Donnerstag, 24. Juli 2014

Hypo-Gesetz bringt Gläubiger auf Barrikaden

Aufruhr um Gläubigerbeteiligung: Kritiker und Betroffene fürchten ungarische Zustände und kündigen Klagen an

Die Entscheidung der Regierung, Gläubiger der staatlichen Hypo Alpe Adria im Rahmen des Abbaus der Bank per Gesetz zur Kassa zu bitten, hat für ein mittleres Erdbeben gesorgt. Ob Ratingagenturen, Analysten, Banker oder Anleihegläubiger, die Regierung wurde von einer Welle der Empörung überrollt. In Summe geht es, wie berichtet, um das Erlöschen von Verbindlichkeiten in der Höhe von 1,754 Milliarden Euro; 890 Millionen davon sind (noch) vom Land Kärnten garantiert (siehe Wissen). Die Haftungen erlöschen gleich mit.

Die bayerische Staatsregierung will den österreichischen Schuldenschnitt nicht akzeptieren. "Es ist ein einmaliger Vorgang in Europa, dass ein Land sich per Gesetz von Schulden befreien möchte", sagte Finanzminister Markus Söder (CSU.

Stefan Pichler, Professor für Banking an der Wirtschaftsuniversität Wien, greift zu deutlichen Worten: "Das ist ein rückwirkender Eingriff in rechtliche Verträge mit falschen moralischen Argumenten. Das darf kein guter Wirtschaftsstandort tun und ist der erste Schritt in Richtung Ungarn."

Die Bonitätswächter von Standard & Poor's haben am Dienstag sieben heimische Banken und tags darauf vier Bundesländer mit negativem Ausblick auf ihre Watchlist gesetzt. Bis inklusive Juli prüfen sie, ob die Hypo-Entscheidung weitere Folgen für die österreichische Finanzarchitektur hat. Konkret geht es etwa für die Großbanken Erste Group, Raiffeisen Bank International und UniCredit Bank Austria um zwei Ratingstufen. Dank der impliziten Staatsgarantie (der Staat lässt derzeit keine Großbanken umfallen) liegt die Bonität dieser Institute derzeit im A-Bereich, bei S&P prüft man nun aber die Abstufung ins BBB-Niveau.
(Quelle: Der Standard)



Es ist auf jeden Fall ein guter Zeitpunkt, seine Veranlagung selbst mit Hilfe eines unabhängigen Spezialisten selbst in die Hand zu nehmen, denn wenn man es in der momentanen Situation grossen Instituten oder dem Staat überläßt, verliert man immer.


Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren investdenker Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die investdenker GnbR gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.investdenker.at.

Dienstag, 22. Juli 2014

Wie man Länder in den Abgrund führt

Vielleicht hilft der politischen Kaste der Blick auf abschreckende Beispiele unseres Zeitalters: Argentiniens langer Abstieg, Japans fehlender Antrieb.

Im Jahr 1914 war Argentinien das Land der Zukunft. Harrods eröffnete in Buenos Aires seine erste Auslandsfiliale. Das BIP pro Kopf lag über dem Deutschlands, Frankreichs und Italiens. Die Bodenschätze, muskulöse Rinder und die dazugehörige Landwirtschaft wirkten wie aus dem Bilderbuch. Ambitionierte europäische Auswanderer konnten sich nicht entscheiden, ob sie besser nach Argentinien oder doch nach Kalifornien ziehen sollten.

Und Japan wurde noch vor 30 Jahren als neue stärkste (Wirtschafts-)Macht auf der Welt gehandelt. Heute glaubt das keiner mehr.

Vielleicht werden Bundes- und Vizekanzler beim Seitenblick auf den Nachbarn des WM-Austragungslandes ausnahmsweise nachdenklich. Vielleicht überlegen sie – das ist schon naiv optimistisch – ganz kurz, wie es wäre, über den eigenen Schatten zu springen: in der Bildungspolitik, bei der Geldverschwendung mit der großen Gießkanne, genannt Fö(r)deralismus, bei dem Schuldenberg und den politischen Eitelkeiten. Dass der Großteil Europas und Österreich in fast allen relevanten Parametervergleichen ganz langsam, aber doch nach unten rutscht, kann nun nicht einmal mehr von der PR-Abteilung der genannten Herren geleugnet werden. Hannes Androsch erklärte vor Kurzem bei einer Festansprache sinngemäß: Paradoxerweise stehen wir gut da, aber so eben nicht mehr lange.

