Donnerstag, 4. Februar 2016

Finger weg von Bankaktien!

"[...] Weltweit befinden sich die Bankaktien im Sturzflug. Doch was günstig aussieht, muss nicht günstig sein. Europäische Banken haben seit Jahresbeginn ein ganz besonderes Risiko: Sie dürfen nicht mehr so einfach vom Staat gerettet werden. 


Im Zuge der Konjunktureintrübung in China und der Rohstoffkrise dürften auf viele Großbanken neue Milliardenverluste zukommen. Kein Wunder, dass sich weltweit die Bankaktien im Sturzflug befinden. Die Aktie der Deutschen Bank hat inzwischen sogar ihr während der Finanzkrise erreichtes Tief im Jahr 2009 unterschritten. Die Banken haben sich offenbar einmal mehr verspekuliert - dieses Mal mit Krediten in Schwellenländern und im Rohstoffsektor. [...]

War es früher üblich, dass "systemrelevante" Großbanken im Falle einer Krise vom Staat gerettet werden, ist das in Zukunft nicht mehr so einfach möglich. [...] Seit Beginn des Jahres ist für die Abwicklung systemrelevanter Banken der neue europäische Abwicklungsmechanismus (Single Resolution Mechanism, SRM) [...] zuständig. I[...]. Besonders wichtig dabei: Bevor künftig der Staat bei der Bankenrettung einspringen kann, müssen Aktionäre und Gläubiger Verluste verbuchen. Zuerst haften künftig immer die Eigentümer mit dem Verlust ihrer Eigentumsrechte. [...]
In der Regel müssen Aktionäre einen Totalverlust verbuchen und mindestens acht Prozent der Forderungen der Gläubiger abgeschrieben werden, bevor öffentliche Hilfen gezahlt werden können. [...]." (Quelle Godmode-trader)

Expertentipp:
Diversifizieren Sie Ihre Investments hinsichtlich der Assetklassen, Schuldner, Emittenten, Länder und Regionen. Dann haben langfristig die Schwankungen einzelner Assetklassen nicht allein Einfluss auf das Gesamtergebnis Ihrer Veranlagungen. Fragen Sie uns nach aktuellen Veranlagungslösungen.

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