Dienstag, 31. Juli 2012

Merval - Ausbildung einer Divergenz

Der argentinische Merval handelt zwischen dem Widerstand durch die 200-Tageslinie und der Unterstützung durch die 50-Tageslinie. Auf starke Anstiege folgten regelmässig kleinere Korrekturen, wodurch der Index klare Swingbewegungen entwickelt hat. Seit Anfang Juli entstand zwischen RSI und Kurs eine Divergenz, in dem der Oszillator tiefere Highs ausbildete, während der Index mit höheren Lows aufwärts tendierte. Sollte diese Divergenz aufgelöst werden, ist mit einer stärkeren Kurskorrektur in den nächsten Wochen zu rechnen.


Chart: Merval, Quelle: iChartist Pro

Nächster Widerstand: 2.537
Nächste Unterstützung: 2.312
Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.
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Auch KISAMBA Staaten warten auf Donnerstag

Alle Augen der Börsenwelt sind schon seit Tagen auf die am Donnerstag stattfindende EZB Sitzung gerichtet. Man erwartet sich eine Anleihenkaufprogramm und wenn es leicht geht, eine Zinssenkung dazu. Auch die KISAMBA Staaten haben sich in das Warten auf die Aussagen Draghis eingereiht.

Weltweit wird so ein Druck auf Europa aufgebaut, daß man doch den Markt stimulieren soll.
Deutschland ist derzeit der Bremser, der es verhindert, daß aus der Schuldenpolitik eine Megaschuldenpolitik wird, denn ein Anleihenkaufprogramm bedeutet das Anwerfen der Druckerpresse.

Zusammengefasst heißt es, dass Europa die Schuldenpolitik durch Schuldenpolitik bekämpfen wird. Was dann in 20 Jahren sein wird, dass weiß niemand.

Montag, 30. Juli 2012

Kursfeuerwerk in Brasilien

Am Freitag schloss der brasilianische Bovespa Index nach einem Aufwärtsgap und einem regelrechten Kursfeuerwerk mit 4,72% im Plus. Damit brach der Index über das absteigende Dreieck und über den 50-Tagesschnitt nach oben aus, konnte aber das Hoch von Mitte Juni noch nicht erreichen. Die Überwindung dieses Hochs ist für die Ausbildung eines Aufwärtstrends sehr wichtig. Der RSI notiert bereits in der Übergekauftzone, die Stochastik knapp davor.


Chart: Bovespa, Quelle: iChartist Pro


Nächste Widerstände: 57.567, 59.279
Nächste Unterstützungen: 54.567, 52.500

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Australiens Börse steigt nach US Vorgaben

Australische Aktien kletterten heute morgen, passend zu einem starken Anstieg der US-Märkte am Freitag. Die Hoffnung ist eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die Zentralbanken weltweit. Die Benchmark S & P / ASX 200  liegt derzeit 4,268, einem Plus von 0,8%.  
Finanzanktien führen die Kursgewinne an, die Australia & New Zealand Banking Group stieg um 1%, die Commonwealth Bank of Australia Ltd  um 1,3% und die National Australia Bank Ltd um 1,2%. Energie-Aktien haben sich ebenfalls verbessert, mit Woodside Petroleum um 1% und Oil Search Ltd um 0,9%, nachdem Rohöl-Futures am Freitag über $ 90 pro Barrel im New Yorker Handel geschlossen haben.

Freitag, 27. Juli 2012

Die Reichen in Südamerika nehmen zu

Laut einer Studie des Marktforschungsunternhmen Wealth-X leben 8% der reichsten Menschen der Welt in Lateinamerika. Als superreich gilt jener, der ein Nettovermögen von mehr als 24,4 Millionen Dollar verfügt. Das gemeinsame Vermögen der lateinamerikanischen Superreichen betrage 1,87 Billionen Euro.

Eine Sonderstellung in Lateinamerika nimmt Brasilien bei den Superreichen ein. In diesem Land leben 4725 Reiche, das bedeutet Rang 3 in der Beheimatung von Superreichen international. Beigetragen haben in den letzten Jahren die ansteigenden Commodity Preise, die die brasilianischen Landwirtschaftsindustriellen zu Superreichen haben werden lassen. 50 Brasilianer verfügen gar über ein Nettovermögen von über 1 Milliarde Dollar.
In Mexiko leben 1900 Reiche, fast genausoviel wie im ganzen Kontinent Afrika. In Argentinien 1050.