Auch diejapanische Entwicklung wird in Europa so nicht eins zu eins drohen: Zu dynamisch sind osteuropäische und – in einigen Jahren – wohl auch südeuropäische Länder. Einwanderung wird es auch in Europa im Gegensatz zu Japan weiter geben. Und zu groß ist der Wohlstand dort. Aber: Das Gefühl, dass es nicht mehr so aufwärts gehen wird wie früher, dass es eigentlich nicht mehr viel bringt, sich in Beruf oder Familie aufzuopfern, ist auch hier präsent. Landläufig nennt man diese Stimmung Agonie. Sie hat fast immer nicht nur mit der wirtschaftlichen Lage zu tun, sondern auch mit den Menschen an der Spitze. Stehen sie nicht für Aufbruch, geht es automatisch nach unten. Das muss nicht sein, wir könnten weiter vorn dabei sein.
(Quelle: Die Presse)



Die entscheidende Frage ist daher: Endet die EU wie Japan oder Argentinien? Aber auch dort gehören die Vermögenden zu den großen Gewinnern, denn die Immobilienpreise und Mieten haben nie gedachte Rekordpreise erreicht. Daher ist es für den persönlichen Wohlstand nicht nur aussschlagegebend, wie die politischen Entscheidungen auch weiterhin aussehen, sondern es ist sicher immer vernünftig, nicht nur für sein Geld zu arbeiten, sondern auch sein Geld -egal wie groß das Vermögen ist - etwas für sich arbeiten zu lassen! Denn eines ist sicher- die stark steigende Anzahl von Reichen in der Welt und in Österreich
gehört in den seltensten Fällen zu denen, die für Geld arbeiten - denn bei den Steuersätzen auf Arbeit, sowohl hier als auch weltweit, ist es kaum möglich, ein Vermögen nur zu erarbeiten. Befragen Sie daher uns zum Thema Vermögensaufbau.


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Donnerstag, 17. Juli 2014

Finanzprofessor rechnet mit Weltfinanzkrise ab April 2015

Arturo Bris, Professor für Finanzen an der IMD, hält eine globale Finanzkrise für wahrscheinlich und nennt dafür einen erschreckend konkreten Zeitrahmen.

Die nächste Finanzkrise steht bevor und was wird dagegen getan? Zu wenig. Mit dieser Einschätzung sorgt Arturo Bris vermutlich für Unmut bei Notenbanken und politischen Entscheidungsträgern, die sich seit Jahren bemühen, die Konjunktur wieder auf Trab zu bringen. Bris ist Professor für Finanzen an der schweizerischen Wirtschaftshochschule IMD und Leiter des World Competitiveness Centers. Die Statistiken lassen seiner Ansicht nach eine internationale Finanzkrise erwarten, die schon im April 2015 beginnen und im März 2016 wieder enden soll.

Bris sieht die Weltwirtschaft just in dem Moment, in dem sich viele Volkswirtschaften scheinbar endlich von der letzten großen Krise aus dem Jahr 2008 erholen, mit ihren größten Herausforderungen seit damals konfrontiert. Im Rahmen eines Events des IMD warnte er davor, gerade jetzt selbstzufrieden zu sein, denn zu oft hätten wir, so Bris, nicht aus der Historie gelernt und nicht im Angesicht einer Krise, von der wir wüssten, dass sie bevorstehe, gehandelt.
(Quelle: Fondsprofessionell)

Wir stehen den diversen Prophezeiungen verschiedenster Finanzgurus eher skeptisch gegenüber, aber das der Kursverlauf an den Börsen keine Einbahnstrasse nach oben ist, hat uns das letzte Jahrzehnt gelehrt. Mit sinnvollen Anlagestrategien kann Schwankung sehr positiv genützt werden und von Zeit zu Zeit machen Gewinnabsicherungsstrategien Sinn. Welche Möglichkeiten es gibt, zeigt Ihnen gerne Ihr investdenker Berater.

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Montag, 14. Juli 2014

Dax im Kreuzfeuer

Eine schlechte Woche und ein schwerer Tag für den Dax: Schwache Daten aus Asien und erschreckende Meldungen aus dem Euro-Raum ließen vorige Woche die Kurse einknicken. Viele Anleger sichern bereits ihre Gewinne ab.

