Mittwoch, 7. Februar 2018

Ist der Kursverfall ein Vorbote für Schlimmeres?



„[…]Ein rasanter Kurssturz an den US-Börsen schreckt Anleger rund um den Globus auf. Auch in anderen Ländern geht es am Aktienmarkt abwärts. Die befürchtete Panik bleibt zwar aus, aber die Unruhe ist groß. […]

"Es gab keinen Anlass, aber viele Ursachen. Zu stark steigende Zinsen wären nicht gut für Börse und Konjunktur", erläutert Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. […]
Beobachter rechnen vorerst nicht mit einem lang anhaltenden Absturz an den Börsen. "Korrektur ja, Crash und Bärenmarkt nein", ist Ökonom Kater zuversichtlich. "Die Korrektur muss morgen nicht gleich wieder vorbei sein, sie wird aber wieder Käufer anlocken, die vorher aus dem Markt ausgestiegen waren." Experten der Berenberg Bank sehen die Finanzmärkte auf dem Weg zur Normalisierung. Der Kurseinbruch sei bisher nicht mehr als eine Korrektur nach der Übertreibung der letzten Monate.[…]“ (Quelle: Kleine Zeitung)


Quelle: tradingview.com Eigenberechnungen

Investdenker Meinung:
Die potentielle Korrektur stellt einen Ausbruch aus dem (steileren) Sekundärtrend seit 2016 dar und könnte bis zum 38% Fibonacci Retracement dieser Aufwärtsbewegung laufen (11.712 Punkte bzw. -14%), bevor der Markt den Aufwärtstrend wieder aufnimmt (blaue Linie). Der Primärtrend läuft seit Mitte 2011 aufwärts und stell unter Umständen die untere Begrenzung der aktuellen Korrektur dar, was einen Rückgang bis zum 50% Retracement (11.137 bzw. -18%, rote Line) bedeuten könnte. Rechnen Sie in den kommenden Wochen mit erhöhter Volatilität an den Aktien- und Rentenmärkten.

Die Analyse dient nicht als konkrete Handelsempfehlung. Eine Haftung für Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Konsultieren Sie vor Anlageentscheidungen Ihren Berater.

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