Freitag, 27. Februar 2015

Die Notenbanken betreiben Insolvenzverschleppung

Auch wenn für Rohstoffinvestoren die letzten drei, vier Jahre eine schwere Zeit waren, gibt es wieder einen positiven Ausblick für die kommenden Jahre, denn "[...] nie zuvor gab es so eine Blase wie aktuell am Rentenmarkt. Wenn man die Daten bis zur Gründung der Bank of England 1694 zurückgeht, hat es noch nie so niedrige Zinsen gegeben. Zehnjährige deutsche Staatsanleihen notieren umgelegt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 300. Man bräuchte auf derzeitigem Niveau also 300 Jahre, um das eingesetzte Kapital zu verdoppeln. Mittlerweile weisen weltweit 16 bis 18 Prozent der Staatsanleihen sogar einen negativen Zinskupon aus. [...] Die derzeitigen Bewertungen an den Aktien- und Anleihenmärkten sind nur zu rechtfertigen, weil die Zinsen so niedrig sind. [..] Anleihen sind schon seit Jahren sehr hoch bewertet. [...] Der Auslöser für eine Umkehr wird auf jeden Fall ein Anstieg der Rohstoffmärkte sein. Wir erleben ein Abarbeiten von Blasen – ein Blasen-Karussell, bei dem jetzt die Anleihen dran sind. Die einzige Anlageklasse in diesem Karussell, die unterbewertet ist, ist der Rohstoffsektor. [...]". (Quelle: Wirtschaftsblatt)

Expertentipp:
Wie vom Experten im Artikel gut beschrieben wird, stehen die Chancen auf steigende Gold Kurse sehr gut. Da aber Gold auch ein "Einzeltitel " ist, und unvorhersehbare Ereignisse zu starken Kursbewegungen führen können, empfehlen wir, wie bei allen Investments vor allem laufende Investitionen zu tätigen, um hier starken Schwankungen vorzubeugen.
Bitte bedenken Sie, dass nur ein geringer Anteil der Österreicher in Gold investiert ist und daher, sollte tatsächlich ein Einbruch der Rentenmärkte (vor allem für Bausparverträge, klassische Lebensversicherungen und Sparbücher relevant) kommen, sind die meisten Anleger, wie fast immer bei großen wirtschaftlichen Einbrüchen, mit Ihren Ersparnissen schlecht aufgestellt. Auch 2014 war Gold eines der Top-Investments, obwohl alle Medien und die breite Masse nur negativ berichtete.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren investdenker Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die investdenker GnbR gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.investdenker.at.

Mittwoch, 25. Februar 2015

China hat die USA bereits überholt

"[...] Kaufkraftbereinigt sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr erstmals vor den USA.

 

Das heißt, wenn verglichen wird, was ein Chinese und ein US-Amerikaner für eine Tasse Tee oder Kaffee ausgeben muss. Also, was er tatsächlich mit seinem Geld kaufen kann - unabhängig vom unterschiedlichen Preisniveau und Wechselkurs.
Wird aber alles in US-Dollar gerechnet, liegen die USA um satte 70 Prozent vor China und bleiben die größte Volkswirtschaft der Erde. Pro Kopf gerechnet ist die Wirtschaftsleistung der USA mit 53.001 US-Dollar sogar viermal größer. Gerade deswegen tun viele Experten - insbesondere in den USA - die IWF-Berechnungen als "nicht so wichtig" ab, während sich viele Chinesen gleichwohl nicht ohne Stolz freuen, die Supermacht USA zumindest in diesem Punkt überrundet zu haben.
Tatsache bleibt, dass China zulegt. Trotz schwächerer Konjunktur mit sieben Prozent, während die USA nur zwei Prozent erwarten können. Deswegen blicken alle nach China, das nach der kaufkraftbereinigten Berechnung des Währungsfonds jetzt einen Anteil von 16,5 Prozent an der Weltwirtschaft erreicht hat - gegenüber 16,3 Prozent der USA. Das Reich der Mitte ist damit wichtiger denn je für die Weltwirtschaft, die sich von der Finanzkrise immer noch nicht erholt hat. [...]" (Quelle: Wirtschaftsblatt)

