Montag, 12. März 2012

Rote Wochencandle bei allen KISAMBA Staaten, Sorgen um Europas Schulden bleiben

Sämtliche KISAMBA Staaten beendeten letzte Woche mit einem Minus. Die Sorgen über die schwachen Wachstumsaussichten Europas und die schwer verschuldeten europäische Staaten überschatten den erfolgreichen Schuldenschnitt Griechenlands.

So sind weiterhin Spanien und Portugal als Sorgenkinder im Gespräch und die Freigabe der Milliarden für Griechenland ist noch langenicht die Lösung für das strukturelle Problem Euorpas. Diesem Einfluss konnten sich die Wachstumsmärkte nicht zur Gänze entziehen und so erzielte der MSCI Lateinamerika mit -3,5% seit Mitte Dezember den höchsten Wochenverlust. Unterstützung erhalten die Aktien andererseis von guten Beschäftigungszahlen aus den USA und von Indikatoren aus der Wirtschaft Chinas - immerhin größter Rohstoffabnehmer Brasiliens -, welche auf ein "soft landing" Chinas hinweisen.

Charttechnisch ist der Bovespa Index im Wochenchart an der 78% Fibonaccizone abgeprallt und hat in der Vorwoche mit einem "hanging man" geschlossen. In der Literatur wird diese Formation als "bearish reversal" interpretiert, bei dem ein Ausbruch nach unten wahrscheinlich ist. Laut Bulkowskis Candlestick Patterns Praxistests ist aber in 59% der Fälle eine bullische Fortsetzung des Trends eingetreten. Im Wochenchart verharren sowohl der RSI als auch die Stochastik in der Übergekauft-Zone und der "harmonic swing" findet hier seinen theoretischen Endpunkt D, sodass eine vorübergehende Korrektur auf Wochenbasis möglich erscheint.



Chart: Bovespa, Quelle: iChartist Pro


Nächste Widerstände: 68.037, 73.103
Nächste Unterstützung: 64.061, 61.268

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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