Freitag, 27. Juni 2014

Warum Deflation guttut

Was soll daran so schlimm sein, wenn unsere Kaufkraft steigt? Die Furcht vor Deflation wird nur von Eigeninteressen geschürt.

Um ein Prozent steigen die Preise in Deutschland; in der Euro-Zone sind es sogar nur 0,5 Prozent. Da droht der Übergang von der Inflation zur Deflation. Schon überlegt die Europäischen Zentralbank (EZB), ob sie noch mehr faule Anleihen von Banken, Staaten und Unternehmen aufkaufen soll. Das pumpt Geld in die Welt, und dieses Geld soll Preise und Wachstum antreiben. Etwas Inflation ist gut, Deflation böse, so die herrschende Lehre.

Aber was ist Deflation? Der milde Winter und niedrige Energiepreise dämpfen weltweit den Anstieg der Preise – mit Ausnahme des von der Energiewende geplagten Deutschlands. Aber wem schadet es in Mailand, Paris oder London, wenn er weniger für Öl oder Gas an Ölscheichs oder Gazprom bezahlen muss? Das ist sogar großartig, so bleibt den Verbrauchern Geld übrig für Restaurant, Reisen oder Konsum. Deflation bewirkt Wohlstandswunder für Konsumenten und Lohnbezieher.

Deflationswarner sehen das anders. Wenn alles jeden Tag billiger wird, kauft niemand heute, sondern verschiebt auf morgen. Dazu kommt: Im Supermarkt sinken die Preise schneller als die Löhne, die wegen der Arbeitsverträge unbeweglich sind. Deshalb könnten die Unternehmensgewinne sinken, Pleiten zunehmen, die Wirtschaft in einen Abwärtsstrudel ziehen. Das ist schon einmal beobachtet worden, nämlich in den USA 1929 bis 1933. Damals sank das Preisniveau um bis zu zehn Prozent im Jahr und lähmte die Wirtschaft. Aus dieser Zeit rührt die Deflationsangst der Amerikaner, das Gegenstück zur Inflationsfurcht der Deutschen. Aber die Deflation der Dreißigerjahre wurde dadurch ausgelöst, dass viele Banken pleitegingen und somit immer weniger Geld und Kredite zur Verfügung standen. Die Bankenrettung in der Finanzkrise 2009 wurde daher zu Recht damit begründet: Es musste der Kollaps des Bankensystems und ein Deflationsschock verhindert werden.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Vermögen: Fünf Prozent besitzen mehr als die Hälfte

 In Österreich sind Vermögen noch ungleicher verteilt als bisher angenommen, das ergibt eine neue EZB-Berechnung.

Die Reichsten vereinen einen größeren Anteil des Vermögens auf sich als bisher angenommen: Zu diesem Schluss kommt eine neue Berechnung aus der Europäischen Zentralbank (EZB). Ergebnis für Österreich: Die wohlhabendsten fünf Prozent der Haushalte besitzen demnach zwischen 52 und 59 Prozent des privaten Nettovermögens.

Ein EZB-"Working Paper" geht von ähnlichen Dimensionen aus: Es setzt nicht nur den Anteil der obersten fünf Prozent, sondern auch jenen des Top-Hundertstels höher an als bisher ausgewiesen: Das reichste Prozent besitzt demnach nicht bloß 23 Prozent, sondern 30 bis 41 Prozent des Nettovermögens (Schulden abgezogen).

Von zehn genannten Staaten bescheinigen die Daten nur den USA höhere Vermögenskonzentration. Die angeführten EU-Länder - etwa Deutschland, Frankreich, Italien oder die Niederlande - hängt Österreich  diesbezüglich ab.
(Quelle: Der Standard)

Leistbare und ertragreiche Wege zum Vermögensaufbau zeigt wir Ihnen gerne.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren investdenker Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die investdenker GnbR gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.investdenker.at.

Montag, 23. Juni 2014

So veranlagt Österreichs Versicherungswirtschaft

 Die Anlagen der heimischen Versicherer sind 2013 weiter gewachsen. Sie erreichten eine Summe von 85,5 Milliarden Euro. Einschließlich Anlagen in Fonds- und Indexgebundener sowie Zukunftsvorsorge beliefen sich die Vermögenswerte auf 105,4 Milliarden Euro. Größeres Gewicht kam 2013 wieder Schuldverschreibungen zu. 