Quelle: IMF, Storyal


Expertentipp:
Durch den Konkurs einer der weltgrößten Investmentbanken der USA, der Lehmann Brothers Bank (http://de.m.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers), der von uns vorhergesagt und befürchtet worden war, ist die Welt wesentlich schneller im Umbruch geraten, als von allen Spezialisten erwartet wurde. Da Asien aber mittlerweile so schnell die Wirtschaftsspitze übernimmt, muss jedem klar sein, dass eine wesentliche Neuausrichtung der Investmentstrategie erforderlich ist. Denn wenn man bedenkt, dass zB. der ehemalige Weltmarktführer für Mobiltelefone Nokia vor kurzem fast in die Insolvenz schlittertete, so werden auch weltgrößte Marken - wie zB. Apple, Facebook oder andere Branchenführer aus den USA mit massivem Wettbewerb kämpfen müssen. Wie auch zB. der weltgrößte Börsengang 2014 von Alibaba ( http://de.m.wikipedia.org/wiki/Alibaba_Group) zeigte. Fragen Sie unsere Spezialisten.

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Montag, 23. Februar 2015

Kommen US Aktien aus der Mode?

"George Soros und andere Hedgefondsgrößen gehen bei US-Aktien an die Seitenlinie


[...] Immer mehr Großanleger schichten vom US-Aktienmarkt in europäische, aber auch japanische Dividendenwerte um. Darunter ist auch George Soros[...] Die Positionen in US-Aktien wurden im vierten Quartal wurden reduziert und stattdessen Aktien aus anderen Weltregionen gekauft beziehungsweise Cash gehalten. [...] Die New Yorker Gesellschaft verlagerte rund zwei Milliarden Dollar in europäische und asiatische Aktien, wie Bloomberg berichtet. [...]. Auch andere große Hedgefondsmanager verringerten ihr Engagement bei US-Aktien, nachdem der Rutsch der Ölpreise die Energieinvestments beeinträchtigte." (Quelle: Institutional Money)


S&P 500, Quelle: teletrader.com



Euro Stoxx 50, Quelle: teletrader.com

Expertentipp:
Die 100%-ige Vorhersage des jeweils besten Aktienmarktes für das/die kommenden Jahre ist defacto unmöglich und unterliegt naturgemäß vielfältigen Unsicherheitsfaktoren. Daher empfehlen wir eine Anlagestrategie mit breiter Streuung des Kapitals auf mehrere Märkte bei gleichzeitiger Wahrung größtmöglicher Flexibilität in der Asset Allokation und Aktienquote. Fragen Sie uns einfach nach den Möglichkeiten.

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Samstag, 21. Februar 2015

Löst Grexit ein Beben aus?

 Grexit könnte Beben an den Finanzmärkten auslösen


Laut Dr. Martin Hüfner, Chefvolkswirt von Assenagon, "[...] würde ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro an den Finanzmärkten ein größeres Beben auslösen als viele vermuten. Trotzdem sei eine Allokation der Gelder aus dem Euro-Raum wenig sinnvoll, da der "Rest-Euro" vermutlich aufwerten würde. Aktien drohen im Fall des Falles erheblich Kursverluste. Sie wären aber außerhalb Griechenlands nur vorübergehend. Sicherheit bieten nur Rentenpapiere. [...]"