Spitzenreiter bei den reichen Bürgern ist übrigens die USA mit 56860 ausreichend reichen Bürgern.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Straits Time Index seit 13.07. über Abwärtstrend

Der Straits Time Index in Singapur ist am 13.07. über den Abwärtstrend ausgebrochen und danach am Fibonacciretracement abgeprallt. Der Markt handelt seitdem über der Abwärtstrendlinie, welche zur Zeit als Unterstützung dient. Positive Zeichen kommen auch von den Durchschnittslinien (50 und 200 Tage), die beide wieder einen steigenden Verlauf haben und die kurze über der langen liegt.


Chart: Straits Times, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 3.035
Nächste Unterstützung: 2.873

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Mexiko und Brasilien gestern

Brasiliens und Mexikos Aktienmärkte sind gestern leicht gefallen. Der brasilianische BOVESPA hat um 0,04% nachgegeben und liegt nun bei 52662 Punkten, der vierte Tag in Folge an Verlusten.

 In Mexiko ist der IPC um 0,1% gefallen und liegt nun bei 40657 Punkten.
Die Aktiengesellschaft Desarrolladora Homex ist gestern um 10% gefallen, nachdem sie mitgeteilt hat, daß ihr Quartalsprofit um 17% gegenüber dem Vorjahr gesunken ist.

Dienstag, 24. Juli 2012

All Ordinaries - Abprall am Maihoch

Nachdem der australische All Ordinaries Index am Maihoch abgeprallt ist handelt er heute noch richtungslos in einem Doji. Unterstützung erhält er durch den 50-Tagesdurchschnitt, der bereits seit Mitte Mai einen fallenden Verlauf hat. Die 200-Tageslinie verläuft flach und bildet gemeinsam mit dem Maihoch einen doppelten Widerstand, dessen Überwindung erst für wieder steigende Kurse sorgen kann. Angesichts der aktuellen Ängste um Griechenland und Spanien und des schwierigen konjukturellen Umfelds keine leichte Sache.


Chart: All Ordinaries, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 4.250
Nächste Unterstützung: 4.150

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Argentinien braucht wirtschaftliche Impulse

Die Zahlen im Mai zeigen, dass Argentiniens Wirtschaft das erste mal seit 34 Monaten zurückgeht. Auch das Verbrauchervertrauen ist im Juli gesunken und die industrielle Produktion ist gegenüber dem Vorjahr gefallen.

Ein wichtiger Exportartikel Argentiniens steigt aber, nämlich die Sojabohne, deren Preis zu neuen Höhen aufsteigt, begründet durch die Dürre in den USA. Der Preis für Sojabohnen stieg im laufenden Jahr um 37 Prozent. Argentinines Bauern bauen massiv genmanipulierten Soja an.

Ein von der Torcuato Di Tella Universität veröffentlichter Bericht befürchtet jedoch ein Abgleiten Argentiniens in die Rezession, dies innerhalb von sechs Monaten. Dies alles schreit nach Maßnahmen der öffentlichen Hand, um Ausgaben des Konsums und Investitionen anzukurbeln.

Montag, 23. Juli 2012

Bovespa handelt entlang des 50-Tagesdurchschnitts

Der brasilianische Bovespa Index handelt entlang des 50-Tagesdurchschnitts und bildet dabei ein absteigendes Dreieck aus. Diese Formation wird in den meisten Fällen nach unten aufgelöst. Unterstützung kommt von den Oszillatoren, die eine positive Steigung aufweisen und bei ca. 50 Puntken liegen.


Chart: Bovespa, Quelle: iChartist Pro


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Verbraucherpreise in Kanada sinken im Juni

Um 0,4% gingen die Verbraucherpreise im Juni im Monatsvergleich zurück. Im Mai sanken sie ebenfalls um 0,1%. Vergleicht man aber die Jahre so ist derzeit dennoch ein Plus von 1,2 Prozent der Preise zu verzeichnen. Schuld an der Jahressteigerung sind die höheren Strompreise und die gestiegenen Preise bei den PKWs. Die Stromkosten legten im Juni um 5,9% zu. Das ist ein gewaltiger Anstieg der Energiekosten.

Dabei zogen die Strompreise gerade in den Staaten Ontario, Alberta und British Columbia an. Exklusive er Strompreise legte der bereinigte CPI-Index im Juni um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

Freitag, 20. Juli 2012

Absteigendes Dreieck bei Bovespa Index

Der gestrige Handelstag schloss im Bovespa Index in Brasilien positiv und zum zweiten Mal hintereinander über der Seitwärtsrange und dem 50-Tagesdurchschnitt. Gleichzeitig zeichnet sich die Ausbildung eines absteigenden Dreiecks zwischen 52.500 und aktuell 56.500 Punkten ab.


Chart: Bovespa, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 56.500
Nächste Unterstützung: 52.500

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Einzelhandelsumsatz in Mexiko steigt

Der Umsatz im Einzelhandel ist in Mexiko entgegen den Prognosen stärker angestiegen. Hatte man ein Plus von 4,3% erwartet, so wurde es schlussendlich sogar eine Steigerung um 5,2%- Dies ist gegenüber der vorherigen Steigerung um 2,5%  eine Verdopplung.
Stark angestiegen ist der Konsum bei Autos und Computern und Haushaltswaren, der Konsum bei Lebensmitteln ging hingegen zurück.

Die Einzelhandelsumsätze sind eine monatliche Messung aller von Einzelhändlern verkauften Waren, basierend auf einer Stichprobe von Kaufhäusern verschiedener Arten und Größen in Mexiko. Es ist ein wichtiger Indikator für Konsumentenausgaben und auch verbunden zu Verbrauchervertrauen.

Donnerstag, 19. Juli 2012

All Ordinaries eröffnet mit Upgap

Der australische All Ordinaries Index eröffnet heute mit einem Upgap und setzt damit seine Aufwärtsbewegung seit 12. Juli fort. Wichtig ist jetzt die rasche Überwindung des Hochs vom 17.5. bei 4.233 Punkten und danach des 200-Tagesschnitts. Ein neuerliches Abprallen könnte eine Korrektur zunächst bis 4.100 und dann bis 4.050 Punkten auslösen. Für die Möglichkeit des Abprallens sprechen die beiden Oszillatoren RSI und Stochastik, die beide in der Übergekauftzone notieren. Unterstützung kommt vom 50-Tagesschnitt, der bereits unter dem Kurs liegt, aber noch eine fallende Tendenz aufweist.


Chart: All Ordinaries, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 4.233
Nächste Unterstützung: 4.050

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Mittwoch, 18. Juli 2012

Mexikanische Aktien verlängern Gewinnstrecke und loggen Rekordhoch ein

In Mexiko stiegen gestern die Aktien und führten den IPC Index auf ein neues Rekordhoch. Die Gewinnstrecke wurde dadurch auf sieben Handelssessions in Folge ausgedehnt und der IPC Index stieg am Dienstag um 0,9% auf 41.273,03 Punkte. Der Aufwärtstrend ist intakt und wird durch die beiden Durchschnittslinien (50- und 200-Tage) bestätigt. Die beiden Oszillatoren RSI und Stochastik liegen bereits im übergekauften Bereich, was aber bei Aufwärtstrends länger der Fall sein kann. Zwischenzeitlich wird es aber zu kleineren Korrekturen kommen.


Chart: Dax, Quelle: iChartist Pro


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Optimismus in Brasilien sinkt

Brasilien rutschte im weltweiten Ranking hinsichtlich des Optimismus der Unternehmer und Unternehmerinnen vom zweiten auf den achten Platz. Dies zeigen die gestern (16.09.) veröffentlichten Daten der Umfrage der Consultigfirma Grant Thornton International.

Im ersten Quartal (Januar bis März 2012) hatten sich noch 86 Prozent der brasilianischen Unternehmer optimistisch über die Entwicklung der lokalen Wirtschaft geäußert. Im zweiten Quartal (April bis Juni 2012) vertraten nur noch 61 Prozent eine optimistische Position.

In der Studie wurden insgesamt 11.500 Unternehmen in 40 Ländern befragt.
Einhergehend mit den Ergebnissen sieht Grant Thornton International die Verschlechterung der optimistischen Haltung der Brasilianer begründet in einer stärkeren Vorsicht in Hinblick auf die europäische Krise und ihre Auswirkungen auf das Weltgeschehen. Allerdings liege Brasilien, trotz der Verschlechterung, weiterhin über dem weltweiten Durchschnitt.

Die Studie zeigt weiterhin, dass das optimistische Niveau in Lateinamerika im letzten Quartal generell um 20 Prozentpunkte (von 73 Prozent auf 53 Prozent) gesunken ist. Der Optimismus der Unternehmer innerhalb der BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien und China) ist jedoch bei 41 Prozent stabil geblieben.
Von allen befragten Teilnehmerstaaten ist Peru als das Land mit den optimistischsten Unternehmern (96 Prozent) aus der Grant Thornton Erhebung hervorgegangen. An zweiter Stelle folgten Chile und die Philippinen mit 90 Prozent, dann Georgien (83 Prozent), Canada (70 Prozent), Indien (67 Prozent) gefolgt von Südafrika mit 63 Prozent. Die pessimistischsten Länder bleiben Spanien mit minus 66 Prozent, Griechenland (minus 58 Prozent), Holland (minus 46 Prozent) und Japan mit minus 41 Prozent.

Positiv hervorgehoben haben sich die Belgier, die nach dem zweiten Semester von minus 26 Prozent auf ein Niveau von 28 Prozent Optimismus aufgestiegen sind. Auch der schweizer Optimismus unter den Geschäftsleuten hat um 38 Prozentualpunkte zugenommen (von minus 22 Prozent auf 16 Prozent). (jv)

Quelle:brasilinews.de

Dienstag, 17. Juli 2012

Bovespa läuft seitwärts -Swingtrading möglich

Im brasilianischen Sao Paulo gab der Bovespa Index um 1,71 Prozent auf 53.401,80 Punkte nach. Der Index läuft damit wieder in der Seitwärtsrange seit Anfang Juni, in der er seinen Boden bei 52.500 Punkten gefunden hat. Von dort aus starteten die Bullen zu Swingbewegungen, welche bei der 50-Tagesdurchschnittslinie endeten.


Chart: Bovespa, Quelle: iChartist Pro

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.
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Montag, 16. Juli 2012

Argentinien kämpft mit der Inflation

Zwischen zehn und elf Prozent an Zinsen bekommt man in Argentinien, wenn man sein Geld auf die Bank legt. Dies aber nur wenn man in argentinischen Pesos anlegt. Doch dieser Zinssatz bewahrt einen nicht vor einer Geldentwertung auf dem Sparbuch, denn die Inflation ist enorm. 2010 lag sie bei 22%.
Die Regierung reagiert darauf mit einem Gesetz, dass den Zugang zu Devisen beschränkt. Jeder der in Dollar tauschen möchte muß an die Finanzbehörde einen Antrag stellen. Und diesem wird nur noch stattgegeben, wenn man eine Auslandsreise plant.
In Argentinien fuhrt diese Maßnahme immer mehr zu Unmut bei den Bürgern.

Bodenbildung in Kanada

Kanadas GSPTSE-Index dürfteseinen Boden bei 11.250 Punkten gefunden haben. Nun ist eine Aufwärtsbewegung bis zum mittelfristigen Abwärtstrend bei ca. 11.800 Punkten möglich. Positiv sind die beiden Oszillatoren RSI und Stochastik zu werten, die beide in der Nähe der Überverkauftzone notieren. Das Bild trüben die fallenden Durchschnittlinien ein, bei denen die 50-Tageslinie unter der 200-Tageslinie liegt.


Chart: GSPTSE, Quelle: iChartist Pro


Nächste Widerstand: 11.800
Nächste Unterstützung: 11.250

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Donnerstag, 12. Juli 2012

Goldverbot in Indien droht – ist Europa sicher?

