Dienstag, 11. Dezember 2012

Schweizer Franken durch Negativzins schwer unter Druck

Der Euro legte nach einer längeren Schwächephase gegenüber dem Schweizer Franken in den vergangenen Handelstagen rund ein Prozent zu – Grund dafür ist die Credit Suisse, die künftig Negativzinsen auf Bareinlagen
verlangen will.
Die europäische Leitwährung vollbrachte in den vergangen vier Handelstagen ein eindrucksvolles Comeback ab und stieg gegenüber dem Schweizer Franken von 1,2050 um rund ein Prozent auf über 1,2150 Schweizer Franken – im Zuge dessen gelang dem Euro auch der Ausbruch über die kurzfristige Abwärtstrendlinie bei 1,2060 Schweizer Franken.
Weitere Banken könnten Credit Suisse folgen
Der Auslöser der extremen Franken-Schwäche der letzten Tage ist die Schweizer Großbank Credit Suisse. Anfang der Woche kündigte das Institut an, auf Barreserven ab dem 10. Dezember negative Zinsen zu verlangen, um der hohen Nachfrage nach Schweizer Franken entgegen zu wirken – ausschließlich betroffen davon sind institutionelle Kunden. Einige Experten gehen nun davon aus, dass auch andere Banken dem Beispiel der Credit Suisse folgen werden.nWegen der Negativzinsen wird die Anlage in Schweizer Franken für die Schwergewichte unter den Marktteilnehmern völlig unattraktiv – daher sollte der Euro gegenüber dem Schweizer Franken in den nächsten Wochen weiter aufwerten. (mb)
Quelle: Fondsprofessionell
Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.
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