Dazu gibt Dr. Hüfner folgende Tipps:

"[...] Dazu drei Tipps. Erstens: Verlassen Sie nicht das Eurogebiet. Verlagern Sie Ihr Geld aber im Euro in die Regionen, die von einem „Grexit" profitieren könnten (vermutlich Deutschland). Zweitens: Überlegen Sie, ob Sie einen stärkeren Rückgang der Aktienkurse, auch wenn er vorübergehend ist, aushalten können oder wollen. In jedem Fall ist es klug, vorher ein paar Gewinne aus den letzten Monaten zu realisieren. Drittens: Kaufen Sie Festverzinsliche in Deutschland, auch wenn die Renditen inzwischen schon sehr niedrig sind. Es winken Kursgewinne. Der Zeitpunkt, an dem ein „Grexit" kommen könnte: vermutlich nicht vor März/April. So lange kann sich Athen noch behelfen. [...]". (Quelle: Institutional Money)

Es ist schon erstaunlich wenn man bedenkt dass Griechenland und auch die anderen PIIGS-Staaten (http://de.m.wikipedia.org/wiki/PIIGS) sich einfach nicht richtig von der Krise erholen, während der Auslöser der Krise, die USA, einen Rekord nach anderen vermeldet. Da aber die Börsen dies alles schon längst eingepreist haben, könnte man bei der Veranlagung überlegen, ob es nicht spannend wäre auf einen Gegentrend zu setzen. Oder die Wirtschaftswelt befindet sich in einem allgemeinen Wandel und man sollte seine langfristigen Anlagestrategien komplett umstellen. Fragen Sie unsere Experten.

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Freitag, 20. Februar 2015

Grexit: "Kompromiss geht vor Rausschmiss"

"[...] Chefvolkswirt der DekaBank über den Grexit: "Kompromiss geht vor Rausschmiss"

Die Währungsunion könnte einen Austritt Griechenlands technisch verkraften, nicht zuletzt durch den Schutzschirm der Europäischen Zentralbank", so Dr. Ulrich Kater. Trotzdem seien alle Möglichkeiten einer Einigung mit Griechenland auszuschöpfen, da die Währungsunion mehr ein politisches als ein ökonomisches Projekt sei: „Kompromiss geht vor Rausschmiss". Ohne substanzielle Eigenanstrengungen und wirtschaftliche Reformen allerdings ginge es nicht: „Sonst wird Europa ein Selbstbedienungsladen". [...] Erstmals beeinflusse die Politik die Märkte stärker als Fundamentalfaktoren wie die Wirtschaftsentwicklung. „Das Jahr hat gerade erst begonnen, war aber schon sehr turbulent: Griechenland, Ölpreis, die Freigabe des Franken, jetzt wieder die Ukraine - wen interessiert da noch die Konjunktur. [...] Während er für die USA eine Rückkehr der Normalität sieht, in der Inflation und höhere Zinsen wieder eine Rolle spielen, zeichne sich für Europa ab, dass Zinsen und Inflation weiterhin kein Thema seien. Darunter würden sowohl Renteninvestoren als auch die Banken selber leiden. Das Wachstum in der Eurozone stagniere nahezu. [...]". (Quelle: Institutional Money)
Leitzinsen, Quelle: Die Welt

Expertentipp:
In Zeiten einer - in Europa wahrscheinlich noch länger andauernden - Nullzinspolitik und starken Einflußnahme der Politik auf die Märkte ist eine Evaluierung der bestehenden Anlagen und eine möglichst große Flexibilität in der Anlagestrategie besonder wichtig. Denn wenn auch, wie im Artikel beschrieben, die institutionellen Anleger immer mehr in das Risiko gedrängt werden, sprich, um Erträge zu erzielen, vermehrt in die Aktienmärkte investieren werden, wird auch der Zeitpunkt der Abkehr von der expansiven Geldpolitik und den Niedrigzinsen unweigerlich kommen. Die Frage ist nur wann.

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Donnerstag, 19. Februar 2015

Der Pfusch nimmt zu

 Es ist die Rebellion des kleinen Mannes: Aufgrund der hohen Steuerlast und der wachsenden Zahl an Arbeitslosen nimmt die Schwarz arbeit in Österreich zu.


