Dienstag, 19. Februar 2013

Goldkurs aktuell auf dem Niveau von 1978

Inflationsbereinigt befindet sich der Goldkurs aktuell auf dem Niveau von 1978

Neben Renditeaspekten werden aber gerade im Fall von Gold seine vorteilhaften Portfolioeigenschaften betont, die auch in der jüngsten Finanzkrise überaus deutlich zum Vorschein kamen. Die Korrelation zu anderen Assetklassen ist gering, gleichzeitig bieten Goldengagements einen natürliche Inflationssicherung



Die Kaufkraft von Gold als Rohstoff schwankt im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Der langfristigen Goldpreisentwicklung durch Förderkosten stehen kurzfristige Goldpreisentwicklungen durch An- und Verkauf von Goldreserven gegenüber. Allerdings unterliegt der Goldpreis keinen Folgen einer Währungsreform. Anders als beispielsweise Anleihen sind Goldbarren und Goldmünzen an kein Zahlungsversprechen von Regierungen oder Unternehmen gebunden. Während Gold keine Schulden gegenüberstehen, hängt die Rückzahlung einer Anleihe von der Kreditwürdigkeit des Emittenten ab. Dem Besitzer physischen Goldes droht keine Enteignung durch Insolvenz eines Schuldners. Eine Investition in Gold unterscheidet sich von auf Papier gedruckten Anlagen.

Würde das aktuelle Geldangebot für den US-Dollar mit der nationalen Goldreserve unterlegt, läge der Gleichgewichtspreis im Juni 2009 bei 6852 Dollar pro Feinunze. Für den Euro ergäbe sich ein Wert von 2925 Dollar und für den Schweizer Franken ein Wert von 3512 Dollar pro Feinunze.


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Freitag, 15. Februar 2013

Zentralbanken kaufen massiv Gold

Der Kauf der Zentralbanken im gesamten Jahr stieg im Vergleich zu 2011 um 17 Prozent - auf höchsten Wert seit 1964. Seit der Finanzkrise setzen in erster Linie die Notenbanken der Schwellenländer auf Gold. Sie beendeten damit eine zwei Jahrzehnte andauernde Phase, in denen die Zentralbanken weltweit vor allem Gold verkauft haben. Im Jahr 1980 machte Gold rund 60 Prozent der weltweiten Notenbankreserven aus. Zuletzt waren es nur noch zwölf Prozent. Doch nun steigt der Anteil wieder.

Unter dem Strich fällt Bilanz des Goldjahres gemischt aus: Während die Privatinvestoren weniger zu Gold griffen, kauften die Staaten mehr ein. Das könnte auch erklären, warum der Goldpreis zuletzt keine klare Richtung fand. In den vergangenen Monaten pendelte der Preis zwischen 1600 und 1700 Dollar je Feinunze, nachdem er zuvor jahrelang gestiegen war. Charttechnisch liegen aktuell die Widerstände bei 1909/1790/1678 Dollar und die Unterstützungen bei 1543/1421/1315 Dollar.


 

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

EZB will einen leichteren EURO - Vorsicht beim Franken Wechselkurs

EZB Chef Draghi probiert den Eruo herunterzureden.

"Der Wechselkurs ist kein geldpolitisches Ziel, aber er ist wichtig für Wachstum und Preisstabilität. Wir wollen sehen, ob die Aufwertung fortwährend ist, und ob sie unsere Beurteilung der Risiken für die Preisstabilität verändert." (Draghi nach der Sitzung des Zentralbankrates am 7. Februar in Frankfurt).