Im Detail zeigen sich gegenüber 2012 zum Beispiel bei der Anlageklasse „Schuldverschreibungen“ Veränderungen. Ihr Volumen erhöhte sich nach drei Jahren rückläufiger Tendenz wieder, und zwar um 5,2 Prozent. Es nähert sich damit der 40-Milliarden-Euro-Marke.
Mit einem Anteil von 46,3 Prozent an den Anlagegruppen (2012: 44,7 Prozent) entfällt auf Schuldverschreibungen das mit Abstand größte Stück des 85,5 Milliarden Euro großen Anlageklassen-Kuchens.

Plus bei Fonds- und Indexgebundener sowie Zukunftsvorsorge

Betrachtet man die Kapitalanlagen in der fondsgebundenen und der indexgebundenen Lebensversicherung, so zeigt sich ein Wachstum von 5,58 bzw. 1,71 Prozent.
Größer fiel die Zunahme mit 11,56 Prozent bei den Kapitalanlagen der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge aus.
(Quelle: Versicherungsjournal)

Über die optimale Anlagestrategie für Ihr Portfolio beraten wir Sie gerne.

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Mittwoch, 18. Juni 2014

Uniqa: „Regierung enteignet hunderttausende Österreicher”

Das geplante Hypo-Sondergesetz sorgt für Verärgerung in der Versicherungswirtschaft. Die Uniqa spricht von Enteignung, die Beamtenversicherung von einem schwerwiegenden Verlust des Vertrauens in die Haftung eines Bundeslandes. Uniqa-Chef Andreas Brandstetter will „alle gebotenen rechtlichen Schritte einleiten“.


Vor wenigen Tagen hatte sich der Ministerrat auf ein Sondergesetz für die Hypo Alpe Adria geeinigt. „Das Gesetz soll im Interesse des Steuerzahlers die bestmögliche Verwertung der Vermögenswerte der Bank sowie eine Beteiligung von Alteigentümern und Nachranggläubigern an den Kosten der Hypo-Lösung gewährleisten“, hieß es in einer Mitteilung des Finanzministeriums.

Nachrangverbindlichkeiten mit Länderhaftung Kärntens sind im Ausmaß von nahezu einer Milliarde Euro betroffen. „Die Landeshaftung für diese spezifischen Verbindlichkeiten erlischt durch das Gesetz“, erklärte das Ministerium.

„Waren niemals Spekulationspapiere“

Andreas Brandstetter ist über den Regierungsplan alles andere als erfreut. In der am Montag erschienenen Ausgabe des Magazins „Profil“ macht der Vorstandsvorsitzende der Uniqa Insurance Group AG seinem Ärger Luft.
„Diese Hypo-Anleihen waren niemals Spekulationspapiere. Wir sind verpflichtet, den Deckungsstock in mündelsicheren Papieren zu veranlagen. Die Hypo-Anleihen mit Landeshaftung waren genau das.“
Laut Brandstetter, berichtet „Profil“, wären allein bei der Uniqa 1,1 Millionen Lebenspolizzen von einem Ausfall betroffen, wenn auch in geringem Ausmaß.

„Verfassungs- und EU-rechtswidrig“

„Die Regierung enteignet damit nicht etwa Finanzspekulanten, sondern hunderttausende Österreicher“, so Brandstetter. Es handle sich um ein verfassungs- und EU-rechtswidriges Gesetz, „gegen das wir alle gebotenen rechtlichen Schritte einleiten werden.“
Die Vienna Insurance Group AG Wiener Versicherung Gruppe hält fest, „dass die Anleihen mit Garantien der öffentlichen Hand und somit mündelsicher – für den Deckungsstock der Lebensversicherung geeignet – ausgegeben wurden“, schreibt „Profil“. Der Konzern will gegebenenfalls „mögliche Schritte abwägen“.
(Quelle: Versicherungsjournal)

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Veranlagungen oder Versicherungen davon betroffen sind, vereinbaren Sie einen Termin mit uns.


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Mittwoch, 11. Juni 2014

Hohe Schulden, niedriges Wachstum!

Das Auf und Ab der Verschuldung ist das Strickmuster der globalen Finanzkrise und erklärt sowohl das Ausmaß der Rezession als auch die Schwäche der Erholung seit dem Fall von Lehman Brothers, schreiben die Volkswirte von Standard Life Investments (SLI) in ihrem aktuellen Weekly Economic Briefing. Sie untersuchen deshalb den Stand der Entschuldungspolitik in den Regionen USA, UK, Europa, Japan und den Emerging Markets - allerdings mit Fokus auf den privaten Sektor.
 