"Der Pfusch ist die Steuerrebellion des kleinen Mannes", sagt der Linzer Volkswirtschaftsprofessor Friedrich Schneider. Bei der hohen Abgaben- und Steuerlast in Österreich und bei gleichzeitig mehr Tagesfreizeit aufgrund von Teilzeitarbeit oder gar Arbeitslosigkeit drängen wieder mehr Menschen in die Schattenwirtschaft. Diese dürfte heuer das dritte Jahr in Folge zunehmen und auf 21,35 Milliarden Euro beziehungsweise 8,14 Prozent des BIP klettern, so der Linzer Volkswirtschaftsprofessor Friedrich Schneider. [...]" (Quelle: Der Standard)

Expertentipp:
Der anerkannte internationale Experte aus Linz, Prof. Schneider, bringt es auf den Punkt: Der als Kavaliersdelikt in Österreich bekannte Pfusch schadet sowohl massiv der Wirtschaft und ist auch eine Gefahr für die  Person selbst, denn auf Grund des Problems der Überschuldungen des Staates, greifen Behörden inzwischen sehr oft hart durch. Ob die längst nötigen Reformen von staatlicher Seite rasch kommen ist  zu bezweifeln, obwohl Österreich zu den stärkst besteuerten Ländern der EU gehört. Steuern sparen kann man aber auch legal mit dem richtigen Wissen. Ob für Unternehmer oder bei der Angestelltenfürsorge, Investmentrenditen erhöhen sich massiv, wenn steuerliche Ersparnisse von 20-50% dazu genutzt werden können. Trotzdem nutzen in Österreich sowohl Privatpersonen als auch kleine und mittelständische Firmen die Möglichkeiten kaum. Während große Konzerne extrem einfallsreich sind und alles Mögliche versuchen (wie ja in der letzten Zeitja viel in den Medien darüber berichtet wurde, wie zB. http://de.m.wikipedia.org/wiki/Luxemburg-Leaks oder  zB http://www.zeit.de/2010/35/A-Schwarzbuch).
Also machen Sie es wie die Reichen und fragen Sie einfach Spezialisten.

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Montag, 16. Februar 2015

Euro-Poker: Griechenland und Euro-Gruppe auf dem Weg in den Crash

"[...] Nach dem Eklat beim Euro-Gipfel scheinen die Fronten zwischen Griechenland und den Partnern verhärtet wie nie zuvor. Bis Montag muss eine Seite nachgeben - sonst droht der unkontrollierte Euro-Austritt Griechenlands.


[...] Bis in die Nacht haben die Euro-Finanzminister [...] in Brüssel darüber verhandelt, wie es mit Griechenland weitergehen soll. Wenigstens eine grundsätzlich politische Übereinkunft wollte man erzielen, um die Details [...] festzuzurren. Die Zeit drängt. Das überschuldete Griechenland braucht im März dringend frisches Geld und bittet die Europartner um eine letzte Brückenfinanzierung, um in den kommenden Monaten einen umfassenden Reform- und Umschuldungsplan auszuarbeiten. Und so schien eine vorläufige Einigung am Mittwoch auch auf gutem Wege. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble war sogar bereits abgereist. Doch im letzten Moment verweigerte der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis seine Zustimmung. [...]" (Quelle: Der Spiegel)

Expertentipp:
Es ist schon erstaunlich wenn man bedenkt dass Griechenland und auch die anderen PIIGS-Staaten (http://de.m.wikipedia.org/wiki/PIIGS) sich einfach nicht richtig von der Krise erholen, während der Auslöser der Krise, die USA, einen Rekord nach anderen vermeldet und China inzwischen (http://investcon.blogspot.co.at/2014/04/chinesen-bandigen-franzosischen-lowen.html ) sogar die Wirtschaftsmacht Nr. 1 der Welt, die USA überholt hat.
Da aber die Börsen dies alles schon längst eingepreist haben, könnte man bei der Veranlagung überlegen, ob es nicht spannend wäre auf einen Gegentrend zu setzen. Oder die Wirtschaftswelt befindet sich in einem allgemeinen Wandel und man sollte seine langfristigen Anlagestrategien komplett umstellen. Fragen Sie unsere Experten oder haben Sie damit gerechnet das der ehemalige Weltmarktführer Nokia das Jahr 2012 mit gut 2 Mrd Euro Verlust beendet? (http://de.m.wikipedia.org/wiki/Nokia#Unternehmensgeschichte)

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren investdenker Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die investdenker GnbR gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.investdenker.at.

