Donnerstag, 2. Februar 2012

Vertrauen kommt zurück an die Börsen der Welt - Morgenbericht vor Börsenstart

Der ISM MAnufactoring Indikator ist gestern etwas hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben, aber er ist positiv. Ein Wachstum wird erwartet. Der britische Purchasing Manager Index liegt über den Erwartungen, der Euro Zonen Index auch, wenn auch unter 50.
In England dskutiert man eine Steuersenkung, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das klingt in den Ohren der EURO Staaten wie ein Märchen.

Überhaupt sehen die Japaner oder die Amerikaner die Lage durchaus positiv. "Wir haben immer mehr Informationen, dass das Vertrauen in die Wirtschaft in den USA und Europa steigt," wird Mitsushige Akino, Investmentmanager aus Tokio, in Bloomberg zitiert. Mehr Sorgen macht man sich um China derzeit, gehen die Wachstumszahlen von stabilen 10% (!) in den letzten Jahren nun auf 8,5% zurück. Die Japaner leiden unter einem extrem hohen Yen gegenüber dem Dollar, und auch gegenüber dem Euro. Es ist beinahe unmöglich von Japan aus zu exportieren.  In Indien hingegen stehen die Zeichen auf Grün, der Purchasing Index steigt an, die Währung gewinnt an Wert und es gibt dort Manager, die aus Bonuszahlungen Millionen erhalten.

Es sieht so aus, als hätte man sich weltweit an die Europäische Krise gewöhnt und fasst weiterhin Vertrauen, dass mit einer gewaltigen Geldsumme die Auswirkungen in den Griff zu bekommen sind. Funktioniert hat ja dies ja schon seit dem Platzen der Internet Blase 2000. Man darf gespannt sein, wie lange man mit Geld Konjunktur schaffen kann. 

Wirtschaftsdaten:
Europa: Arbeitslosenquote (E), Produzentenpreise (Euroraum)

USA: Produktivität exkl. Agrarsektor, Erstanträge Arbeitslosenhilfe Woche 4, registrierte Arbeitslose



Dieser Blogbeitrag dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen