Mittwoch, 16. April 2014

Emotionale Investments

Anlagen in Kunst und Wein locken immer mehr Investoren an. Doch die Investments eignen sich für renditehungrige Glücksritter nur bedingt.


Rekorde sind auf den Finanzmärkten ein untrügliches Signal für Interesse. Wenn die Preise von Aktien oder Anleihen auf neue Höchststände steigen, haben sich Anleger von den rosigen Aussichten überzeugen lassen. Zuletzt haben gerade alternative Märkte abseits der Wall Street mit Rekorden aufgewartet. Davon zeugen millionenschwere Kunstauktionen und rekordhohe Umsätze bei den Auktionshäusern Sotheby's und Christie's.

Bei Investitionen in emotionalen Vermögenswerten gibt es aber enorme regionale Unterschiede.
Während Käufer aus Hongkong und Singapur den Markt für teure Weine dominieren, sind Gemälde in China, Schmuck in Indien oder Oldtimer in Saudi-Arabien die Anlageobjekte der Wahl.

Die Investmenterträge für Wein seit 1900 lagen mit 4,1 Prozent nach Abzug der Inflation (Anm.: p.a.) und waren ein besseres Geschäft als etwa Anleihen oder auch Kunst oder Briefmarken. Doch wie aussagekräftig sind diese vergangenen Ertragsdaten? Bei den Weinen wurden etwa ausschließlich Bordeaux-Weine analysiert, dazu haben Fonds und Indizes im Kunstbereich mit dem großen Problem der Bewertungskriterien zu kämpfen: Jeder Künstler hat auch schwächere Werke.

Aus rein finanzieller Sicht haben Kunst oder Wein einen entscheidenden Nachteil: Sie zahlen keine Zinsen. Doch im Vergleich zu der Anleihe eines Versicherers schmückt ein Kunstwerk wenigstens das Wohnzimmer und auch ein Wein lässt sich besser genießen. Es gibt auf dem Kapitalmarkt Wege, sicherer oder schneller an den Profit zu kommen als über Kunst.
(Quelle: derstandard.at)

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren investdenker Berater.

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