heute am Abend trifft sich die deutsche Kanzlerin Merkel mit der IWF-Chefin Lagarde. Thema ist, wie könnte es auch anders sein, Griechenland. Dazu kommt noch der nächste akute Krisenherd Ungarn.

In den USA beginnt heute die Berichtssaison. Es bleibt spannend. Werden die Zahlen der Unternehmen die schlechte Stimmung der Eurokrise überlagern, oder wird die Eurokrise gewinnen und die Börsen in der Lethargie belassen.

Die Börsen gestern waren gebremst. Der Dax mit -0,67% gab etwas nach, die US-Börsen legten ganz leicht zu. Die Asiatischen Börsen sind in der Früh allesamt im Plus, die Wichtigsten mit rund einem halben Prozent.

Heute werden vor allem die Berichte der Unternehmen die Börsen treiben und am Abend wird das Treffen Merkel mit dem IWF dominieren.

Samstag, 7. Januar 2012

Investdenker – Weekly Trends KW 1

 

Zu Wochenbeginn werde ich hier zukünftig eine Trendanalyse für die wichtigsten Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Fixed Income Futures - basierend auf Wochencharts - posten, während wochentags von mir potenzielle Korrekturen innerhalb der übergeordneten Trendbewegung auf Basis von Tagescharts besprochen werden.

KW 1: Sämtliche Aktienindices ausgenommen der S&P 100 befinden sich in einem übergeordneten Abwärtstrend, während die beiden Fixed Income Futures BOBL und BUND sowie Gold und Oil bullische Signale aufweisen.

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Quelle: Eigene Berechnungen

Weiterhin bereitet die europäische Staatsschuldenkrise den Marktteilnehmern die größte Sorge. Wobei sich aus technischer Sicht alles auf einen nahen Zeitpunkt zuspitzt, an dem sich der Markt entscheidet, wie es weiter gehen wird. So arbeitet z.B. der DAX an der Ausbildung einer Dreiecksformation, deren Auflösung nach oben oder nach unten den weiteren Verlauf beeinflussen wird:

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Chart: DAX Tageschart (eigene Berechnungen)

Global bestehen auffällige Parallelen zu den Bärenmärkten 2000-2003 und 2007-2008, als der konjunkturelle Aufschwung ebenfalls abbrach und in eine globale Rezession mit lang andauernden Baissephasen mündete. Sollten die Tiefs vom Sommer 2010 nach unten durchbrochen werden, sind ähnliche Entwicklungen möglich.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.