Dienstag, 28. Februar 2012

KISAMBA Börsen schliessen uneinheitlich

KISAMBA Börsen schliessen uneinheitlich, Sensex ist der grösste Gewinner.

Der Sensex konnte bereit im Frühhandel 190 Punkte zulegen, nachdem er die letzten vier Handelstage scharf gefallen war. Vorallem Bankaktien, Öl & Gas, Metalle und Autmobilhersteller konnten Zugewinne verzeichnen. Der BSE Index schloß mit 191 Punkten im Plus bei 17.637.



Chart: BSE Sensex, Quelle: iChartist Pro


Nächste Widerstände: 17.908, 18.662
Nächste Unterstützungen: 16.849, 16.522

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Montag, 27. Februar 2012

Die KISAMBA Woche im Überblick - KW 8


Australien mit bester Wochen-Performance seit Anfang Dezember

(shareribs.com) Sydney 24.02.2012 - Auch wenn es am Wochenanfang nicht danach aussah, aber die australische Börse konnte heute mit ihrem Zugewinn die insgesamt beste Wochenperformance seit 12 Wochen hinlegen.

Der Start heute früh sah nicht nach solch einem Ergebnis aus. Die Börse eröffnete im roten Bereich, konnte sich aber bereits innerhalb der ersten Stunde in den grünen Bereich nach oben arbeiten und am Ende auf Tageshoch schließen.

Der All Ordinaries 50 Index gewann um 0,49 Prozent auf 4.389 Punkte hinzu und der S&P/ASX 200 um 0,48 Prozent auf 4.306,80 Punkte. Auf Wochensicht hatte der ASX 50 um 2,7 Prozent und der ASX 200 um 2,6 Prozent hinzugewonnen. Der ASX 200 konnte das erste Mal seit Anfang Dezember die 4.300-Marke durchbrechen. Der Aussie-Dollar hatte heute gegenüber Greenback wieder an Stärke gewonnen und steht bei 1,072. (Quelle: www.shareribs.com - zum gesamten Artikel).

Die KISAMBA Woche im Überblick:

Nach wie vor weist das KISAMBA Trendmodell für Brasilien und Mexiko positive Trends aus, während für die anderen Börsen bearische Signale vorliegen.

KISAMBA Indices, Trendmodell eigene Berechnung

KISAMBA Musterportofolio Wochenperformance:

 


KISAMBA Musterportofolio Positionen:


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Freitag, 24. Februar 2012

Börse in Singapur schließt am Donnerstag tiefer aufgrund schwacher Wirtschaftsdaten in Europa

Börse in Singapur schließt am Donnerstag tiefer aufgrund schwacher Wirtschaftsdaten in Europa und anhaltender Unsicherheit über Griechenlands Schuldenerlaß. Ausserdem belasteten enttäuschende Quartalsdaten die Kurse.
Der 30 Aktien umfassende Straits Times Index verlor 0,9% oder 27,25 Punkte und schloß mit 2.968,34 knapp über der Unterstützung durch den 61,8% Fibonaccilevel. Viele Aktien gaben bereits einen Großteil der Jahresgewinne wieder ab, wobei der Index heuer aber immer noch mit 12,2%
im Plus notiert. Nach solch starken Gewinnen ist ein weiterer Rücksetzer durchaus im Bereich des Möglichen. Und die nãchste Unterstützung durch den 50% Fibonacci-Level bei 2.958 ist bereits in Reichweite.


Chart: Straits Times Index, Quelle: iChartist Pro

Nächste Widerstände: 3.076, 3.227
Nächste Unterstützung: 2.957, 2.874
Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

BHP Billiton, das Indexschwergewicht in Australien


Der All Ordinaries enthält fast alle an der australischen Börse notierten Firmen. Momentan hat er 477 Firmen enthalten, die eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von 2,5 Milliarden australische Dollar aufweisen. 

Das größte Unternehmen, berechnet nach der Marktkapitalisierung, ist BHP Billiton, ein Rohstoffkonzern.
Gegründet wurde BHP 1885 und Silber- und Bleiminen in Broken Hill, Australien, zu betreiben. Nun ist es ein internationaler Konzern, der in 25 Ländern aktiv ist und einen Umsatz von rund 60 Milliarden USD erzielt.

BHP ist einer der größten Investoren im Irak, dort hat man 2 Milliarden Dollar in eine Ölfeld investiert. Das Engagement übersteigt sogar jenes von Shell oder Repsol. 

