Dienstag, 21. März 2017

Studie: Zehn Griechen arbeiten für einen Pensionisten

"[...] Die Lage der griechischen Pensionskasse hat sich dramatisch verschlechtert. Das ist das Ergebnis einer Studie der griechischen Einheitlichen Pensions- und Krankenkasse (EFKA), über die heute die griechische Presse berichtete.
Im vergangenen Jahr wurden zehn Beitragszahler benötigt, um die Auszahlung für einen Pensionisten zu sichern. 2014 genügten noch vier Erwerbspersonen, um einen Pensionisten zu finanzieren. Um das System aufrechtzuerhalten, müsse der Staat bis 2055 der Pensionskasse mit 65 Milliarden Euro unter die Arme greifen.


Arbeitslosigkeit weiter bei 23 Prozent

Die Studie unterstreicht, wie dramatisch die Lage des Sozialsystems weiterhin ist: Die Arbeitslosigkeit beträgt 23 Prozent. In der Privatwirtschaft sind gut 1,43 Millionen Menschen vollzeitbeschäftigt und verdienen im Durchschnitt brutto 1.176 Euro im Monat. 
Knapp 588.000 Menschen sind teilbeschäftigt und erhalten im Schnitt einen Monatslohn von brutto 393,79 Euro. Mit den Pensionsbeiträgen dieser Erwerbstätigen könne keine Pensionskasse überleben, hieß es weiter. „Es ist eine Bombe in den Fundamenten der Pensionskasse“, titelte die Athener Zeitung „Kathimerini“ [...]" (Quelle: ORF




Expertentipp:
Wenn das staatliche Pensionssystem nicht in der Lage sein wird, die Pensionen nachhaltig auszubezahlen, bleibt als einzige Wahl, die Eigenvorsorge, wenn man nicht in der Altersarmut versinken will. Das kann die Anschaffung einer eigengenutzten Immobilie bedeuten, um später die Miete zu sparen oder die Schaffung von liquidem Vermögen in Form von Spareinlagen und Wertpapieren. "[...] Hätte z. B. jeder Erwerbstätige von Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich von 1992 bis 2014 monatlich 50 Euro in einen Sparplan mit europäischen Aktien investiert, würden sie nach Berechnungen von Allianz Global Investors heute ca. 45 % des europäischen Aktienmarktes besitzen. Die pro Person insgesamt eingesetzten 13.800 Euro hätten in Deutschland trotz zwischenzeitlicher Krisen eine Kapitalrendite von 11,19 % jährlich d. h. insgesamt über 21.000 Euro erwirtschaftet, mehr als die Hälfte davon wäre aus Dividenden geflossen. Dabei zeigt sich, dass neben dem Durchschnittskosteneffekt, der bei Sparplänen für eine Glättung von Kursschwankungen sorgt, auch der Diversifikationseffekt zur Entfaltung gekommen wäre.[...]". (Quelle: Allianz Global Investors)

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