Donnerstag, 13. März 2014

Trotz herber Verluste: Die Langfristige Gold-Hausse ist noch nicht vorbei, sagt die Dow/Gold-Ratio.


Nach der starken Gegenbewegung der Dow/Gold-Ratio könnte der Goldpreis wie Mitte der Siebziger Jahre in eine zweite Phase eines langfristigen Bullenmarktes eintreten.


Das Verhältnis des Dow Jones Industrial 30 Aktienindex zum Goldpreis hat sich in der Vergangenheit als tauglicher Indikator für strategische Vermögensentscheidungen erwiesen. Die Kennzahl dazu - Dow/Gold-Ratio genannt - lässt sich ermitteln, in dem der aktuelle Stand des Dow durch den Goldpreis in Dollar geteilt wird. Steigt die Kennzahl, weisen US-Standardaktien eine bessere Performance auf als Gold - und umgekehrt. Seit 1913 gab es 5 große Zykluswechsel, die letzten drei in den Jahren 1972, 1980 und 2000.

Gemessen an den Abwärtstrends in den Dreißiger und Siebzigerjahren und der aus den damaligen Tiefpunkten konstruierten Trendlinie ("T2" in folgender Grafik) hat der Abwärtstrend der Dow/Gold-Ratio erst die Hälfte seines Weges zurückgelegt. Nach der starken Gegenbewegung seit Ende 2011 (Strecke "CD") geht die Masse der Anleger euphorisch von weiter steigenden Aktienmärkten aus, wohingegen die Stimmung am Goldmarkt fast depressiv ist. Die Dow/Gold-Ratio aber gibt bereits erste Signale für eine Trendumkehr. Auch in den Siebzigerjahren hatte sich ein langfristiger Abwärtstrendkanal nach einer Gegenbewegung herausgebildet. Langfristiges Ziel der Dow/Gold-Ratio ist kleiner 1.



(Quelle: Wirtschaftswoche)



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