Seit 2003 hat sich die Aktie der BHP verdreifacht. Als Rohstoffkonzern sind die Aussichten nach wie vor gut, denn der Höchststand von 2007 ist noch 35% entfernt und steht bei vielen Analysten auf dem Einkaufszettel.   

Europa: BIP (D), (UK); privater Konsum (D), (UK); Konsumentenvertrauen (F), Produzentenpreise (E), Industrieproduktion (A), Einzelhandelsumsatz (I), Arbeitslosenquote (F)

USA: Vertrauensindikator der Universität von Michigan, Verkaufszahl Hausneubauten

Dieser Blogbeitrag dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Euro - die neue Carry-Trade-Währung

Die Krise im Euroraum hinterlässt auch in der Welt der Währungen tiefe Spuren. Seit Wochen steht der Euro gegenüber dem US-Dollar unter Druck, obwohl der Greenback selbst mit zahlreichen Problemen zu kämpfen hat.
Aber auch gegenüber vielen anderen Währungen, wie etwa der Schwedischen Krone, dem Britischen Pfund, dem Brasilianischen Real, ja selbst gegenüber der Indischen Rupie, die zum US-Dollar auf einem historischen Tief notiert, steht der Euro unter Abwertungsdruck. Es scheint fast so, dass die Anleger sämtliches Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung verloren haben.

Expertenmeinungen zufolge könnte sich die Schwäche des Euros noch eine Zeit lang fortsetzen. Insbesondere der hohe Refinanzierungsbedarf vieler Euromitgliedsländer im laufenden Jahr macht den Investoren Sorge. Sie glauben nicht daran, dass Griechenland, Italien & Co genügend neue Gläubiger für ihre Schulden finden werden.

Des einen Leid ist des anderen Freud. Denn es gilt als ziemlich sicher, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im laufenden Jahr und vielleicht auch noch darüber hinaus die Zinsen auf niedrigem Niveau halten wird - für Carry-Trader ein ideales Umfeld. Sie nehmen zinsgünstige Kredite in Euro auf und legen das Geld in höher verzinsten Währungen an, etwa in Australischen Dollar, in Mexikanischen Peso oder in Südafrikanischen Rand. Und: "Es ist unwahrscheinlich, dass die Verantwortlichen etwas gegen die Abwertung des Euros tun werden, das macht den Carry-Trade umso attraktiver", so Tim Riddell von Australia & New Zealand Banking Group. Dabei ist der Euro nicht die einzige Währung mit einem niedrigen Zinsniveau. Doch US-Dollar und Japanischer Yen haben derzeit einfach bessere Aussichten als der um seine unmittelbare Zukunft kämpfende Euro. Das Umfeld spricht also für eine Fortsetzung der Euroabwertung. (Quelle: "Märkte und Zertifikate", RBS Januar/Februar 2012)



Chart: EURMXN, Quelle: iChartist Pro


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Ed Hardy für Indien


In Indien stehen heute die Banken und die Industrie auf der Gewinnerliste des Sensex. Die State Bank of India kann derzeit 2% zulegen, die Unilever Gruppe und die Reliance Industries notieren auch um mehr als 1% höher als gestern. 

Der in Indien gegründete Konzern Reliance Industries ist ein Riese mit 58 Milliarden Dollar Umsatz und rund 7 Milliarden Dollar Gewinn. Die Reliance Gruppe mach 13,4% des Exportes Indiens aus und ist mit 11,9% im Sensex Index gewichtet. Der Konzern ist in den Gebieten Erdölgewinnung, Erdölraffinerien, Petrochemie und im Textilbereich tätig. Dazu kommen noch Tochterunternehmen in der Biotechnologie, Infrastruktur und vieles mehr.

Gestern gab Reliance Brand Limited (eine Tochter) bekannt, dass sie mit dem US Unternehmen Iconix ein Joint Venture vereinbart hat. Ziel ist es die Marken der Iconix, zu denen unter anderem Ed Hardy gehört, in dem wachsenden Konsummarkt Indien zu etablieren.
Die Aktie der Reliance Industries hat sich in den letzten 10 Jahren vervierfacht. Das aktuelle KGV ist rund 20. Die Wachstumsraten des Konzern liegen aber über dem Branchenschnitt, sodass die Aktie immer noch ein gutes Investment ist.