Dienstag, 3. Februar 2015

Noch immer keine Trendwende beim Öl in Sicht?

Der Preis für Öl sinkt auf Monatsbasis gesehen auch seit Anfang des Jahres weiter und eine Änderung dieser Tendenz ist wahrscheinlich nicht in unmittelbar Sicht, auch wenn die Tageskurse seit Mitte Jänner seitwärts tendieren.

"[...] Denn die Ursachen für den Preisverfall bestehen weiterhin. Im Laufe des Jahres könnte der Preis jedoch auch wieder steigen. [...] Die Gründe sind die gleichen wie im alten Jahr: Überversorgung und Angst vor einer konjunkturbedingt schwächeren Nachfrage. Dazu gesellt sich die Aufwertung des Dollar. Öl, das in der US-Währung bezahlt wird, wird dadurch für Käufer aus anderen Währungsgebieten teurer.
Im vergangenen Jahr haben sich die Preise für Rohöl nahezu halbiert. Einen derartigen Preisrutsch erlebten die Märkte zuletzt während der Rezession im Jahr 2008.[...]" (Quelle: N-TV)


Brent Oil, Quelle: teletrader.com

Experten Tipp:
Wie im Artikel erwähnt, gab es das letzte mal einen derart starken Rohölpreis Einbruch zu Beginn der Finanzkrise 2008. Damals fiel der Kurs von gut 140 Dollar pro Barrel (Maßeinheit für ein Fass Öl) auf ca 30 Dollar. Der Preisrutsch war 2008 ein Vorbote für den Einbruch der Weltwirtschaft, der in einer Krise unvorstellbaren Ausmaßes und in der Rettung von zahllosen Banken und auch Staaten endete, wie auch zb. Griechenland. Im Vergleich zu damals verbuchen die Aktienmärkte nach wie vor absolute Spitzenwerte. Ob dieses mal die Händler für Öl komplett falsch liegen oder ob es weltwirtschaftlich und an den Aktienmärkten wie damals endet, damit sollte nicht spekuliert werden. Auf jeden Fall sollte die Möglichkeit in Betracht gezogen und das Portfolio dementsprechend aufgestellt werden. Denn nichts zu tun ist bei einem absoluten Tiefstand bei den Zinsen und großen Inflations- und Deflationsgefahren genau so riskant.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren investdenker Berater.

Disclaimer: Die angeführten Informationen dienen lediglich der unverbindlichen Information, stellen kein Angebot zum Kauf oder Verkauf der genannten Finanzinstrumente dar und dürfen auch nicht so ausgelegt werden. Die Informationen dienen nicht als Entscheidungshilfe für rechtliche, steuerliche oder andere Beratungsfragen. Jeder, der diese Daten zu diesen Zwecken nutzt, übernimmt hierfür die volle Verantwortung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Investitionen in die beschriebenen Finanzinstrumente mit Risiken verbunden und nicht für jeden Anleger geeignet sind. Soweit Informationen zu einer bestimmten steuerlichen Behandlung gegeben werden, weisen wir darauf hin, dass die steuerliche Behandlung von den persönlichen Verhältnissen des Anlegers abhängt und künftig Änderungen unterworfen sein kann. Die investdenker GnbR gibt ausschließlich ihre Meinung wieder und übernimmt keine Garantie für die Korrektheit, Zuverlässigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der genannten Informationen. Es besteht keine Verpflichtung zur Richtigstellung etwaiger unzutreffender, unvollständiger oder überholter Angaben.Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter http://www.investdenker.at.