Seit Wochenanfang beherrschten nervöse Gewinnmitnahmen den Leitindex. Insgesamt beliefen sich die Verluste in der vergangenen Woche auf über drei Prozent

Die Gründe für die miese Stimmung an den Märkten sind vielfältig. „Der Markt ist charttechnisch angekratzt, außerdem vermiesen die jüngsten Konjunkturdaten aus Asien die Stimmung“, sagte ein Frankfurter Händler. Auch die zunehmende Eskalation der Gewalt im Nahen Osten führe dazu, dass die Anleger Risiken meiden, kommentierten die Analysten der Helaba. Andere Händler machten auch schwache Daten zur Industrieproduktion im Mai aus Frankreich und Italien für den Kurssturz verantwortlich.

Aufgeschreckt werden die Anleger zudem von besorgniserregenden Meldungen aus dem Euro-Raum. Ihr Ursprung: Portugal. Am Vormittag wurden Aktien und Anleihen der Espirito Santo Financial Group (ESFG) wegen „wesentlicher Schwierigkeiten“ der Muttergesellschaft Espirito Santo International (ESI) vom Handel ausgesetzt. Gegen Letztere ermitteln die Behörden wegen „erheblicher Unregelmäßigkeiten“. ESFG ist Hauptaktionär der Banco Espirito Santo (BES), der größten börsennotierten Bank Portugals. Das Institut wird ab November von der Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt und soll daher auch dem Stresstest unterzogen werden.

Die Probleme der Espirito Santo International weckten bei einigen Anlegern alte Geister wach. „Die Angst vor einem neuen Ausbruch der Schuldenkrise in Europa geht um“, sagte ein Börsianer. Händler gehen allerdings nicht davon aus, dass die Turbulenzen im portugiesischen Bankensektor zu einer Finanz- und Schuldenkrise auswachsen, wie sie die Märkte vor einigen Jahren im Griff hatte. „Aber die Erinnerung daran macht die Leute nervös“, sagte ein Experte.
(Quelle: Handelsblatt)

Wenn Sie über Strategien zur Gewinnabsicherung mit unseren Experten reden wollen, vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns: Kontakt

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Mittwoch, 9. Juli 2014

Wie der Goldpreis geschmiedet wird

Wird der Goldpreis gedrückt? Ja, sagt Dimitri Speck: exakt seit dem 5. August 1993. Specks Buch "Geheime Goldpolitik" ist wahrscheinlich die nüchternste Untersuchung zum Thema überhaupt - und gerade deswegen so relevant.


Seit einiger Zeit geschehen sonderbare Dinge. Eine ganze Reihe von ehemals kruden Theorien hat sich als Wahrheit herausgestellt. Wer 2010 am Stammtisch behauptet hätte, wir würden alle überwacht („Von der NSA!“), der wäre nur belächelt worden. Nach den Enthüllungen von Edward Snowden lächelt niemand mehr. Vergangenes Jahr haben Aufsichtsbehörden dann weltweit Milliardenstrafen über eine Reihe von Großbanken verhängt, weil diese den Referenzzinssatz Libor manipuliert hatten – der wahrscheinlich größte Skandal in der Finanzgeschichte. Und just jene Wissenschaftler, die die Libor-Ermittlungen durch ihre Untersuchungen ausgelöst haben, legen jetzt ein neues Papier vor. Die Aussage: Der Goldpreis werde manipuliert. Seit zehn Jahren. Nach unten.

Der deutsche Marktanalytiker und Autor Dimitri Speck hat schon lange vor den US-Wissenschaftlern Anomalien beim Goldpreis festgestellt. Speck hat die Preisbewegungen über viele Jahre untersucht und ein deutliches Muster der Preisdrückung feststellen können. Und er vermutet dahinter nicht nur die privaten Goldbanken – sondern vor allem die Zentralbanken. Denn Gold war immer schon ein Fieberthermometer der Wirtschaft – vor allem der Inflationsangst in der Bevölkerung. „Es geht um den Gegenspieler des Goldes, um die Währungen– es geht um die Zinssätze, um die Festigkeit des Dollars“, sagt Speck im Gespräch mit der „Presse“.

Im August 1993 starteten die systematischen Interventionen beim Goldpreis. Das kann er nicht nur durch die Analyse der Preisbewegungen untermauern, er hat sich auch durch unzählige Sitzungsdokumente der Notenbanken gearbeitet.

Ultimativ – und das ist die große Überraschung – hätten die Notenbanken aber doch ein starkes Interesse an einem „deutlich höheren“ Goldpreis, sagt Speck. Prognose will er keine machen. Aber Speck rechnet damit, dass Gold als Währungsreserve an Bedeutung gewinnen wird, weil Staatsanleihen wegen der Schulden immer unsicherer werden. „Das kann aber ein Übergang sein, der viele Jahre dauert.“
(Quelle: Die Presse)

Über eine sinnvolle Asset Allocation beraten Sie gerne unsere Experten.