Auffällig dabei: In Europa, wo zwischen 2003 und 2008 der Bestand an Schulden im privaten Sektor um 45 Prozent angestiegen war, hat kaum ein Abbau stattgefunden; jedoch mit großen Unterschieden in den einzelnen Ländern. In Deutschland, zum Beispiel, waren die privaten Haushalte bis zur Krise weniger verschuldet als in den Südländern, und haben zudem seit 2009 ihre Schulden stärker abgebaut.
 
Darin sehen die Volkswirte des großen europäischen Investmenthauses einen der Gründe für die Outperformance der deutschen Wirtschaft. Umgekehrt: Hohe Verschuldung in den privaten Haushalten anderer Länder werde vermutlich weiterhin den privaten Konsum dort belasten. Deren Schuldentrag­fähigkeit werde zu einem noch akuteren Problem durch Arbeitslosigkeit und niedrige Inflation. „Insgesamt ist das Vertrauen in den Aufschwung am größten in den USA, UK und Deutschland.
(Quelle: Institutional Money)

Wir stehen gerne für Fragen zu Anlagestrategien in einem schwierigen Marktumfeld jederzeit zur Verfügung.

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Montag, 9. Juni 2014

Das Leid der österreichischen Sparer

Österreich ist das Land der hohen Zinsverluste. Die Sparzinsen sind niedrig - doch die Sparer profitieren keineswegs von der niedrigen Inflationsrate in Europa. Die Teuerung ist hierzulande so hoch wie in keinem EU-Land.

Die Technokraten der Europäischen Zentralbank (EZB) sind besorgt – und das wird vor allem die Sparer und Anleger in Österreich wieder treffen. Die Notenbanker sorgen sich um die stockende Konjunktur und die niedrigen Inflationsraten in der Eurozone. Diese liegt derzeit bei nur 0,7Prozent im Jahresabstand

Deswegen zeigt sich die EZB nun wieder öffentlich entschlossen, radikale Maßnahmen zu ergreifen. Es könnte schon bald negative Einlagenzinsen geben, also Strafgebühren für das überschüssige Geld, das die Banken bei der Zentralbank parken. Und, wie könnte es anders sein, es stehen wieder Zinssenkungen im Raum.

Was hat das mit den österreichischen Sparern und Anlegern zu tun? Sehr viel. Sie gehören zu den Leidtragenden. Aus zweierlei Gründe: Erstens, sie werden sich noch lange Zeit mit extrem niedrigen Sparzinsen abgeben müssen. Zweitens, sie profitieren im Gegenzug nicht von der niedrigen Inflationsrate in der Eurozone.

Realverluste drohen

Im Gegenteil, im April lag die Teuerung hierzulande bei 1,7 Prozent. Damit verbuchte Österreich (gemeinsam mit Rumänien) die höchste Inflationsrate in der EU. Deswegen, weil Wohnen, Wasser und Energie deutlich teurer geworden sind; die Mobilfunkgebühren sind ebenfalls stark gestiegen. Kurzum: Den Sparern drohen hohe Realverluste. Ein extremes Beispiel: Die Bawag hat ihren Zinssatz für ein einjähriges Sparbuch auf 0,2Prozent pro Jahr gesenkt.

Zinsen bleiben niedrig

Dem Sparer bleiben nach dem Abzug der Kapitalertragsteuer nur noch 0,15 Prozent übrig. Würde die Jahresinflation auch nur bei 1,7 Prozent liegen, würde der Sparer einen realen Verlust von 1,55 Prozent erleiden. Bei einem Sparbetrag von 10.000 Euro macht das Minus immerhin 155 Euro aus– auch wenn es nominell nach weniger aussieht.
(Quelle: DiePresse)

Wie auch Sie der Inflation ein Schnippchen schlagen können, zeigen wir Ihnen gerne.

