Montag, 21. Oktober 2013

Europas Sparer lassen vier Billionen Euro renditefrei versauern

In Europa machen Bargeldbestände 42 Prozent des Vermögens von Privathaushalten aus, in den USA dagegen nur 18 Prozent. Höchste Zeit, auch diesseits des Atlantiks mehr Geld in Fonds zu packen, meint der Luxemburger Branchenverband ALFI.

Die europäischen Privathaushalte verfügen über ein Vermögen von insgesamt vier Billionen Euro, das nicht professionell verwaltet wird und deshalb entweder an Wert verliert oder Wachstumschancen verpasst. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Londoner Beratungsunternehmens Mackay Williams im Auftrag des Luxemburger Fondsverbands ALFI (Association of the Luxembourg Fund Industry).

"Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass die europäischen Privathaushalte über eine enorme Summe an Bareinlagen verfügen – die sogar höher ist als das Gesamtvermögen aller Haushalte Südamerikas –, die davon profitieren würden, in Investmentfonds investiert zu werden", sagte ALFI-Präsident Marc Saluzzi.
(Quelle: fondsprofessionell.at)

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. 

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