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Montag, 7. Juli 2014

Keine günstigen Anlageklassen mehr

Aktien sind teuer, vor allem solche aus den Industrieländern. Verglichen mit Staatsanleihen sind sie aber noch immer attraktiv.

Staatsanleihen sind teuer, die Aktienmärkte überkauft – wo soll man investieren, wenn man derzeit Geld übrig hat? Die meisten Experten geben nach wie vor Aktien den Vorzug. Etwa Luca Paolini, Chefstratege von Pictet Asset Management: Wachstum und Inflation dürften seiner Ansicht nach im zweiten Halbjahr zulegen. In den Industrieländern gebe es allerdings keine „günstigen“ Anlageklassen mehr. Aktien sind deutlich teurer als in ihrem historischen Schnitt.
Doch gab es auch Phasen, in denen Aktien noch teurer waren als jetzt, etwa um die Jahrtausendwende vor dem Platzen der New-Economy-Blase oder 1929 vor dem großen Börsencrash. Die Renditen von US-Staatsanleihen lagen vor einigen Monaten hingegen auf einem historischen Tief. Das bedeutet: Nie zuvor waren Anleihen so teuer. „Dass die Kurse von Staatsanleihen aus Europa und den USA im ersten Halbjahr erneut gestiegen sind, war überraschend“, sagt Paolini. Ursache waren Ängste wegen der Flaute in China und des Ukraine-Konflikts. Doch nun sollte die Trendwende stattfinden.

Schlechte Aussichten für Bonds

In den nächsten fünf Jahren sollten zehnjährige deutsche Staatsanleihen zu den schlechtesten Anlageklassen gehören, glaubt der Experte. US-Staatsanleihen sollten sich etwas besser halten, aber kaum hohe Gewinne abwerfen. Die besten Aussichten hätten Aktien aus den Schwellenländern, die noch billiger seien, doch auch japanische und britische Aktien sollten gute Gewinne abwerfen, US- und europäische Titel zumindest positive Erträge bringen.
Bei der Erste Group setzt man auf Hochzinsanleihen und Aktien. Kurzfristig sollte man vor allem Anleihen aus Schwellenländern (die hohe Risikoaufschläge bieten) und Aktien aus den entwickelten Märkten übergewichten. Eher trennen sollte man sich von Staatsanleihen, vor allem von solchen aus den USA: Die US-Notenbank werde ihre Geldpolitik schneller straffen als die EZB. Das sollte die Kurse von US-Anleihen nach unten drücken. Auch von inflationsgebundenen Anleihen sollte man kurzfristig die Finger lassen: „Es gibt zu wenig Inflation.“
(Quelle: DiePresse)



Experten Tipp: Richtig ist es, dass es im Moment schwierig ist, eine gut verzinste sichere Anlage zu finden, aber falsch ist, zu glauben, man findet das eine, richtige Produkt. Denn das ist in diesen Zeiten, in denen die Börsen auf absoluten Rekordständen stehen und aufgrund der hohen Verschuldungen von Staaten die Zinsen am Nullpunkt sind, nicht möglich! Das Einzige, das man verändern kann, ist die gesamte strategische Planung für Geld und Vorsorge. Dann ist nämlich auch in Ländern wie Japan - wo eine ähnliche Situation seit 20 Jahren herrscht - auch gute Rendite möglich!
Also lassen Sie sich überraschen, welche tollen Strategien wir auch Ihnen verraten können! Unternehmen sollten Sie auf jeden Fall etwas, denn Geld konnten Sie in letzen 3 Jahren mit Sachwerten, Aktien-, Anleihen-,  Gold und Immobilien weltweit verdienen.

Daher ist es jetzt wichtig, sich an Profis zu wenden, denn eine Korrektur wird immer wahrscheinlicher.


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Freitag, 4. Juli 2014

Die Fifa gewinnt immer: 2,6 Milliarden Dollar Profit mit Fußball-WM

 Die FIFA macht mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Brasilien einen gewaltigen Profit. Insgesamt 2,6 Milliarden US-Dollar könnte der Welt-Fußballverband einstreichen. Für die austragenden Länder bleiben dagegen nur überdimensionierte Sportanlagen und Straßen, die auf außergewöhnliches Verkehsaufkommen angelegt sind. 



