Freitag, 15. Februar 2013

Zentralbanken kaufen massiv Gold

Der Kauf der Zentralbanken im gesamten Jahr stieg im Vergleich zu 2011 um 17 Prozent - auf höchsten Wert seit 1964. Seit der Finanzkrise setzen in erster Linie die Notenbanken der Schwellenländer auf Gold. Sie beendeten damit eine zwei Jahrzehnte andauernde Phase, in denen die Zentralbanken weltweit vor allem Gold verkauft haben. Im Jahr 1980 machte Gold rund 60 Prozent der weltweiten Notenbankreserven aus. Zuletzt waren es nur noch zwölf Prozent. Doch nun steigt der Anteil wieder.

Unter dem Strich fällt Bilanz des Goldjahres gemischt aus: Während die Privatinvestoren weniger zu Gold griffen, kauften die Staaten mehr ein. Das könnte auch erklären, warum der Goldpreis zuletzt keine klare Richtung fand. In den vergangenen Monaten pendelte der Preis zwischen 1600 und 1700 Dollar je Feinunze, nachdem er zuvor jahrelang gestiegen war. Charttechnisch liegen aktuell die Widerstände bei 1909/1790/1678 Dollar und die Unterstützungen bei 1543/1421/1315 Dollar.


 

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

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