Wirtschaftsdaten heute:

Europa: Hypothekenzusagen (E), Produzentenvertrauen (NL), Ifo-Geschäftsklima (D), Konsumentenvertrauen (I)
USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche 7, registrierte Arbeitslose, Hauspreisindex

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Mittwoch, 22. Februar 2012

Kanadische Börse schafft Ausbruch über 12.542 und Investdenker-Goldprognose vom Jänner ist eingetroffen

Der S&P/TSX Composite Index schaffte gestern den Ausbruch über das Oktoberhoch und schloss um 165,06 Punkte oder 1,2% Prozent höher bei 12.623,25.

Steigende Rohstoffpreise führten den Aktienmarkt in Toronto zu höheren Kursen, während in New York der Dow Jones Industrial Average zwischenzeitlich die Schwelle von 13.000 Punkten zum ersten Mal seit Mai 2008 überschreiten konnte. Gleichzeitig verlor der Kanadische Dollar an Wert, nachdem Griechenland seinen zweiten grossen Bailout innerhalb weniger als zwei Jahren fixieren konnte.

Charttechnisch ist der Ausbruch positiv zu bewerten, vor allem vor dem Hintergrund, dass zum einen damit gleichzeitig ein Fibonaccilevel nachhaltig überwunden werden konnte und zum anderen der RSI noch etwas Luft bis zur Übergekauftzone aufweist.


Nächster Widerstand: 12.945
Nächste Unterstützungen: 12.497, 12.182



Chart: S&P/TSX Composite, Quelle: iChartist Pro



KISAMBA und Rohstoffe:


Gold ist auch den KISAMBA-Staaten kein Fremdwort, so überholte 2003 Australien die USA als zweitgrößter Produzent. So schrieb das manager-magazin bereits 2007: Alle alten Bergwerke sind wieder in Produktion gegangen. Der australische Anteil an der Weltproduktion von 2530 Tonnen liegt zur Zeit bei 10 Prozent, und damit noch knapp hinter Südafrika.

Gold hat das von uns am 20.01.2012 charttechnisch avisierte Ziel von USD 1.800,-- im ersten Anlauf nur knapp verfehlt (siehe damaliger Post: Posting vom 20.01.2012).

Der Kurs legt zwar aktuell eine Verschnaufpause im Aufwärtstrend ein, liegt aber immer noch über der 200 Tageslinie. Seit einigen Tagen liegt er auf dem 50% Fibonaccilevel als Unterstützung auf, hat aber auch in den kurzfristigen Indikatoren wie RSI noch genügend Luft nach oben.



Chart: Gold, Quelle: iChartist Pro


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Gewaltige Investitionsvorhaben in Indien


In Indien wird ein neues Investitionspaket der Regierung in Infrastruktur geschnürt. Die Achillesferse Indiens ist die sehr alte Infratstruktur in den Städten, die einiges an Wettbewerbsfähigkeit kostet. Ein Drittel der Ernte der Bauern verdirbt auf dem Weg vom Feld ins Geschäft. Ein Lastwagen braucht in Indien für eine Strecke von 1500 Kilometern fünf Tage. Es besteht Handlungsbedarf, der Bedarf wird auf Investitionen in der Höhe von 120 Milliarden Euro geschätzt.

Rund ein Drittel der 1,1 Milliarden Inder ist unter 15 Jahren und durch die neuen Ausbildungsprogramme wird auf Bildung in China wertgelegt. Eine Zutat für ein dynamisches Wachstum in den nächsten Jahren, denn auch die Inlandsnachfrage wird dadurch eine tragfähige Säule der Wirtschaft werden.

Indien hat in den letzten Jahren 10,3 Milliarden Dollar in Ökoprojekte investiert und ist somit Spitzenreiter bei den Grünen Investments. Um 53% wurden die Gelder für eine nachhaltige Investition angehoben. Der Löwenanteil der Gelder geht in Solarstrom - auch hier legt Indien ein schnelles Tempo vor.

wichtige Termine heute:

Europa: Konsumentenpreisindex (F), (I); Einkaufsmanagerindex verarb. und Dienstleistungsgew. (F), (D), (Euroraum), Auftragseingang Industrie (Euroraum)
USA: Hypothekenanträge, Verkaufszahl bestehende Eigenheime



Dieser Blogbeitrag dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.