Bei der WM 2010 in Südafrika verzeichnete die FIFA einen Gewinn in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar. Etwa 65,9 Prozent des Gewinns wurde durch den Verkauf von TV-Rechten erzielt. Das entsprach einem Wert von 2,41 Milliarden US-Dollar. Der Anteil des Verkaufs der Marketing-Rechte lag bei 29,3 Prozent. Das entsprach einer Summe in Höhe von 1,07 Milliarden US-Dollar. Der restliche Gewinn erfolgte über das Markenlizenzierungs-Programm, das FIFA-Qualitätskonzept und der Bewirtschaftung der Anlagen.

Etwa 87 Prozent des Gesamtertrags zwischen 2007 und 2010 erwirtschaftete die FIFA während der Fußball-WM 2010, berichtet die FIFA auf ihrer offiziellen Webseite.
Scheinbar sind Fußball-Weltmeisterschaften sehr wichtig für das Forstbestehen der FIFA. Von der weltweiten Finanz-Krise hat der Verband bisher nichts gespürt.
(Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten)



Expertentipp: Machen Sie es mit Ihren Investments wie die FIFA:  Egal ist, wer gewinnt! So sollten Sie auch Ihre Investitionen aufstellen! Egal, ob nun an den Börsen eine starke Korrektur kommt oder nicht, ein Produkt das immer das Richtige ist gibt es nicht. Aber eine passende Strategie sehr wohl!

Fragen sie uns, wir werden Ihnen gerne unsere Erfolgsrezepte verraten!


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Donnerstag, 3. Juli 2014

Der Patient ist vorerst stabil

Nach drei Jahren und 78 Mrd. Euro an Hilfsgeldern verlässt Portugal den Rettungsschirm. Das Land hat abgespeckt, aber der Schuldenberg wächst weiter.

Portugal hat offiziell den sogenannten Rettungsschirm der EU-Partner verlassen. Es hat drei Jahre gedauert und insgesamt 78 Mrd. Euro gekostet: Aber Portugal kann wieder auf eigenen Beinen stehen – wie die erfolgreiche Auktion von Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit Ende April schon gezeigt hat.

Aber während die Freude in Lissabon und Brüssel groß ist – die Arbeit ist keinesfalls getan. Noch liegt der Patient auf der Intensivstation, aber zumindest ist sein Zustand inzwischen stabilisiert, und die Ärzte sind sich über die Behandlung einig. Auch die Rezession scheint überwunden: Sank die Wirtschaftsleistung 2013 noch um 1,4 Prozent, so erwartet man für heuer ein Wachstum von 1,2 Prozent.
„Durch Verschwendung und das Ausgeben von Geld, das wir gar nicht haben, unternehmen wir nichts für das Wohlergehen der Portugiesen“, sagte Parlamentsminister Luis Marques Guedes. Portugal hat seine Staatsausgaben seit 2010 um zwölf Mrd. Euro gesenkt und durch den Verkauf von Anteilen an ehemaligen Staatsunternehmen wie der Post oder mehreren Energieversorgern rund 8,1 Mrd. Euro eingenommen – drei Mrd. mehr, als im Rettungsprogramm vorgesehen waren.

Das grundlegende Problem ist freilich längst nicht gelöst: Portugal schiebt einen Schuldenberg von 214 Mrd. Euro vor sich her – das entspricht 129 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes. In Europa tobt derweil eine Debatte über die Gefahren einer Deflation in der Eurozone – also fallender Preise. In Portugal liegt die Inflationsrate derzeit bei minus 0,1Prozent. Zum Vergleich: Österreich verzeichnet mit 1,6 Prozent derzeit die höchste Inflationsrate in Europa. Im Kern der Eurozone gibt es also keine Deflationsgefahr.

Die EZB muss diesen Riss, der durch Europa geht, irgendwie kitten. Sollte die Deflation im Süden problematisch werden, könnte auch Deutschland weiteren geldpolitischen Lockerungen zustimmen. Die Deflation im Süden ist auch ein logischer Teil des Anpassungsprozesses innerhalb der Eurozone – und für die aus der Zeit nationaler Währungen die Plage der Inflation gewohnten Südeuropäer sicher nicht das größte Übel.
(Quelle: Die Presse)


Die EU Krise scheint nun endgültig ein Ende zu finden und die Börsen feiern ein Alltime High nach dem anderen. Aber wenn man nach einer alten Börsenweisheit geht, ist nach der Krise vor der Krise. Daher sollte man auf jeden Fall Gewinne absichern und auch das Portfolio eventuell neu ausrichten. Sogar die EZB hat schon vor einem Einbruch gewarnt. Wir beraten Sie gerne dabei.

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