Dienstag, 3. März 2015

EZB hebelt Marktmechanismus aus

Eine wesentliche Frage an den Finanzmärkten bleibt die nach der Einflussnahme der Notenbanken in den nächsten Jahren: Werden die Zinsen längerfristig niedrig gehalten, wird das Quantitativ Easing, die Schwemme der Finanzmärkte mit Liquidität, durch die Notenbanken fortgesetzt?


„[...] Mit dem Einstieg auch der EZB in ein echtes „Quantitative Easing“ sind es nun endgültig die wichtigsten Zentralbanken dieser Welt, die den Anleihemarkt dominieren und damit austrocknen. [...] Zur Verdeutlichung der Größenordnung der Anleihekäufe [...]: In diesem Jahr stehen Staatsanleihen in einem Volumen von ca. 669 Milliarden Euro zur Refinanzierung an. [...] Somit reicht das von der EZB per annum genannte Ankaufvolumen aus, um nahezu alle fällig werdenden und zu refinanzierenden Anleihen vom Markt zu nehmen. [...] Europäische Finanzinstitute dürften gerade vor dem Hintergrund der verschärften Bankenregulierung nicht wirklich daran interessiert sein, als „sicher“ eingestufte Staatsanleihen aus ihren Liquiditätsportfolios in großen Volumina abzugeben. Der Druck auf die Renditen erstklassiger Staatsanleihen wird also anhalten und die Investoren werden zunehmend in längere Laufzeiten oder Anleihen niedrigerer Bonität gedrängt. [...]" (Quelle: Institutional Money)

Expertentipp:
Wenn man davon ausgehen muss, dass die Notenbanken ihre expansive Geldpolitik weiter fortsetzen, wird es wahrscheinlich in der nächsten Zeit zu keinem überraschenden Zinsanstieg kommen. Somit bleibt die Frage bzw. die Suche nach Rendite für Anleger ein wesentliches Thema, gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Volatilität an den Märkten zunehmen wird. Fragen Sie daher unsere Experten nach interessanten Anlagemöglichkeiten.

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