Indische Rupien will keiner mehr
Das noch vor kurzem von Anlageberatern und Fondsmanagern favorisierte Indien hat offensichtlich mehr Probleme, als bislang vermutet wurde. Die Rupie ist seit bald einem Jahr im Tiefflug, das Vertrauen der Inder in ihre Währung ist erschüttert, und die logische Folge ist, dass die Inder lieber Gold als das sich ständig entwertende Papiergeld halten. Wie reagiert die Politik: Die indische Zentralbank prüft ein Goldverkaufsverbot: Als erster Schritt soll den Banken der Goldverkauf an Privatpersonen untersagt werden (http://www.business-standard.com/india/news/central-bank-likely-to-impose-curbsgold-coin-sale/478620/ ). Ob das dann alles an Maßnahmen bleibt, ist zu bezweifeln. Der Fall ist insofern interessant, weil ja den Indern eine besondere Goldaffinität nachgesagt wird und sie am meisten Gold nach China importieren. Woran sich gleich die Frage anschließt, ob sich Inder das gefallen lassen werden, wo doch Gold eine zentrale Rolle bei Hochzeiten und anderen Familieanlässen spielt. Die zweite Frage, die sich stellt, lautet: Wenn schon ein Land mit einer so goldbezogenen Bevölkerung ein Goldverbot plant bzw. Goldkäufe erschwert, werden dann andere Länder wie die USA oder in Europa vor einem Goldverbot zurückschrecken, wenn die Währung den Gang aller Dinge geht? Hier sind durchaus Zweifel angebracht. Für den Anleger heißt das: Am besten es weiß niemand etwas über einen vorhandenen Goldbesitz. Und: Außerhalb der EU ist Gold in manchem Land wohl besser aufgehoben, etwa in der Schweiz, soferne man im Ernstfall dem politischen Druck der Nachbarländer standhalten wird (Marc Faber ist weniger überzeugt; als Alternative wird oft Singapur oder Hongkong genannt). Indien ist im übrigen nicht das erste Land, das den Goldhandel austrocknen will. Auch in Vietnam wurde vor kurzem eben erst ein Goldhandelsverbot erlassen. Goldverbot in Europa? Was wären die Zeichen an der Wand für ein Goldverbot in Europa? Aufhebung der MWSt-Befreiung, Besteuerung von Kursgewinnen wie bei Aktien, Diffamierung von Gold als Mittel zur Geldwäsche, Steuerhinterziehung und – ein beliebtes Totschlagargument – natürlich zur Terrorfinanzierung. Bei einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer müsste sich zudem der Anleger entscheiden, ob er bewusst seine Goldbestände verheimlicht und zum Steuerhinterzieher wird, oder ob er sich mit einer Deklaration den Behörden ans Messer liefert, die dann das Gold wie Roosevelt 1932 nur einsammeln brauchen – zu einem tiefen Preis. Aber so brachial muss man gar nicht vorgehen, eleganter lässt sich das steuerlich lösen. Eine historische List der Goldverbote findet man zB hier: http://spicaastro.com/gueltige-vorhersagen/2009/1830-das-kommende-goldverbot.html (cr)

Quelle: Boerse Express, www.boerse-express.com, 11.07.2012



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Mittwoch, 11. Juli 2012

Straits Times Index in der Mitte zwischen Unterstützung und Widerstand

Der Straits Times Index in Singapur bewegt sich genau in der Mitte zwischen Unterstützung und Widerstand aus den Fibonacci-Retracements und hat in den letzten Tagen seinen mittelfristigen Abwärtstrend nicht durchbrechen können. Für einen Verbleib im Abwärtstrend sprechen die Oszillatoren RSI und Stochastik, die im übergekauften Bereich notieren.


Chart: Straits Time Index, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 3.035
Nächste Unterstützung: 2.873

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Dienstag, 10. Juli 2012

Sensex Index aktuell mit 0,50% im Plus

Der indische Sensex Index handelt aktuell mit 0,50% im Plus, knapp überhalb des Widerstands durch das Fibonacci-Retracement. Unterstützung bekommt der Markt durch die bereits leicht steigenden Durchschnittslinien (50- und 200-Tage), die Stochastik hingegen notiert bereits stark im übergekauften Bereich und indiziert vor dem Durchbruch über den Widerstand zunächst fallende Kurse. Als Unterstützung dienen in diesem Fall die Durchschnittslinien bei 16.800 Punkten.


Chart: Sensex, Quelle: iChartist Pro


Nächste Unterstützung: 16.800

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Montag, 9. Juli 2012

Bovespa Index schloß am Freitag mit -1,75%

In Lateinamerika haben die Hauptbörsen am Freitag mit uneinheitlicher Tendez geschlossen. Während in Argentinien der Merval-Index leicht stieg (+0,11%), gab der IPC-Index in Mexiko um -0,52% nach. Im brasilianischen Sao Paulo gab der Index der Bovespa-Börse (Ibovespa) um 985,01 Punkte oder 1,75 Prozent auf 55 394,05 Zähler nach.

Der Bovespa Index bewegt sich zur Zeit in einem Swing, der ihn noch einmal bis auf das Hoch von Donnerstag und danach bis auf 52.500 Punkte hinab führen kann. Gegen eine weitere Aufwärtsbewegung vorab sprechen, die fallende 50-Tageslinie und die falenden Oszillatoren.