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Donnerstag, 5. Juni 2014

Nervöse Anleger sind ein gutes Zeichen für die Aktienmärkte

Das laufende Jahr war in den ersten Monaten vor allem von einer Korrektur an den Börsen, Turbulenzen bei Schwellenländer-Währungen und einem Comeback des Goldpreises dominiert. Weitaus weniger Beachtung fand eine andere Rallye: Die Anleihenmärkte haben seit Jahresbeginn kräftig angezogen. Deutsche Staatsanleihen brachten ihren Anlegern zwei Prozent, amerikanische auf Eurosicht sogar etwas mehr. Auch US-Unternehmensanleihen waren seit Anfang Jänner ein gutes Geschäft. „Eine Fortsetzung dieses Trends ist schon sehr schwierig“, stellte Monika Rosen, Chefanalystin Private Banking bei der Bank Austria fest. Ein Grund mehr, um auf Aktien zu setzen. Der langfristige Aufwärtstrend sei intakt, auch noch im US-amerikanischen S&P-500-Index. Dafür spreche auch, dass vermögende Privatinvestoren in den USA derzeit zu 39 Prozent auf liquide Mittel und nur zu 25 Prozent auf Aktien setzten. „Die Leute warten auf eine Korrektur.“ Kommt es erneut zu einer solchen, ist genug Geld da, um rasch wieder in die Aktienmärkte zu fließen.

Doch wenn ein Bullenmarkt schon so lange läuft wie der gegenwärtige, dann sei Vorsicht geboten, schränkt Rosen ein. Man sollte auf Risikoanzeichen wie eine allzu gute Stimmung unter den Investoren achten. Doch gibt es auch Indizien dafür, dass sich der jahrelange Boom langsam seinem Ende nähern dürfte. Seit 2011 zeichnet sich eine Trendwende ab: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der US-Aktien zieht wieder an. „Seit damals steigen die Aktienkurse stärker als die Gewinne“, stellt Rosen fest. In den Jahren davor ist es umgekehrt gewesen; Aktien haben sich sukzessive verbilligt. Noch liegt das KGV zwar nur knapp über dem historischen Schnitt, billig sind US-Aktien damit aber nicht mehr. Weitere Turbulenzen an den Börsen sind daher möglich, zumal die Anleger sehr nervös sind. Letzteres sei aber gut, meint Rosen: Eine große Korrektur komme meist dann, wenn vorher alle euphorisch waren.

Was die einzelnen Aktienmärkte betreffe, so seien die Schwellenländer derzeit jedenfalls nicht teuer. Ob und wann eine Erholung einsetzt, hänge jedoch von der wirtschaftlichen Entwicklung in den aufstrebenden Volkswirtschaften ab. Doch nicht nur bei den Emerging Markets sieht die Expertin Aufwärtspotenzial, auch Japan traut sie noch einiges zu.

Streuen mildert Kursausschläge

Bank-Austria-Vorstand Robert Zadrazil verweist darauf, dass die Streuung über eine breite Anzahl von Assetklassen Schwankungen verringern und substanzielle Verluste vermeiden kann.
(Quelle: diepresse.com)

Wir helfen Ihnen gerne bei einer sinnvollen Streuung Ihrer Wertpapiere.

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Dienstag, 3. Juni 2014

Wissenslücke bei Wertpapieren: "Viele nehmen Zinsverluste in Kauf"

Vier von zehn Befragten wissen nicht, was Wertpapiere sind. Nur ein Drittel der Österreicher sieht Wertpapiere als Lösung gegen niedrige Zinsen.

Das Wissen der Österreicher über Wertpapiere ist unverändert gering: Vier von zehn Befragten wissen nicht, was Wertpapiere sind, geht aus einer von der Erste Bank beim Meinungsforschungsinstitut IMAS in Auftrag gegebenen Umfrage hervor. Rund die Hälfte (52 Prozent) der 900 Befragten stufen ihr Wissen über Wertpapiere als mangelhaft ein.

1 Prozent der Österreicher wissen zwar über den Realverlust am Sparbuch Bescheid, jedoch sind nur für 34 Prozent Wertpapiere eine Lösung gegen die niedrigen Zinsen. Viele Österreicher nehmen Zinsverluste in vollem Umfang noch immer in Kauf.

Alternativen zum Sparbuch

Das Sparbuch sei für die kurzfristige Liquidität wichtig und notwendig. Da das Zinsniveau aber noch relativ lange so niedrig bleiben werde, sollten die Kunden für längerfristige Veranlagungen über das eigene Sparen nachdenken.

In den letzten Jahren wäre eine breite Diversifikation in verschiedenen Risikostufen für die Kunden das Beste gewesen.
(Quelle: diepresse.com)

Wir sorgen für eine ordentliche Streuung Ihrer Wertpapiere. Natürlich nur, wenn Sie wollen. Fragen Sie uns!

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