Mittwoch, 11. Juni 2014

Hohe Schulden, niedriges Wachstum!

Das Auf und Ab der Verschuldung ist das Strickmuster der globalen Finanzkrise und erklärt sowohl das Ausmaß der Rezession als auch die Schwäche der Erholung seit dem Fall von Lehman Brothers, schreiben die Volkswirte von Standard Life Investments (SLI) in ihrem aktuellen Weekly Economic Briefing. Sie untersuchen deshalb den Stand der Entschuldungspolitik in den Regionen USA, UK, Europa, Japan und den Emerging Markets - allerdings mit Fokus auf den privaten Sektor.
 
Auffällig dabei: In Europa, wo zwischen 2003 und 2008 der Bestand an Schulden im privaten Sektor um 45 Prozent angestiegen war, hat kaum ein Abbau stattgefunden; jedoch mit großen Unterschieden in den einzelnen Ländern. In Deutschland, zum Beispiel, waren die privaten Haushalte bis zur Krise weniger verschuldet als in den Südländern, und haben zudem seit 2009 ihre Schulden stärker abgebaut.
 
Darin sehen die Volkswirte des großen europäischen Investmenthauses einen der Gründe für die Outperformance der deutschen Wirtschaft. Umgekehrt: Hohe Verschuldung in den privaten Haushalten anderer Länder werde vermutlich weiterhin den privaten Konsum dort belasten. Deren Schuldentrag­fähigkeit werde zu einem noch akuteren Problem durch Arbeitslosigkeit und niedrige Inflation. „Insgesamt ist das Vertrauen in den Aufschwung am größten in den USA, UK und Deutschland.
(Quelle: Institutional Money)

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