Mittwoch, 19. Dezember 2012

Das Zentralbanken-Gold ist weg (von Eric Sprott)

Es herrscht eine physische Goldknappheit



Der kanadische Fondsmanager und legendäre Commodity-Investor Eric Sprott, inzwischen durch seine physischen Gold-, Silber- und Palladiumfonds auch einem breiten Publikum bekannt, ist aufgrund seiner umfangreichen Analysen davon überzeugt, dass das Zentralbankengold der meisten westlichen Zentralbanken weg ist und nicht mehr zurückgeholt werden kann. Seiner Meinung wurde es dazu benützt, den Goldpreis zu drücken. Die Zentralbanken haben nur mehr Goldforderungen in ihren Büchern. In einem Interview auf Bloomberg begründet er seine Sichtweise, die er nicht als Verschwörungstheorie der Goldbugs abgetan sehen will: http://www.silverdoctors.com/



Der Papiergoldmarkt hat sich seiner Ansicht vom physischen Goldmarkt völlig angekoppelt, das sehe man daran, dass eine Goldjahresproduktion am Papiermarkt binnen zweier Tage gehandelt werden könne Es herrsche eine physische Goldknappheit, das Angebot könne nicht weiter gesteigert werden, aber die Nachfrage bleibe hoch. Immer mehr Leute kaufen Gold, doch es könne keine größere Menge mehr produziert werden. Das nachgefragte Gold sei daher von den Zentralbanken in den Markt gegeben worden. Die wirtschaftliche Lage sieht Sprott düster, die ganzen Zentralbankenmaßnahmen hätten nichts genützt. Das Bankensystem sei nach wie vor aufgrund ihres Leverages hochgradig gefährdet.


Ausführlich nimmt Eric Sprott noch in einem Interview auf USAwatchdog.com zu seinen Thesen bezüglich des Zentralbankengoldes Stellung:
http://www.youtube.com/


Die Maßnahmen der Bundesbank, jährlich 50 Tonnen Gold von den USA heimzuholen, bezeichnet Sprott als „Scherz“. Unlängst sollte die mexikanische Zentralbank sagen, wo ihr Gold liege, und es stellte sich heraus, dass 95% in London und New York sind und nur 5% in Mexiko. Dasselbe mit Indien, wo angeblich wenigstens nur 40% außer Landes sind. Was mit diesem Gold ist, weiß niemand. Faktum ist: „Wir haben eine Goldknappheit!“

(Quelle: www.foonds.com)



Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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