Chart: Bovespa, Quelle: iChartist Pro


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Freitag, 6. Juli 2012

Sensex handelt am Hoch vom 19.04.2012

Der indische Sensex bewegt sich seit einigen Tagen entlang des Widerstands durch das Hoch vom 19.04.2012. Die Tagesbewegungen verlieren dabei aber bereits an Momentum. Ein Ausbruch könnte den Index in die Gegend von 18.000 und dann 18.500 Punkten führen. Dagegen sprechen die beiden Oszillatoren RSI und Stochastik, die beide im übergekauften Bereich notieren.


Chart: Sensex, Quelle: iChartist Pro


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Donnerstag, 5. Juli 2012

Australisches Handelsdefizit wächst

Wie heute bekanntgegeben wurde ist das australische Handelsdefizit gewachsen. Es beträgt nun 285 Millionen Dollar.
Dies ist gegenüber dem April Defizit von 26 Millionen Dollar eine Anstieg.
Die Exporte stiegen um rund 2% während die Importe um 3% stiegen.

Mittwoch, 4. Juli 2012

All Ordinaries in Seitwärtsrange

Der australische All Ordinaries handelt bereits seit Mitte Mai in einer Seitwärtsrange. Ein Ausbruch über das High vom 17. Mai bei 4.233 Zählern würde das Ende der Range indizieren und der nächste Widerstand dann bei 4.304 Punkten liegen. Gegen einen Ausbruch sprechen zur Zeit der fallende 50-Tagesdurchschnitt und die Stochastik, die in der Übergekauftzone notieret. Der RSI hat noch Luft nach oben für steigende Kurse.


Chart: All Ordinaries, Quelle: iChartist Pro


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Einzelhandelsumsätze in Australien gestiegen

Die monatliche Messung der Einzelhandelsumsätze in Australien ergab eine Steigerung um 0,5%. Die Prognosen wurden übertroffen, man rechnete mit einem Anziehen von 0,2%
Die Zahl basiert auf einer Erhebung in Kaufhäusern und stellt einen Indikator für die Konsumausgaben dar.

In der Maierhebung des Australischen Einzelhandelsumsatzes war noch eine Rückgang von 0,2% zu verzeichnen. Der Umsatz des Aprils war mit einem Plus von 09% dagegen äußerst positiv ausgefallen.

Dienstag, 3. Juli 2012

Bovespa in Seitwärtsrange

Der brasilianische Bovespa-Index hat bei 52.500 Punkten einen Boden gebildet und handelt derzeit in einer Seitwärtsrange. Ein Ausbruch nach oben hätte zunächst Platz bis zum (sinkenden) 50-Tagesdurchschnitt bei 56.613 Punkten. Positiv: Die Stochastik kommt gerade aus dem überverkauften Bereich und der RSI verläuft steigend unterhalb von 50.


Chart: Bovespa, Quelle: iChartist Pro


Nächster Widerstand: 56.613
Nächste Unterstützung: 52.500

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Montag, 2. Juli 2012

Merval schließt mit 3,46% im Plus

Der argentinische Merval ließ sich am Freitag von Europas Euphorie über die nun legtimierte direkte Bankenhilfe anstecken und schloß mit 3,46% im Plus. Der Index schaffte es aber um 0,61 Punkte nicht über das Hoch vom 19.06.2012. Ob der Ausbruch heute gelinget oder nach der Partystimmung der Kater regiert, wird sich noch herausstellen. Die gleitenden Durchschnitte (beide fallend und der 50-Tagesschnitt unter dem 200-Tagesschnitt liegend) sowie die Stochastik im übergekauften Bereich indizieren - zumindest mittelfristig - einen Rücksetzer.


Chart: Merval, Quelle: iChartist Pro


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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Mexiko hat neuen Präsidenten

Pena Nieto, 45 jähriger Anwalt, ist neuer Präsiednet in Mexiko. MIt rund 38 Prozent der Stimmen konnte er die Wahl für sich entscheiden. Der neue Präsident ist ein Vertreter der Partei der institutionalisierten Revolution, die das Land bis 1929 - 2000 autoritär regierte.

 Ihre jahrzehntelange Herrschaft ging einher mit Korruption, Wahlfälschung, Unterdrückung und Günstlingswirtschaft.
Sein Programm ist die Liberalisierung des Arbeitsmarktes, die Öffnung des Ölkonzern Pemex, eine Polizeireform.

Mexiko leidet unter der Gewalt des Kampfes gegen die Drogenbosse und einer korrupten Poilizei.